• Moin,
    letztes Wochenende war Apiskustag in Münster.
    Müssen wir hin , sagt Monika.
    Programmheft besorgt und das Angebot durchforstet :


    1. T.Radetzki,(Fischermühle) Mit der Varroa leben! Behandlungskonzept in der ökologischen Bienenhaltung.
    2. Dr.BenediktPolaczek(uni Berlin)Wie arbeite ich erfolgreich mit 60% Ameisensäure
    3. Thierry Suard(BioVet)Thymovar und Oxuvar, ein alternatives Konzept zur Varroabehandlung
    4. Varroa-Initiative Westfalen-Lippe mit : Dr. Pia Aumeier(uni Bochum)
    Dr. Thomas Klüner(Obmann für Bienengesundheit LV WL)
    5. Dr.Marina Meixner(LLH Kirchhain) Leistungszucht und Varroatoleranz-Widerspruch oder chanche?
    6. Dr Chr. Otten (DLR Mayen) Bienen Imker und das Wetter
    7. Dr Peter Rosenkranz(LA Hohenheim)Was bringt das Bienenmonitoring für Imker.
    8. JJM van der Steen(NL) Einfluss der Varroamilben auf die Fitness der Honigbienenvölker
    9.Dr.John Wels(Lux) Varroakontrolle in Luxemburg
    10. Flemming Vejsnaes(DÄN) 20 Jahre biologische Varroakontrolle.


    Mein lieber Mann/Frau, die geballte Ladung Varroaexperten !
    Nix von Pestiziden und Monokultur oder Biogasanlagen.
    Was ein Aufwand um von den tatsächlichen Problemen abzulenken.
    Erstaunlich, wieviele Imker dort anwesend waren und sich den Wissensstand von vor 10 Jahren anhören mussten.
    Alles nur Ablenkungsmanöver, aber mit der Milbe scheint sich ja richtig viel Geld verdienen zu lassen, wenn ich mir all die Koniferen dort ansehe die davon leben können.
    Gruß
    Helmut

  • Weißt du was mir dabei dünkt?
    Vielleicht haben die die Milbe modifiziert, damit die ihren Arbeitsplatz und die Moneten nicht verlieren.


    beehead

    give bee`s a chance- all together now- give bee`s a chance

  • Hallo Issel,


    nicht zu vergessen den Gastgeber des Wochenendes.
    Meines Erachtens nach der größte Selbstdarsteller unter den "Experten", kommt kurz nach Gottschalk.
    Vielleicht sollte der ja "Wetten, dass..." übernehmen.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Mein lieber Helmut@ nicht verzweifeln,
     
    "Sie" werdens noch merken, doch erst dann, wenns schon viel zu spät ist, was es allemal
    schon ist.
     
    Nur dann bekommen "Sie" es zwiefach!
     
    Einmal wird "Ihnen" das "Gekauftsein" belegt und zum Zweiten werden "Sie" der Lüge bezüchtigt, bzw. diese bewiesen werden.
     
    Schau: Heute brachten sie auf br3, daß sie erstmal 1981 von bio berichteten.
     
    Damals hatte ich schon meine aktive Lehrzeit bzgl. bio hinter mir.
     
    Du siehst also, wie langsam das System ist!:p
     
    Ich glaub, wir sollten endlich mal einen gemeinsam trinken!
     
    Good luck my dear!
     
    Gruß Simmerl

  • Moin,
    die Bienenhaltung gehört zur Landwirtschaft !!
    Deshalb wird auch in deren Blättern und Zeitungen darüber berichtet !


    Apiskustag in Münster ist der aller aller aller größte Bienen/Imkertag in NRW
    Parkplätze überfüllt, Straßen verstopft, Imker(2000) treten sich fast tot um mit Weib und Kind etwas Bildung zu erhaschen.
    Jahrelang wird in Erinnerungen geschwelgt : Ich war einmal dabei, Gott seis getrommelt und gepfiffen !


    Dann in meinem 116 seitigen WOCHENBLATT, ich betone WOCHE !
    EINE MIKRIGE SEITE !!
    Alles nur Milbe, tolles Bienenmonitoring,
    Rosenkranz : Pflanzenschutzmittel nur im Spurenbereich darunter fast keine Neonics
    Dann noch ne Ehrung an den " Apistikus des Jahres" Thomas Radetzki wg. wegweisenden Initiativen der ökologischen Bienenhaltung
    und die Kochvorführung meiner geliebten Christa vom Rottaler Bienenhof.
    Backe, backe Kuchen, alles ist gut und schön, eine Seite reicht !!!!
    Genauso ist unser Stellenwert im Bereich der Landwirtschaft und der Berichterstattung.
    EINE SEITE IM WOCHENBLATT
    Armes Deutschland !


