Warré - Bienenhaltung für alle - in Deutsch als pdf-Buchversion

  • Für alle, die sich das Buch schon heruntergeladen haben, möchte ich gern die [?]-Rätsel auflösen.


    Seite 199 "Sphinx": gemeint sind allgemein Schwärmer, allen voran der Totenkopfschwärmer.


    S. 218/219 "Fliegen": mouche, eigentlich "mouche á miel", eine alte französische Bezeichnung für Honigbiene.

    "Keine Rähmchen - keine Mittelwände - wenig Arbeit." (Émile Warré)

  • PS zu #15
    Die secteurs sind laut französischen Warréanern irgendwelche geheimnisvolle Sonderteile, die man bei Warré im Katalog bestellen konnte, von denen heute aber keiner mehr weiß, wie sie aussehen, so dass ich das Wort jetzt einfach als Eigenname drinlasse. Falls mal jemandem so ein Teil unterkommt, bitte melden. :)

    "Keine Rähmchen - keine Mittelwände - wenig Arbeit." (Émile Warré)

  • Hallo Melina,
    irgendwie kommt mir bei "secteurs" die amerikanischen "sections" in den Sinn.
    Diese Dinger für Wabenhoniggewinnung oder auch für Königinnenzucht.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • irgendwie kommt mir bei "secteurs" die amerikanischen "sections" in den Sinn.
    Diese Dinger für Wabenhoniggewinnung oder auch für Königinnenzucht.



    Hallo Lothar,
    diese sections gibt es bei Warré auch, für "miel en sections". Die secteurs dagegen sind irgendwelche speziellen "Dingse", die man verwendet, um im Winter Zargen untereinander zu verbinden und um zum Wandern die Zargen am Boden zu fixieren. Wörtlich übersetzt heißt secteur soviel wie "Teilstück". Warré bietet diese Dinger paarweise in seinem Versandkatalog an, Zitat: "...zum fixieren der Zargen untereinander und mit dem Bodenbrett im Falle des Transportes."


    Ist vielleicht nicht so wichtig, aber es wäre doch interessant zu wissen, wie diese Dinger ausgesehen haben.


    Liebe Grüße
    Mandy

    "Keine Rähmchen - keine Mittelwände - wenig Arbeit." (Émile Warré)

    Einmal editiert, zuletzt von Mellina ()

  • Hallo Mandy,


    das mit der Übersetzung ist klasse, einige Dinge sind jetzt viel logischer und einiges würde ich heute von vornherein anders machen.


    wie, von Emile Warré gab es einen Versandkatalog ?!


    Glaube der war seiner Zeit einiges vorraus und das wurde verkannt und deswegen gibt es kaum Unterlagen. Oder sie lagern irgendwo unbekannterweise. Bestimmt hatte er ne Menge Aufzeichnungen. Machten die Mönche doch alle.


    Grüssle aus dem verschneiten Schwarzwald,
    Markus

    Die Natur ist Perfekt, die Fehler macht nur der Mensch. (Sepp Holzer)

  • wie, von Emile Warré gab es einen Versandkatalog ?!


    Glaube der war seiner Zeit einiges vorraus und das wurde verkannt und deswegen gibt es kaum Unterlagen. Oder sie lagern irgendwo unbekannterweise. Bestimmt hatte er ne Menge Aufzeichnungen. Machten die Mönche doch alle.



    Hi Markus,
    Warré war gar kein Mönch, sondern ein einfacher Pfarrer, der später sogar seine Ordination aufgegeben hat, um sich nur noch der Bienenhaltung zu widmen. Mit allem anderen hast Du aber, wie ich finde, vollkommen recht.


    Liebe Grüße
    Mandy

    "Keine Rähmchen - keine Mittelwände - wenig Arbeit." (Émile Warré)

  • Zitat: "...zum fixieren der Zargen untereinander und mit dem Bodenbrett im Falle des Transportes."


    Ist vielleicht nicht so wichtig, aber es wäre doch interessant zu wissen, wie diese Dinger ausgesehen haben.


    Ich glaube, heute sagt man Spanngurt dazu..:lol:

  • Also ich kenne von einigen französischen Warréimkern Verbindungsstücke in Form von Draht und drei Schrauben. Am oberen Rand der unteren Zarge sind zwei Schrauben auf gleicher horizontaler Höhe eingelassen.


    Am unteren Rand der oberen Zarge ist in der Mitte der Strecke der zwei unteren Schrauben eine einzelne Schraube eingelassen. Die drei Schrauben werden dann mit einem Draht verbunden, daß ein Dreieck mit gleichen Schenkeln ist, etwa 45 Grad. Am einem Ende des Drahtdreiecks ist eine Öse, die auf einer der beiden unteren Schrauben fixiert wird.


    So läßt sich der Drahtbügel auf- und zuschließen, indem er um die Schrauben gebogen wird.


    Ziemlich einfach und gut. Ich habe von Warré selbst eine Abbildung gesehen, wenn ich mich nicht irre, dann war es in einer der früheren Veröffentlichungen, als er auch noch Rähmchenwarrés betrieb. Sechste Ausgabe.


    Bilder davon gibt es auch bei französischen Warréimkern.


    Bernhard