Api-Invert Futtereimer

  • Ich habe durch die Suchfunktion leider kein passendes Thema gefunden, falls das schon irgendwo hier diskutiert wurde, gerne den Link posten...


    Ich habe letzten Sommer erstmals mit Api-Invert Futtereimer(14kg) aufgefüttert, da man diesen Eimern geschlossene Deckel nachkaufen kann und ich somit dachte, diese kann ich danach gut zur Honiglagerung verwenden.


    Als ich diese Eimer jedenfalls umgekehrt in die Honigstöcke stellen wollte, siffte die ganze Zuckerlösung einfach durch die Löcher im Deckel (man muss dazu sagen, die Deckel sind mit Löcher versehen, sodass die Bienen am Deckel des umgedrehten Eimers den InvertZucker abnehmen können). Rießen Sauerei und ich stellte alle Eimer dann normal rein, mit Schwimmhilfen...


    Ich denke an diesem Tag war die Wärme das Problem. Die Eimer waren zu warm und somit die Lösung flüssiger... Diese konnte dann ungehindert durch die kleinen Löcher schießen...


    Meine Frage aber nun: Wenn der Eimer erst im Stock ungewusst erwärmt werden würde dann hätte ich darin eine Überflutung gehabt. Kann ich diesen Sommer die Eimer auf Kopf reinstellen, oder was für Erfahrungen habt ihr mit diesen Eimern gemacht? Danke für Infos...

  • Hi Daniel K,


    ich kenne diesen speziellen Eimer nicht, aber normalerweise müssen die Deckel (bis auf die Löcher) dicht sein.
    Das sich bildende Vacuum läßt dann nix auslaufen.


    Also, irgendwas war undicht oder der Eimer war nicht ganz voll.
    Dann fließt es auch weg, bis das Vacuum sich bildet.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Daniel!


    Ich habe ein ähnliches Fütterungssystem, nur mit dem Unterschied, dass ich die Kübeln (mit selbst angerührter Zuckerlösung) sozusagen auf eine Untertasse stelle. Die Bienen können zwar zu den Löchern, sollte aber aus welchem Grund auch immer, überschüssiges Futter auslaufen, so wird das in der Tasse aufgefangen und dort von den Bienen abgenommen.


    MfG
    Honigmaul

  • Hallo !


    Also wir verwenden auch die ApiInvert Füttereimer.
    Auch wenn nicht nur ApiInvert damit gefüttert wird, klappt das eigentlich recht gut damit.
    Wir haben weitaus bessere Erfahrungen damit gemacht, als mit andern Futtergeschirren.


    Auf die Oberträger der Rähmchen kommen zwei Querhölzchen, darauf der umgestülpt Eimer.
    Bei dem Umdrehen des Eimers, spitzen so etwa 50-100ml des Futter raus,
    bis sich der Unterdruck im Eimer aufgebaut hat.
    Ist weniger Futter drin, dauert der Unterdruckaufbau länger und mehr Futter spritzt raus ...


    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallo !


    Ja, und dann wird zugekittet, und Ende
    Gruß
    Helmut


     
    Immer erst wenn der Eimer leer ist wird gekittet ...
    ... und dann, Deckel in den Froster und Propolis sammeln (ersetzt das Propolisgitter) !!!


    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Das mit dem Unterdruck erscheint mir logisch, daran hatte ich nicht gedacht bisher...


    Dann werde ich nächsten Sommer mein Glück nochmals probieren...


    Merci

  • Hallo Daniel!


    Es schießt immer etwas Futter raus am Anfang, besonders bei schweren vollen Eimern. Wenn diese Phase überwunden ist, erfolgt die "normale" Abnahme durch die Bienen direkt an den Löchern. Ich kontrolliere während des Einfütterns immer einmal wöchentlich, ob die Löcher noch offen sind. Wenn sie von außen zugekittet sind, steche ich sie mit einem Stück Draht wieder auf.


    Übrigens: Wenn ich mit dem Füttern früh dran bin und keine Eile habe, reiße ich die Folie, die bei neuen Eimern als Transportsicherung auf den Löchern klebt, nur zur Hälfte oder zu zweidrittel ab. Damit läuft die Einfütterung langsamer und länger. Das reizt die Bienen zu stärkerem Brutansatz und die Völker wintern dann etwas stärker ein.


    Da ich gebrauchte Eimer und Deckel immer brav aufhebe (- das ist die gleich Sparbrötchen-Einstellung, die auch jeden Krümel Wachs sammelt -), habe ich mittlerweile eine üppige Deckelsammlung mit Voll-, Halb- und Zweidrittel-Öffnung. Bei neuen Eimern lege ich mir die neuen noch verschlossenen Deckel zur Seite und verwende gebrauchte Eimerdeckel aus meiner Sammlung. Damit erübrigt sich der Zukauf von geschlossenen Deckeln. Noch mehr Deckel zu haben, wäre materiallagerungstechnisch echt kontraproduktiv für mich.


    Gruß vom Sammler, der sich das Sammeln nicht abgewöhnen kann