Wann lohnt es die Imkerei als Gewerbe anzumelden ?

  • Liebe Imkergemeinschaft !
    Bin seit heute hier angemeldet und möchte mich nun, in der Hoffnung wohlwollend in dieser Gemeinschaft aufgenommen zu werden , kurz vorstellen. Seit 4 Jahren beschäftige ich mich bereits virtuell und seit nun 2 Jahren real mit der Imkerei; BJ 75 - ein guter Jahrgang !! J
    Ein großes Kompliment möchte ich noch all denen sagen, die doch in den unzähligen Beiträgen hier ihr fachliches Wissen weitergeben und so zu einer großen Hilfe Ratsuchender werden. Mit einem so ernsthaften Bemühen und großer Sorgfalt geschieht dies in anderen Foren bei weitem nicht !
    Nun zu meiner Frage:
    Hat einer von Euch Ahnung ab welchem imkerlichen Netto- Gewinn p.a. es sinnvoll wird ein Gewerbe anzumelden. Es könnten dann schließlich sämtliche Kosten abgesetzt werden. Bei einem Fahrzeug- Neukauf könnte die Umsatzsteuer ausgewiesen werden und das Fahrzeug als gewerbliches abgesetzt und mit der 1 % Regel sogar privat genutzt werden. Ein neu anzuschaffender Anhänger könnte ganz als Betriebsmittel abgesetzt werden. Ein Negatives Betriebsergebnis – also Verlust durch hohe Kosten würde sich ebenfalls positiv(also steuersenkend) auf meine Einkommensteuern aus meinem Hauptberuf auswirken. Im Gegenzug wird man jedoch Umsatzsteuerpflichtig.
    Wenn über Jahre kein Gewinn erzielt wird besteht dann die Gefahr das die Imkerei aus Sicht des Finanzamtes nachträglich als Hobby deklariert wird und rückwirkend Steuernachzahlungen gefordert werden ??
    Mit freundlichen Grüßen
    Bernd

  • Moin,
    Imkerei als Gewerbe lohnt sich nur, wenn du sehr große Investionen tätigen willst, und auch eine ziemlich große Imkerei aufbauen willst.
    Ansonsten bist du besser beraten, es auf der Hobbyschiene zu belassen - und nie mehr als 25 Völker zu haben - such mal in den alten Threads zu diesem Thema, da läßt sich einiges finden.:Biene:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • by the way... ... der Jahrgang '75 ist der Beste Grüße! Arnd


    für alle die für 1966 nicht schnell genug waren :liebe002:

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)


  • by the way...
    ... der Jahrgang '75 ist der Beste


    Arnd,
    ich würde sagen der 75er Jahrgang ist hervorragend, ausgezeichnet, einwandfrei, großartig, wunderbar, vortrefflich, wundervoll, grandios, vorzüglich,fabelhaft, beachtlich, exzellent.....:wink::liebe002:


    Lachende Grüßchen

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • Hallo zusammen
    Warum Gewerbe?:roll:
    Willst du außer deinen imkerlichen Erzeugnissen noch anderes verkaufen? Bis 165 Völker könntest du im besten Falle nach 13a noch pauschalieren ;-)
    Also, warum Gewerbe und nicht Landwirt ohne Land:daumen:

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Arnd,
    ich würde sagen der 75er Jahrgang ist hervorragend, ausgezeichnet, einwandfrei, großartig, wunderbar, vortrefflich, wundervoll, grandios, vorzüglich,fabelhaft, beachtlich, exzellent....


    ......wohingegen ich für den 66er Jahrgang keine Worte finde.....weil dieser unbeschreiblich ist.:wink:


    Es lebe der 66er!!:daumen:


    Liebe Grüße, besonders an Daniel...:liebe002:

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • Die sind doch als Gewerbe angemeldet, oder? Nebenerwerbsimkereien:u_idea_bulb02:


    Nö. Dann würden sie ja auch eher Nebengewerbliche Imkereien heissen.


    Ich verstehe immer nicht, warum gerade so viele Neueinsteiger immer Glanz in den Augen bekommen, wenn sie meinen, sich nach den Beuten dann gleich auch eine güldene Gewerbeanmeldung organisieren zu können. So Vögel haben wir auch bei uns im Verein. Hauptsache groß. Und laut. Mit dem, was sie tun, sind sie doch in aller Regel himmelweit weg von Gewerblichkeit. Das Herzblut sollte doch gerade zu Anfang eher den Bienen und dem Lernen, Lernen und Lernen gelten. Und nicht irgendwelchen Steueroptimierungsmodellen, bei denen der Partner ein Gewerbe (Honighandel) und der Imker die Bienen hat, mit den entsprechenden Möglichkeiten der Umsatzsteuerspielereien, aber das führt jetzt vom Thema weg.

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter