Bericht über den Bienentot in der EU im Spiegel Online

  • Dankeschön!


    Interessante Aussage von "unserem" Peter Maske:


    "Bei Imkereien, die nicht wissenschaftlich betreut würden, seien es sogar 30 Prozent gewesen, berichtet der Präsident des Imkerbunds, Peter Maske: "Das ist sehr hoch."


    Da hat er Recht, der Herr Maske.


    Aber da frage ich mich doch: Muss eine Imkerei heutzutage gar wissenschaftlich betreut werden, um nicht so hohe Ausfälle zu haben? Sind wir soweit schon gekommen? Naja, auf diesem Wege würden die Institute doch gleich mal gesteigerter für die Bienen und uns Imker arbeiten.


    Das sollen dann aber auch die Verursacher bezahlen, und zwar neben ihren Drittmittelzahlungen...

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Schleppen die dann auch Zargen? Könnte schließlich statistisch signifikant sein.

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Zitat

    Nach Angaben des Deutschen Imkerbunds seien in Deutschland im vergangenen Jahr rund 15 Prozent aller Bienen verendet. Bei Imkereien, die nicht wissenschaftlich betreut würden, seien es sogar 30 Prozent gewesen, berichtet der Präsident des Imkerbunds, Peter Maske: "Das ist sehr hoch."


    Gab es da nicht mal Institute, die ähnlich hohe Verluste hatten?


    Was ist denn das für eine Aussage?


    Zitat

    Die Kommission appelliert an die Industrie, neue Medikamente für Bienen zu entwickeln. Außerdem sollten Imker besser geschult werden.


    Das ist doch wohl ein schlechter Scherz! Höhnischer geht es wohl kaum noch!


    Die Pestizidindustrie soll neue Medikamente entwickeln und die Imker sind einfach zu dumm.


    Unfaßbar, ehrlich.


    Bernhard

  • Offener Brief:



    Ehrlich, Herr Maske, bei allem Respekt - der Artikel im Spiegel ist ein Schlag ins Gesicht der Imker!


    Zitat

    Nach Angaben des Deutschen Imkerbunds seien in Deutschland im vergangenen Jahr rund 15 Prozent aller Bienen verendet. Bei Imkereien, die nicht wissenschaftlich betreut würden, seien es sogar 30 Prozent gewesen, berichtet der Präsident des Imkerbunds, Peter Maske: "Das ist sehr hoch."


    Gab es da nicht mal Institute, die ähnlich hohe Verluste hatten? Wenn ich mir die Jahresberichte so anschaue....


    Was ist denn das für eine Aussage? Sollen Wissenschaftler die besseren Imker sein?
    Ist das ihr Wort ins Gesicht von 80.000 Imkern?



    Zitat

    Die Kommission appelliert an die Industrie, neue Medikamente für Bienen zu entwickeln. Außerdem sollten Imker besser geschult werden.


    Die Pestizidindustrie soll neue Medikamente entwickeln und die Imker sind zu dumm?


    Angesichts der international immer deutlicher werdenden Beweise, daß Pestizide für das Insekten- und Vogelsterben verantwortlich zu machen sind, eine schwer zu begreifende Pressemeldung.


    Ich spreche für viele Imker, die enttäuscht sind von dem Präsidenten, den wir auf dem Imkerforumstreffen ganz anders kennengelernt haben.


    Bernhard

  • Bernhard ,
    danke, das war die richtige Antwort. Entweder ist die Aussage von Herrn Maske nicht richtig wiedergegeben, oder er ist schon
    "weich gewaschen".
    Bin auf die Antwort gespannt.


    beehead

    give bee`s a chance- all together now- give bee`s a chance


  • aus: http://deutscherimkerbund.de/phpwcms_ftp/Positionen/PSM.pdf


    Weitere hehre Ziele, die richtig sind!, findet ihr hier:
    http://deutscherimkerbund.de/index.php?unsere-positionen


    Bitte helft mit und erinnert unseren D.I.B.-Präsidenten daran. Hier könnt ihr ihn kontaktieren:
    http://deutscherimkerbund.de/index.php?deutscher-imkerbund


    Bitte schreibt Herrn Maske, daß wir ihn mit den oben genannten Forderungen voll unterstützen und daß er durchhalten soll. Es kann nicht sein, daß oben gemachte Forderungen in der Presse weggelassen werden - stattdessen wird ein Bild vermittelt, daß die Imker in Deutschland als zu dumm zum imkern hinstellt. In der Öffentlichkeit wohlgemerkt.


    Wenn dann noch ein deutscher Imkerverband gerade diejenigen zur Hilfe ruft, die Verursacher für die größten Bienenprobleme sind, dann ist das geradezu paradox! Wer macht denn den Bock zum Gärtner?


    Wir brauchen einen starken Präsidenten, der die Forderungen der Imker auch in der Öffentlichkeit darstellt und sich nicht hinter der Wissenschaft versteckt. Schließlich ist Herr Maske als DIB-Präsident ein Präsident der Imker und nicht der Institute. Und auch kein Präsident der Industrie.


    Daran sollten wir Herrn Maske per E-Mail freundlich erinnern!


    Vielen Dank für eure Mithilfe.


    Bernhard