Zwei summen nicht mehr...

  • Hallo, zusammen,
    natürlich habe ich auch mal >Verluste<, aber eher durch Dummheit, Fehler oder Vernachlässigung, eben
    mangelndes Gespür oder Unaufmerksamkeit.
    Konkret kann ich bis heute keine Verluste melden, da die Temperaturen hier in der Eifel zu gering waren.
    >Um nachzusehen/Fluglochbeobachtung<


    Andererseits habe ich schon schwache Völker erlebt, die im Frühjahr alles wettgemacht haben und zu den stärksten
    Völkern wurden.
    Die Aspekte frischer Wachs und frische Königin vernachlässige ich. Dunkle Waben entferne ich im 3-Jahres-Rhytmus,
    die Königin darf leben solange sie will, die Bienen dürfen schwärmen oder still umweiseln.


    Meine Auslese geht dahin, daß Bienen, die mit Naturbau nicht zurechtkommen, oder sich nicht anständig wehren,
    aus dem Raster der bevorzugten Regionalbiene fallen.
    Das ist in meinen Augen eine natürliche Erneuerung und kein Verlust. Verluste gibts eventuell beim Honig,
    das ist bei mir zweitrangig.
    Also kann Verlust (ausser aus eigenen Fehlern) immer nur Erneuerung bedeuten.
    Wenn ich dann noch gute Schwärme oder Kunstschwärme von meinen eigenen Völkern machen kann,
    wandelt sich der Verlust in Bereicherung um.
    Der Weg ist das Ziel.


    Auch ich bin bange im Moment um das ein oder andere Volk, glaube alles richtig gemacht zu haben.
    Es sind auch äußerliche Umstände, die Hasel ist verblüht, die Bienen konnten nicht fliegen.


    Ich habe aufgehört, nach meinen Maßstäben zu arbeiten, ich versuche, nach den Maßstäben der Bienen
    zu arbeiten. Sie lehren MICH, nicht ich SIE.
    Es ist nicht immer Imkers Schuld, es gibt eine Auslese durch äußere Umstände,
    und das ist gut so, daß will ich aushalten.
    Mit freundlichen Grüßen, Udo

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

  • Hallo,


    finde ich jetzt Wortklauberei.


    Um da mal einzusteigen:

    Zitat

    Hätte es in der Imkerei nämlich nie Verlsute gegeben, hätte man nie vermehren müssen. Weder durch Schwarm noch andere Methoden. Da man aber gem. gültiger Lehrmeinung vermehrt, müssten wir bei Null-Verlust inzwischen eine totale Über-Völkerung an Bienen haben.


    Da dem bekannterweise nicht so ist, sind Verluste in Höhe der Vermehrungsquote "normal", und zwar schon immer.

    Genauso ist es doch. "Winter" vor dem "-Verlust" hin oder her.


    "Vermeiden von Waldtrachtverlusten", hieß es. OK.
    Zum Verkaufen von Völkern. Auch OK. (An wen? An Verlust verzeichnende?:wink:, ach nee, alles Neuimker)


    Trotzdem gilt das, was Werner oben schrieb.


    Was wäre denn ohne diese Vermehrung? Wieviele Völker wären dann dahin (Wenn man sie so beließe wie sie sind)? Wodurch auch immer.
    Vereinigen und Verstärken geht doch auch nicht bis ad Libidum, wie groß sollen die denn werden. Es geht also doch was ab (=Verlust).


    Problem ist auch, es wird von Völkern geredet und nach dem Winter sind es längst nicht mehr die wie im Frühjahr des Vorjahres. Organtransplantation überall:
    Neue Reproduktionsorgane eingepflanzt (Königin) oder entnommen (Drohnenbrut),
    Bienenmasse weggenommen oder zugefügt, Waben plus oder minus.



    Da ist eine Beute, dort ist ein Bien drin im März, nach dem Winter, ist da immer noch jemand zu Hause,
    dann hat der Imker keinen Winterverlust?


    So ganz simpel ist es doch gar nicht, wenn man mal genau hinterfragt.


    Ich denke, das ist auch ein Teil von Jules Frage. Wie definiert man das?



    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Servus Marion
    Also, ich weiß ja nicht wie du das siehst, aber wenn ich im Frühjahr eine Beute aufmach und da ist nix mehr drin, dann ist das in meinen Augen ein ungewollter Verlust. Das Volk ist tot. Von dem hab ich nix mehr.


    Wenn ich meine Völker im Sommer im Wald stehen hab, und sie haben sich abgearbeitet, so daß sie nur noch wenig bringen, der Wald aber noch immer honigt, dann hab ich zwei Möglichkeiten:
    1. Ich wandere mit meine Völkern ab, so daß sie sich wieder erholen und ich sie einwintern kann.
    2. Ich löse die hälfte der Völker auf, die anderen werden mit ihnen verstärkt und der Trachtflug geht weiter.


    Das nennt man aber nicht Verlust sondern Betriebsweise. Für mich ist das auch kein Verlust, sondern ein Gewinn. Als Ersatz macht man Jungvölker, die im nächsten Jahr "dran" sind.


    Also: Verlust = Ungewollt verstorben oder geklaut. Alles andere = Betriebsweise und Gewinn.


    Viele Grüsse
    Günter

  • Hallo Günter,


    scho recht! Ich klinke mich aus.


    Gruß
    Werner


    Warum? Hab ich was Falsches geschrieben?
    Sei mir jetzt nicht bös, aber ich hab das Gefühl, daß beim Thema "Winterverluste" die Nichtbehandler immer etwas empfindlich reagieren.
    Warum ist das so?
    Bist du von deiner Betriebsweise überzeugt? Dann steh auch dazu und klink dich nicht gleich aus wenn das Thema Richtung Winterverluste geht.


    Viele Grüsse
    Günter

  • Hallo Summsi,


    ich bin nicht beleidigt, sondern ich habe für mich festgestellt, dass du deine Ansicht hast und ich meine. Zwischen diesen Ansichten liegen Welten und ich habe weder die Kraft, noch die Lust, noch die Zeit deine Meinung ins Wanken zu bringen, sie hat ja auch ihre Berechtigung.


    Ich stehe zu meiner Betriebsweise, und falls es dir gut tut: ich muss dieses Jahr nach zwei sehr guten Wintern mal wieder mehr vermehren um keine Verluste zu habe.:wink:


    Gruß
    Werner

  • Hallo Summsi,


    ich bin nicht beleidigt, sondern ich habe für mich festgestellt, dass du deine Ansicht hast und ich meine. Zwischen diesen Ansichten liegen Welten und ich habe weder die Kraft, noch die Lust, noch die Zeit deine Meinung ins Wanken zu bringen,


    Gruß
    Werner


    Guten Morgen Werner
    Es geht ja nicht darum, daß einer den anderen seine Meinung ins Wanken bringt. Ich hatte Anfangs nur die Frage gestellt, wie hoch die Verluste (Winter) der einzelnen Imker im Schnitt sind. Es wär mal ganz interressant gewesen, gerade für Neuimker, zu erfahren wie sich die Winterverluste zum Standort und zur Behandlungsstrategie verhalten. Daß das Wort "Verlust" dabei so zerpflückt wird, obwohl jeder gewußt hat was gemeint ist, das konnte ich ja nicht ahnen.
    Na ja...


    Viele Grüsse
    Günter

  • Moin!


    Zitat

    Daß das Wort "Verlust" dabei so zerpflückt wird, obwohl jeder gewußt hat was gemeint ist, das konnte ich ja nicht ahnen.


    Tja, am Zerpflücken hast du doch aber auch teilgenommen. :wink:


    Es wird doch bloß darüber nachgedacht und anscheinend hat nicht jeder gewußt, was gemeint ist, s. Beitrag von Jule und Reaktionen dazu. Werner schrieb doch sehr richtig von der eigentlich übergreifend sehr hohen Vermehrungsrate, die aber nicht zu einer Völkerzahlvermehrung führt.


    Um noch einmal Korinthen hin und herzuschieben:
    Winterverlust = ungewollter Verlust eines Volkes, das man eingewintert hat in dem Glauben, es im Frühjahr lebend wieder zu sehen.


    Ich finde aber Völkerzahlen zu einem bestimmten Stichtag festzulegen, sagt dazu manchmal gar nicht viel aus.


    Als Beispiel ein Bienenhalter, der überhaupt nichts unternimmt, ganz bewußt und geplant, und damit meine ich gar nichts (!) (das bin nicht ich, spart Euch das Steinewerfen; ich wills auch jetzt zu diesem Thema gar nicht bewerten!), hält im Schnitt vier bis sechs Völker, fängt im Frühling Schwärme, fremde und auch eigene, schlägt die neu ein, verliert im Herbst/Winter seine Altvölker, erntet die ab, hat aber immer noch gleiche Völkerzahlen.
    Hat der dann keine Winterverluste oder 50%?


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

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  • Moin,
    Es ist doch schön, das unsere Jungspundinnen die richtigen Fragen stellen(Jule)und die Antworten verstehen(Marion)
    sie sind sehr interessiert und intelligent, und noch nicht von irgendwelchen Schlaumeiern versaut.


    Deshalb finde ich den Ansatz von Werner auch vollkommen richtig : Ich bringe den Anfängern das Bienenhalten ohne Behandlung bei !
    Denn die Überlebenschanche ist mit oder ohne Behandlung gleich(meine Erfahrung)
    Ich selbst bringe im Moment niemanden etwas bei, wenigstens so lange, bis ich selbst weiß, warum es bei mir nicht mehr klappt.


