Universitätsprojekt (Propolis bzw. Bienenwachs als mögliche Innenbeschichtung)

  • Mit Bienenwachs oder Propolis scheint es, zumindest von der wirtschaftlichen Seite aus gesehen, eher unrealistisch zu sein.


    Als ich in den 60er Jahren gedient habe, gab es Verpflegung außerhalb der Kaserne in Karton, der mit Bienenwachs beschichtet war. Da war z.B. Brot drin eingepackt. (Wurst gabs in Weißblechdosen).
    Es muß also gehen und war zumindest damals wirtschaftlich.

    Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht. (Papst Gregor I.)

  • Auch wenn ich mit meiner Idee nichts mehr daran verdiene - ich gebe sie preis.


    Ist doch völlig einfach. Propolis besteht in erster Linie aus Baumharzen vermischt mit Bienenwachs. Es ist doch überhaupt kein Problem Baumharze in großen Mengen zu produzieren. Dieser wird dann mit Bienenwachs vermischt (Bienenwachs ist relativ günstig im Vergleich zu Propolis) und schon hast Du ein mit Propolis vergleichbares Material. Ist zwar nicht das Gleiche wie Propolis, doch für die Anwendung als Verpackungsbeschichtung völlig ausreichend.


    So einfach ist das. Wenn die Idee marktreif ist, erhalte ich 5% Anteil am Gewinn. :wink:


    Bernhard

  • Nach dem Kriege gabe es Päckchen aus den USA, diese waren mit Wachs beschichtet. Man konnte dieses mit dem Messer abschaben. Es war aber mit Sicherheit kein Bienenwachs. ZU dieser Zeit gab es auch Pappbecher mit Wachsbeschichtung, Paraffin? Mit Bienenwachs gäbe es sicher die Probleme welche Sabi(e)ne anfänglich geschildert hat. Man müsste einen natürlichne Stoff finden, mit welchem man BW elastisch machen könnte. Mittelwände zum Wickeln von Kerzen wird mit Paraffin gestreckt, docxh das scheidet aus.


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Als Imker sähe ich auch gerne Bienenwachs auf meiner Lebensmittelverpackung - doch das Problem ist bereits seit Jahrzehnten schadstoffrei und nachwachsend gelöst:


    Pappverpackungen (auch von Amerikanischen Schnellimbissketten) werden mittels Ammoniumstearat oder Calciumstearatdispersionen meines Arbeitgebers imprägniert und sind auf aufgereinigte Tier und Pflanzenfette aufgebaut.
    Einfach und sauber und schon immer natürlich.


    Also warum das Rad neu erfinden ???


    Siggi

    Jedes Volk ist ein Unikat - behandle es auch so !

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  • Vielen Dank für diese weiteren sehr wichtigen Hinweise.


    Bernhard : Danke für deine Idee. :-)


    siggi : Lassen sich diese Imprägnierungen durch irgendein Verfahren vielleicht auch wieder von der Pappe trennen?


    Der Support hier drin ist wirklich beeindruckend, vielen lieben Dank !!!!!


    Beste Grüße, Oliver

  • Hallo Propolis,


    es ist nett das Du den Support hier im Forum beeindruckend findest.


    Wenn jetzt dein Projekt, mit Unterstützung der verschiedenen Anregungen und Ideen, zu einem marktreifen Ergebnis geführt


    wird, besteht auch die Möglichkeit, dieses Forum angemessen zu unterstützen.


    Dazu bitte im Kopf der Seite die entsprechende Rubrik anwählen.


    Gruß hannes