    Ich habe dort einige von unserem harten Kern getroffen, mögen diese mich berichtigen oder verbessern.
    Gruß
    Helmut

  • Hallo Ruben,


    pardon: ich vergass:oops:
    Ich spreche von Dr. Werner Mühlen, dem Leiter des Instituts.
    Google mal, Du wirst einiges finden.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • HI Ruben,
    Gastgeber ist der Herr Mühlen/ Münsterinstitut
    wie Michael schon sagt, ein unerträglicher Selbstdarsteller, wenig Ahnung, aber gutes Personal im Institut.
    Eigentlich dürfte er sich nur über Blühpflanzen, aber nicht über Bienen äußern.
    Unser Peter Maske hat übrigens auch mit die Eröffnungsgrußworte über die Gäste ergossen.


    @hi Simmerl,
    ich spare bereits fürs Südtreffen, bin aber schon näher dran, weil eine meiner vielen Töchter eine große Wohnung in München hat,
    und den alten Haudegen Don Krawallo treffe ich da ja auch, ganz sicher.
    Oh ja , trinken kann ich gut, und Monika hat nen Führerschein !
    auf in den Kampf
    Gruß
    Helmut

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Isselbiene () aus folgendem Grund: Nachtrag : mit DR.Titeln sollte man jetzt vorsichtig sein

  • Yo, letztes Jahr in Loccum sagte Mühlen "Imkerforum? Bleiben Sie mir weg damit, das kann man doch nicht ernstnehmen"....
    (liegt evt daran, daß Landlive seine Experten fürs Fragen beantworten bezahlt?:lol:)

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Ich fand's gut und habe viel gelernt: In den Diskussionen mit Rudi :daumen:


    Ansonsten gebe ich Euch Recht: Nix Neues, alles altbekannt.
    Mit einer Ausnahme: Das Gerät zur Bienenflug(loch)aktivitäts-Messung ist nicht zu gebrauchen, um den Bienenabgang bei Vergiftungen zu analysieren :roll: ...da macht man sich schon seine Gedanken......

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Hallo zusammen, hallo wald&wiese,

    wald&wiese schrieb:

    Ich fand's gut und habe viel gelernt: In den Diskussionen mit Rudi.

    Wie immer, wenn's gut ist: Das war eine "Win-Win-Situation", dankeschön dafür! :daumen: :)


    Ansonsten kann ich mich den bereits gegebenen Einschätzungen anschließen. Wenig Neues, bei ausnahmslos allen Redner, inklusive Thomas Radetzki: Varroa ist das Problem und kann bei einer entsprechenden Strategie mit Drohnenschnitt, Ameisensäure, Thymol und Oxalsäure beherrscht werden.


    Das Thema PSM wurde - ebenfalls von allen Rednern - als zwar existentes, aber "unbekanntes Wesen" dargestellt und anschließend vorsorglich ausgeklammert. Wer trotzdem dazu sprechen wollte, wurde hart ausgebremst. Dr. Mühlen wörtlich: "Wir kehren vor unserer eigenen Tür!"
    Was ja grundsätzlich nicht verkehrt ist, aber geht das mit Scheuklappen wirklich gut?


    Das Thema PSM wurde sogar für die Themen-Wunschliste des nächsten Jahres vorsorglich zum unerwünschten Ereignis erklärt. Grotesk!


    Dümmer wird man aber nie, wenn man solche Veranstaltungen besucht:

    • In Schweden und Norwegen gibt es offenbar - begünstigt durch geringe Bienendichte und hohe Berge - immer noch eine zusammenhängende Region ohne Varroa, die durch strenge Wanderregelungen gut geschützt wird.
    • In den Nachbarländern geht man sehr schmerzfrei mit dem Thema "Frühjahrsbehandlung" um. Das war schon gruselig.
    • Im Otten-Vortrag gab es interessante Folien zum Zusammenhang Jahreswetter und Entwicklung der Varroa-Belastung im Folgejahr.
    • Thomas Radetzki hat in seiner Dankrede als "Apisticus 2011" den Blick auf die Tatsache gelenkt, welche Rolle der Hunger bei den gegenwärtigen Aufständen in Nordafrika spielt. Er verband dies mit dem Hinweis auf den Weltagrarbericht und die notwendigen Reformen in der Landwirtschaft.
    • Die neue Version des Nassenheiders scheint eine gelungene Weiterentwicklung zu sein.
    • Der Apilift steckt mir in der Nase. Der ist noch besser, als meine selbstgebaute Hebevorrichtung.


    Wenn ich mal zusammenrechne, was mich der Spaß gekostet hat und wenn ich dem den Ertrag gegenüberstelle, dann muß ich mir gut überlegen, ob ich nochmal nach Münster fahre.
    Es sei denn, wald&wiese kommt auch wieder. :)
    Viele Grüße,
    Rudi

  • Moin,

    Zitat

    Das Thema PSM wurde sogar für die Themen-Wunschliste des nächsten Jahres vorsorglich zum unerwünschten Ereignis erklärt. Grotesk!


    Politischer Wille - nichts anderes.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen