Propolisverarbeitung

  • Frage :


    Hat jemand inzwischen das Propblem der " Propolszerkleinerung " zufriedenstellend lösen können ?
    Die Variante mit Einfrieren, in Plastiktüte mit dem Hammer klein klppfen etc. gefällt mir nach wie vor nicht .


    Gruß hannes

  • Morgen Werner,


    na und diese praktischen Geräte von Oma gibts für wenige Euronen auf dem Flohmarkt.


    Ähm, wusste gar nicht dass Du ein Auto mit Kühl und Gefrierkombination im Handschuhfach hast für das Propolis...


    Wenn ich das Zeit hab komm ich auch.


    Grüsse auf die Alb, Markus

    Die Natur ist Perfekt, die Fehler macht nur der Mensch. (Sepp Holzer)

  • Hallo Markus,


    die Hessenmühle liegt zwar im tiefsten Wald und wenn man anfährt meint man, das Ende der Welt zu erreichen. Dann öffnet sich allerdings die Lichtung und eine Insel der Zivilisation liegt vor einem, mit Häuser, Strom, Licht und ... Tiefkühltruhe(n). Ich bin mit deshalb so sicher, dass Tiefkühltruhen vorhanden sein müssen, weil das was wir in den zwei Tagen essen werden irgendwo gelagert sein muss und unsere Gedränke waren auch immer kalt.:lol:


    Wenn die Wetterprognosen stimmen haben wir so oder so noch Frost im Februar, dann ginge es sogar ohne Tiefkühler.


    Also, das klappt schon.


    Gruß
    Werner

  • Hallo Jonas,
    Propolis wird in gefrorenem Zustand zerkleinert und mit Alkohol zur Tinktur angesetzt.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Hallo Jonas,
    Propolis wird in gefrorenem Zustand zerkleinert und mit Alkohol zur Tinktur angesetzt.


    .. nichts für ungut holmi@.
    Das ist für mich leider keine logische Erklärung. Warum sollte das Propolis erst abgebrockt, dann tiefgefroren, dann per Mühle zerkleinert werden, um dann in Alkohol, soweit möglich, aufgelöst zu werden???????
    Diese ganze Arbeit kann man sich sparen, wenn man einen Auszug haben will. Und wer meint, dass anders keine gesättigte Lösung entsteht, der soll doch einfach die doppelte Menge Rohpropolis als Ausgangsmaterial einsetzten (wir Imker haben doch davon genug) und es etwas länger stehen lassen. 1x täglich kurz schütteln nicht vergessen.


    ... und holmi@,
    gerade weil ich das nicht verstehe, habe ich hannes1@ auch direkt gefragt. Oder hast Du mit hannes1@ eine direkte Verbindung, dass Du genau wissen kannst, was er antwortet?

  • .der soll doch einfach die doppelte Menge Rohpropolis als Ausgangsmaterial einsetzten (wir Imker haben doch davon genug) und es etwas länger stehen lassen. 1x täglich kurz schütteln nicht vergessen.


    ....nichts für ungut jonas@ :-D........aber ich finde, Deinen Beiträgen würden smilies ganz gut zu Gesicht stehen ...:u_idea_bulb02:


    Wie lange lässt Du die ungemahlene Propolis-Alkohol-Lösung stehen? 4 Wochen, 6 Wochen, ein halbes Jahr???
    ...."etwas länger" ist mir ziemlich wischiwaschi ausgedrückt....


    Ich frage mich nämlich gerade, warum die meisten Imker empfehlen Propolis zu mahlen, wo es doch, Deiner Meinung nach, viel einfacher wäre, die ganzen Brocken "etwas länger" stehen zu lassen.


    Leider habe ich auch nie genug Propolis um die doppelte Menge anzusetzen...:roll:... kannst Du mir das Geheimnis verraten, wie ich zu einer "reichen" Propolisernte gelangen kann??



    Herzliche Grüße
    Regina, die gelesen hat, dass, je feiner das Pulver gemahlen ist, sich die Wirkstoffe besser lösen.

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • hallo !



    Leider habe ich auch nie genug Propolis um die doppelte Menge anzusetzen...:roll:... kannst Du mir das Geheimnis verraten, wie ich zu einer "reichen" Propolisernte gelangen kann??


    a) Propolisgitter
    b) andere Biene




    Herzliche Grüße
    Regina, die gelesen hat, dass, je feiner das Pulver gemahlen ist, sich die Wirkstoffe besser lösen.


    Also der Knecht läst Propolis gerne mal länger stehen.
    So große Brocken Propolis sind das ja nicht die da verarbeitet werden.
    Nach einem halben Jahr (so lange läst es der Knecht gerne stehen) hast Du (bei 70vol%) dann nur noch Schlamm mit ein wenig Wachsbröckchen drin.


    gruß
    Knecht


    ohne groß t,z,g,h,

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallo
    Die Propolis wird bei mir auch mit Hilfe einer alten Kaffemühle zerkleinert.Das Einfrieren bringt mir zwei Vorteile,
    1.Sie ist härter und nicht elastisch wie bei der Zimmertemperatur-dadurch zerkleinert sie sich gut.
    2.Die niedrige Temperatur ermöglicht beim Mahlen die entstandene Wärme zu kompensieren,sonst verklebt sie mit dem Mahlwerk.
    Mit gemahlener Propolis habe ich die Zeit des einsetzen der Tinktur auf eine Woche reduziert.
    Propolis verkauft sich bei mir so gut ,dass ich mit dem Lifern ständig Schwirigkeiten habe.
    Mfg
    Stevo

  • xy34-w2-madeBiene Hugo Hartmann


    Ich mache es so mit meinem Propolis.Erst lese ich alle Propolisstücke schön sauber
    aus dem gesammelten Haufen aus. Dann wiege ich die benötige Menge in gramm aus.
    Dann packe ich alles in eine Plastiktüte.Die Tüte kommt in das Gefrierfach vom Kühl-
    schank.Nach 3 Tagen hole ich die Tüte wieder heraus.Ich habe eine elecktrische
    Kaffeemühle von Krupps. Mit dieser Kaffeemühle kann man das Propolis ganz fein zu
    Pulver mahlen.Dann wird das Pulver in eine dunkle Flasche geschüttet.Ich nehme
    95 % Sprit.Dann gieße ich den Alkohol in die Flasche rein. Es muß soviel Alkohol in
    die Flasche hinein,daß er 2 cm über dem gemahlen Pulver steht.Dann wird die Flasche
    zugemacht und an einen warmen Platz gestellt.Dort bleibt sie za.14 Tage bis drei
    Wochen.

  • Moin Imkers,


    Also ich nehme das Propolis im Rohzustand und löse es in Mellissengeist auf.
    (nicht den von den Betschwestern (viel zu teuer) sonder aus dem Drogeriemarkt,
    da kostet der halbe Liter 5€)

    Ich nehme auch reichlich Propolis, denn wenn die Lösung gesättigt ist, ist das nichtgelöste Propolis doch nicht verloren.
    Es kann weiter aufgelöst werden. Sollte es zu wenig sein, wird noch etwas frisches Propolis dazu gegeben.
    Wenn sich nichts mehr auflöst, dann ist die Lösung gesättigt und wird mit einer Kaffeetüte gefiltert.
    Das Resultat ist eine sehr klare, dunkelbraune Tinktur die neben dem
    Propolisaroma noch eine leicht Kräuternote hat.
    Diese Methode ist möglicherweise nur für kleine Mengen geeignet, ca. 2l/Jahr.
    Wer einen Hektoliter ansetzt wird es sicher anders machen müssen.


    Deshalb folgende Fragen: Wie stellt mann die Sättigung einer Propolisösung fest,
    ich meine im Imkerhäuschenalltag, nicht im Labor?


    Propolis mahlen ist okay, wenn mann es als gemahlene Trockenware verkauft.
    Warum aber mahlen und auflösen?


    Übrigens, meine Tinktur ist sehr überzeugend und wird gerne genommen, sprich: gekauft.


    schön Tach
    Bernd

    "Wenn Neider, Hasser dich umringen, dann denk an Götz von Berlichingen."

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Beetle ()