    Wie zähle ich meine Verluste :
    1.Frage : Wieviel Honig kann ich verkaufen/verbrauchen ?
    2. : Wieviele Völker brauch ich dazu ? Ich brauche immer 20 Völker !
    3. : Wieviele Ableger muß ich, meiner Meinung nach, machen ? ich meine etwa 10.(20 Wirtschaftsvölker habe ich habe ich ja )
    Im nächsten Frühjahr habe ich aber nur noch 18 kräftige Völker zum Honigsammeln.
    Ich habe einen Verlust von 2 Völkern, also 10 Prozent.
    Sicherheitshalber mache in dem Jahr 15 Ableger
    Ich bekomme aber nur 15 Völker im Frühjahr ans Schaffen, also habe ich einen Verlust von 3 Völkern, usw usw usw.
    Durch Schlechtwetter oder Sonstigem bekomme ich in einem Jahr keinen vernünftigen Ableger zustande, dann erst kommt die Stunde der Wahrheit.
    Leben dann nur noch 8, habe ich einen Verlust von 7 Völkern, das sind bereits fast 50 Prozent
    Auf die 20 Völker schaffe ich es an diesem Standort ganz sicher nicht mehr(warum, siehe Demos)
    Sind dann aber alle Platt, wie bei mir, ist es ebend ein Totalschaden, gleich 100%
    Dann kaufe ich mir 4 Völker, und versuche zu verdoppeln
    2 der Völker sterben schon im Juni,und bringe es dadurch nur auf 6 Einwinterungsfähige.
    Zur Zeit leben von diesen 6 , noch 4 , wenn es so bleibt 33.3% Verlust(ich kann aber auch sagen : kein Verlust, denn ich hatte ja nur 4)
    So in etwa ist der Verlauf der letzten Jahre bei mir.
    Ich habe Material für 30 Völker, und vorher jede Menge Überschußvölker verschenkt.
    Fazit : Schaffst du genug Ableger, hast du keine Verluste !
    Viel Glück euch Allen
    Gruß
    Helmut

  • Wie zähle ich meine Verluste :
    .
    .
    .
    Fazit : Schaffst du genug Ableger, hast du keine Verluste !


    :daumen: Die Zählweise hat was :wink: ... und ist klüger, als das starre Zählen im Herbst und Frühjahr.


    Aber ich zähle anders: Ich zähle die Völker, die ich nach der Auffütterung im Herbst (meist Ende August/Anfang September) einwintere. Und wieviele dieser Völker nicht das Frühjahr (Stichtag ist hier Beginn Apfelblüte) erleben.
    Alles, was an Völkerzahlveränderungen zwischen Apfelblüte und Einwinterung abläuft, interessiert mich nicht. Meistens weiß ich gar nicht, wieviele Ableger/Schwärme/Kunstschwärme/aufgelöste Völker etc. in meinem Bestand sind, weil sich das u.U. täglich ändert. Und das Büchlein mit den Stockkarten habe ich meistens nicht am Mann, sondern irgendwo im Auto liegen. :wink:


    Moikaner
    Ich habe Excel nochmal nachrechnen lassen. Wenn man mal von meinen Rundungen der Zahlen absieht, stimmt die Rechnung. Meine Völkerzahlen haben sich in diesem Zeitraum z.T. dramatisch verändert (nach unten). Die Veränderungen der Völkerzahlen haben nix mit Milbe o.ä. zu tun, sondern mit meiner freien Zeit, die der job mir läßt.....

    "Damit ein Skeptiker geboren wird, müssen tausend Gläubige wüten." [Cioran]

  • Moin Helmut,


    jetzt habbich rote Öhrchen :oops:


    Danke für diese offenen Zahlen und Aussagen - ich muß mir da wohl doch noch einmal einiges durch den Kopf gehen lassen......


    :liebe002:


    (Deine Propolissalbe ist`n Knaller, kann frau die nachbestellen? :lol:, kommt ne PN noch)

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Moin,
    Hallo Marion,
    ja, ich habe noch von der Salbe, ich(ein Nichtbehandler) heb was für dich auf.
    ich musste in den letzten Tagen bei einem Fernsehbericht echt staunen.
    Alles Koniferen in Sachen Herpes.
    Mit Zinksalbe und allem Möglichen wäre Herpes nicht beizukommen.
    Da staunte ich nicht schlecht, daß das Wort Propolis überhaupt nicht auftauchte
    alle Menschen die ich liebe haben ein kleines Döschen Salbein der Hand/hosentasche.
    Nix mehr mit Herpes oder Pickel.
    Das war jetzt OT


    Der unehrliche Imker, der sonst immer 6 Völker hat, jetzt aber nur noch 4, besorgt sich jetzt ganz schnell 2 Kunstschwärme oder Völker,
    um seinen guten Ruf nicht zu verlieren(weil die Institute ja sagen , das nur blöde Imker Völker verlieren.)
    wenn alle ein wenig ehrlicher sein würden, würden die Eu Gelder in eine andere Richtung laufen !


