Varroabehandlungszwang in MV

  • Sagt mal: Hab ich mich heute verhört, als im Radio irgendwas erzählt wurde von Varroabehandlungszwang in Mecklenburg-Vorpommern und Imker können kostenlos die Behandlungsmaterialen vom Veterinäramt beziehen?

    ...drama makes the world go round... darf ja bloß nicht langweilig werden!

  • Hallo maxwell,


    eine Behandlungspflicht gegen Varroa gibt es, dachte jedoch das sei vom Grundsatz überall so. Die Behandlungsmaterialien wie AS, OS... sind nun nur noch über die Apotheke zu beziehen (AS nicht mehr über den Imkerhandel). Die AS wurde (glaube ich jedenfalls) mit einem Zuschuss noch etwas vom Land gestützt, kostete aber trotzdem Geld..........:lol:
    Viele Grüße aus dem kalten Mecklenburg
    Katrin

  • Also, dass in 98% aller Fälle irgendeine Form von Varroamanagement stattfinden muss war mir bewusst. Ich war nur etwas von den Begriffen "Zwang" und "kostenlose Behandlungsmittel" verwundert? Vielleicht kannst Du dich auch Mal bei deinem Vet-Amt erkundigen. Werd' morgen in meinem Vet-Amt anrufen, jetzt is schon Schicht im Schacht. Grüße aus dem seit heute früh noch viel strahlenderem Vorpommern ;-)

    ...drama makes the world go round... darf ja bloß nicht langweilig werden!

  • Hallo Maxwell


    bei uns habe ich noch nichts von Zwag zur Behandlung gehört, aber die AS und OS gibt es über den Verein auch kostenlos.
    Ich möchte das nochmal anders formulieren: Bei starken Varroabefall wird eine Behandlung zwingend.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo,


    Homepage der "Mecklenburger Imker": http://www.imker-in-mv.de/


    Dort heißt es in einer aktuellen Mitteilung:


    Gefördert werden nachfolgend aufgeführte Medikamente:
    . Thymovar (Pack. f. 5 Völker)
    . ApiLifeVar (man rechnet 2 Packungen für 1 Volk: 1-zargiges Volk = 1 Packung
    2-zargiges Volk = 2 Packungen)
    . Apiguard (Pack. f. 5 Völker)
    . Oxuvar (zur Behandlung von 10 Völkern)
    . Perizin (Pack. f. 5 Völker
    . Ameisen- und Milchsäure wird mit 70 % des Kaufpreises gefördert und kann per Beleg
    (Quittung bzw. Rechnung) unter Angabe der zu behandelnden Völkerzahl eingereicht werden.
     
    Auf Grund der Rückstandsproblematik bitten wir alle Imker PERIZIN möglichst nicht
    mehr anzuwenden. Wir appellieren an Ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt und
    dem Verbraucher. Voraussichtlich wird Perizin in diesem Jahr letztmalig auf der Liste
    der zu fördernden Medikamente stehen.
     
    Die genauen Preisangaben können wir noch nicht vornehmen, da sich der Preis nach der
    bestellten Menge richtet. Wir gehen aber davon aus, dass es keine größeren Abweichungen zu
    den Preisen des Vorjahres geben wird.