Ich habe heute behandelt - sehr früh...aber.....war von Euch auch schon jemand dran ?

  • bleiben immer noch 7 Monate, bis zur nächsten AS-Behandlung nach der Abschleuderung.


    Wie schon gefühlte hundertmal geschrieben: Schneide Drohnenbrut, dann haste keine Probleme bis zur AS-Behandlung.
    Und dann brauchst du auch keine zweifelhaften Behandlungen im Feb/März zu machen.


    Zitat

    Selbst wenn ich eine "Oxalsäurebehandlung" im Dezember berücksichtige, was ich niemals gutheißen kann, da absolut
    bienenuntypisch


    Ist eine Behandlung im Feb/März, mit welchen Mitteln auch immer, Bienentypischer???:confused::confused::confused:


    Viele Grüsse
    Summsi, der bei Udo nicht mehr durchblickt.


    P.S.: In erster Linie sollte es uns ums Wohlergehen der Bienen gehen. und es kann mir keiner erzählen, daß sich ein Milbenverseuchtes Volk wohlfühlt. Ganz zu schweigen von den Nachbarimkern, die deine Experimente auch ausbaden müßen.

  • Moin,


    es sträuben sich bei mir die Nackenhaare, wenn ich das hier teilweise lese. Sorry, aber mit strategischer Bienenbehandlung hat das nichts zu tun!


    bienudo
    Warum nicht im Feb/März? Ganz einfach, da Du dann keinen Honig mehr ernten darfst!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Wenn ich eine Frühtracht einbringen will, ist Ende Dezember der letzte Behandlungstermin. Und das ist ganz offiziell, nicht gefühlt oder selbst ausgedacht!
    Und Deine "Frühbehandlung" ist besser für die Bienen? Oh man...


    Bitte erklär mir mal, warum eine OS Behandlung untypisch ist, eine AS Behandlung aber schon?


    Sorry, aber auch ich steige nicht mehr durch...


    Gruß,
    Helge

  • Hallo,
    soweit liegt Bienenudo nicht daneben. Anfänglich wurde die Oxalsäurebehandlung Ende Februar gemacht, weil da die Bienen meist brutfrei waren. Wie er allerdings mit Ameisensäure behandeln will ist rätselhaft, denn die Heizung für die Winterverdampfung wird von Liebig gerade erst erfunden. Für die Jungspunde: Ameisensäure- und Oxalsäurebehandlung wurden in den Instituten nicht erfunden. Die Institute haben die Anwendung nur verfeinert und bienenfreundlicher gemacht. Oxalsäure wurde anfänglich als 10%ige Bombe, eingesetzt. Die Bienen haben es überlebt.


    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo, ich will auch am Wochende behandeln. Einige ältere Imker bei uns im Verein empfahien mir Bienenwohl zu benutzen und auch im Februar und März noch mal aufzuträufeln. Was ist denn davon zu halten?
    Viele Grüße, Heiner

  • Ich kann mich Günther nur anschließen.


    Auch ich trenne erste und zweite Zarge für die Winterbehandlung nicht um das Bienenvolk nicht zu stören.


    Die Winterbehandlung (2. Mal Oxalsäure verdampfen bei etwa plus 5 Grad ) habe ich am 8.12.2010, nach einigen kalten Wochen mit Temperaturen unter 0 Grad durchgeführt. Das erste Mal habe ich Oxalsäure Anfang November 2010 verdampft.


    Letztes Jahr habe ich es nach demselben Schema gemacht. Erstes Mal verdampfen Anfang November, 2. Mal verdampfen an einem halbwegs warmen Tag nach einigen Wochen unter 0 Grad (es war der 24.12.2009). Das letzte Jahr hatten ich bei der zweiten Behandlung von zehn Beuten bei einer noch 20 Milben, bei zwei 6 Milben und bei den restlichen keine Milben nach drei Tagen auf der Windel.


    Und das ganze Jahr 2010 hatte ich keine gravierenden Probleme mit Varoa-Milben in den Völkern, habe aber Drohenbrut ausgeschnitten.


    Früher habe ich dasselbe mit zweimaligem Träufeln versucht, hatte aber den Eindruck, dass das den Völkern nicht so gut bekommen hat. Liebig hat da nach meiner Erfahrung wirklich recht, dass man nur einmal träuffeln sollte. Verdampfen vertragen die Bienen aber nach meiner Erfahrung mehrmals und in Österreich ist es auch offiziell zulässig.


    Mfg Josef


  • Hallo Summsi,
    meine Imkernachbarn müssen keine Experimente ausbaden, da ich ja behandele.
    Ich habe auch keine milbenverseuchten Völker, ich verstehe nicht, wie du darauf kommst.
    Die Bienen können eher Milben aushalten, als eine unnötige Winterbehandlung.
    Man muß die Jahreszeiten bei den Bienen lesen können.
    Drohnenbrut schneide ich schon gar nicht, meine Bienen leben im Naturbau, da lasse
    ich alle Natur ran. Das muß jeder selbst entscheiden, für sich.
    Ich denke eben anders.
    Im Februar/ März erreichen die Tagestemperaturen durchaus 10-15 Grad. Das entspricht ähnlichen Temperaturen im
    Herbst, bei der letzten AS-Behandlung.
    Ich mach dann noch einen Beitrag auf, da können wir uns gerne friedlich auseinandersetzen.


    Beste Grüße, Udo

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

  • Hallo Udo,
    was ist mit Rückständen von der AS-Behandlung?
    Ich setze teilweise die HR Mitte April auf, spätestens Ende April, sollte nach Deiner Meinung also Mitte Feb. eine Behandlung mit AS machen? Was verdunstet da? Welche Temperaturen haben wir Mitte Februar? Meist keine anderen, als im Dez.


    Hallo, Holmi,


    es gibt keine meßbaren Rückstände durch Ameisensäure, da es ein körpereigenes Gift der Bienen ist.
    Es liegt im Ermessen jedes Imkers, nach Temperatur, Jahreszeit und Honigraumgabe, entsprechend zu handeln.
    Ich kann dir keinen Freibrief geben, ich kurbele diese Sache gerade erst an.
    Es gibt paar wichtige Punkte: Säure fällt, von oben nach unten, Säure verdampft, sie verdunstet nicht.
    Also geht sie niemals nach oben, nur nach unten.
    Damit besteht keine Gefahr für den Honigraum.
    Noch 1000 ungeklörte Fragen, bis die Augen endlich wach werden.
    Für die Bienen.
    Liebe Grüße, Bienudo

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

  • Hallo Udo,
    Deine Logik fasziniert mich immer wieder auf´s Neue:cool::lol:


    Zitat

    es gibt keine meßbaren Rückstände durch Ameisensäure, da es ein körpereigenes Gift der Bienen ist..........Es gibt paar wichtige Punkte: Säure fällt, von oben nach unten, Säure verdampft, sie verdunstet nicht.
    Also geht sie niemals nach oben, nur nach unten.
    Damit besteht keine Gefahr für den Honigraum.


    Tu mir einen Gefallen, behandle Deinen Bienen im Frühjahr mit AS oder MS oder mit was auch immer, dann lässt Du Deinen Frühtrachthonig auf Rückstände untersuchen.....schreibe uns das Ergebnis der Untersuchung.
    Eventuell werden dann Deine oder unsere Augen "wach".


    Viele Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • Zitat

    Selbst wenn ich eine "Oxalsäurebehandlung" im Dezember berücksichtige, was ich niemals gutheißen kann, da absolut
    bienenuntypisch, bleiben immer noch 7 Monate, bis zur nächsten AS-Behandlung nach der Abschleuderung.
    Warum keine Behandlung im Frühjahr, mit Ameisensäure, 8 Wochen vor dem Aufsetzen des Honigraums?
    Damit wäre viel gewonnen.
    Ich habe das Gefühl, das ich ein Tabu-Thema anspreche.............................


    Welche Behandlung ist denn dann bienentypisch, das erklär mir mal!
    Um wieviel schonender ist eine Frühjahrsbehandlung im Gegensatz zu einer ordentlichen Restentmilbung im Dezember?


    Alles Fragen auf die du die Antwort schuldig bleibst, nur Wunschvorstellungen äußerst und viele verunsicherst.:mad:

    Gruß Bruno *Was wir wissen,ist ein Tropfen;was wir nicht wissen,ein Ozean.* (Newton)

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