    @Hi Gerold, in meinen fetten Zeiten habe ich auch drauflos geimkert, ohne groß was aufzuschreiben, und hatte eigentlich immer zuviele Völker.
    Das waren noch Zeiten !
    Gruß
    Helmut

  • Wie zähle ich meine Verluste :


    Also.... ich kann dir sagen, wie ich meine Verluste zähle:
    Wenn 1 Volk von 10 den Winter nicht überlebt, dann hab ich 10% Verlust
    Wenn 2 Völker von 10 den Winter nicht überleben, dann hab ich 20% Verlust usw.


    Wenn jetzt der Phantasie-Imker aber weiß, ihm gehen im Winter immer 50% der Völker ein, dann wird er 20 Völker versuchen einzuwintern. Dann zähl ich so:


    Wenn 2 Völker von 20 den Winter nicht überleben, dann hab ich 10% Verlust usw.


    Alles andere ist "Schönrednerei". Ein Volk, daß im Winter eingeht, ist ein totes Volk und damit ein Verlust für den Imker, da kann man noch soviel gegenrechnen.


    @ beetic

    Zitat

    Als Beispiel ein Bienenhalter, der überhaupt nichts unternimmt, ganz bewußt und geplant, und damit meine ich gar nichts (!) (das bin nicht ich, spart Euch das Steinewerfen; ich wills auch jetzt zu diesem Thema gar nicht bewerten!), hält im Schnitt vier bis sechs Völker, fängt im Frühling Schwärme, fremde und auch eigene, schlägt die neu ein, verliert im Herbst/Winter seine Altvölker, erntet die ab, hat aber immer noch gleiche Völkerzahlen.
    Hat der dann keine Winterverluste oder 50%?


    Wenn man nach der Einwinterung Völker verliert, ist das ein Verlust, (in diesem Fall ein vermeidbarer), weil man ja davon ausgeht, diese Völker wieder auszuwintern.


    @ Isselbiene

    Zitat

    Denn die Überlebenschanche ist mit oder ohne Behandlung gleich(meine Erfahrung)


    Nach dieser "Erkenntnis" hast du aber sofort aufgehört zu Behandeln oder?:roll:


    Grüsse
    Günter

  • Alles andere ist "Schönrednerei". Ein Volk, daß im Winter eingeht, ist ein totes Volk und damit ein Verlust für den Imker, da kann man noch soviel gegenrechnen.


    Dann laß mich mal in die Schönrednerei mit einstimmen. Deine von mir zitierte Aussage ist wahr - aber nur auf der Basis eines mechanistisch-ökonomischen Blickes auf ein Bienenvolk. Du magst dem Volk als solchem eine potentielle Unsterblichkeit unterstellen, dann kannst Du von "Verlusten" als etwas Vermeidbarem, nicht Unausweichlichem sprechen. Aber schon allein der bloße Schwarmakt und die damit verbundenen beträchtlichen Anstrengungen des Volkes belegen, daß es hier um Vermehrung geht - und die hat auch immer die Funktion, Verluste, ich wiederhole: Verluste, auszugleichen.
    Überschlage doch einmal für Dich, welche natürliche Überlebensdauer Du einem Ausgangsvolk zubilligen würdest vor dem Hintergrund eines jährlichen Schwarm(-kraft)-aktes, unsicherer Tracht- und Witterungsverhältnisse, Begattungsrisiken, Krankheiten und Prädatoren?. Da wird - aus meiner Sicht - schnell klar, daß nicht nur die potentiell mögliche Unsterblichkeit eines Volkes, sondern überhaupt sein längeres Überdauern in der Obhut des Imkers nur durch ständige anthropogene Eingriffe und Spielereien (Königinnen austauschen, Schwarmverhinderung, Brutwaben entnehmen oder zuhängen, Bienen entnehmen oder zukippen ... beliebig weiterzuführen) erkauft werden.


    Irgendwann hat sich's ausgespielt, irgendwann versagen alle lebensverlängernden Maßnahmen.
    Bienenvölker sind sterblich, keine Automaten.
    Verluste sind natürlich. (Natürlich heißt: in der Natur können Verluste eine Funktion haben!)


    Es gibt für den einzelnen Imker keinen Grund und keine Notwendigkeit, sich bei Verlusten implizit schuldig fühlen und sich schämen zu müssen.


    Robert
    (dessen Völker gerade allesamt den Winter in der Hasel und den Krokussen vergessen)

    Was auch immer geschieht: nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken! (E. Kästner)