Varroaresistentes Volk aus 2002?

  • Hallo Frank Osterloh,


    in
    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=6022&p=61043#post61043
    beschriebst Du einen aufgelassenen Bienenstand und Schwärme daraus, die vermutlich seit längerer Zeit ohne Varroabehandlung überlebt haben und stark und vital waren. Weißt Du, was aus den Völkern geworden ist?


    Zitat für den Fall, dass ich den link nicht korrekt gesetzt habe:



    Liebe Grüße, Pienenfred

  • Der Frank wurde auf Guantanamo verbannt und seine Bienen verbrannt. Denn Varroatoleranz darf es nicht geben!


    Nun im Ernst: wieder mal der "Beweis", dass möglichst wenig am Brutnest wühlen gut gegen Varroa ist. Ich sage nur: "Nestduftwärmebindung".
    Sobald an den Bienen wie die von Frank gearbeitet wird, bekommen sie auch die Varroa. War schon öfters der Fall.

  • Hallo,


    wie passen denn da due schwarzen Kunststoffwaaben in die natürliche Brutnestordnung??


    Hier Geister die Sage umher das sich die Varoen durch den Zellboden bohren um die Gene zu mischen. Das dürfte bei Nordwaben schwierig sein....


    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • Das hat Warrnholz mal so in seinen Videos zur Nordwabe erzählt. Ich halte es für unkorrekt.


     
    Hallo,


    jedenfalls gib´s hier Imler die sich extra dickere Mittelwände basteln lassen. Sicher gibs die erst ab einer bestimmten Anzahl. Besagter Imker gehört auch zu denen die im Frühjahr immer Bienen zu verkaufen haben...
    Aber ob das nun unbedingt an den dickeren Mittelwänden liegt bezweifel ich jetzt einfach mal. Weil durch alte Waaben ihren Boden bohrt sich das doch sicher auch nicht leicht....
    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • Ja,
    alles Spekulation. Nix, wonach gefragt wurde. Was sagt denn der glücklliche Finder der gesunden und glücklichen Bienen in einer untergehenden Welt dazu?
    Wie lange haben die "resistenten" Völker nach dem Umsetzen überlebt?
    Manchmal glaub ich, hier wird mehr gelogen, als bei den Anglern.


    Kein Milbenfall beim Behandeln bedeutet meistens -> Anwendungsfehler (Wetter zu kalt / Volk zu schwach im Verhältnis zur Beute - oder Brille verlegt.


    Grüße ralf_2

  • Ich habe einen weiteren Faktor ausgemacht, der möglicherweise dazu beiträgt, dass solch verwahrloste Völker der Varroa widerstehen können: Der in sehr alte Waben gespeicherte Honig weist einen signifikant höheren Säuregehalt auf, als der in Jungfernwaben. Und dass Säure sich negativ auf die Varroa auswirkt, ist ja bekannt. Aber hierzu hat noch niemand Messungen vorgenommen....

  • luxnigra,
    ich bitte Dich: laut Sicherheitsdatenblatt liegt der pH von 60%iger Ameisensäure bei 20°C bei 2, bei Stocktemperatur also noch niedriger. Gut, das Zeug entfaltet eine radikale Kurzzeitwirkung, dennoch, welchen pH müsste der Honig, großteils verdeckelt, haben, um wenigstens eine geringe Langzeitwirkung zu entwickeln?! :confused: Ich denke, das kannst Du getrost vergessen...


    LG, Pienenfred