Oxalsäurebehandlung ja oder nein

  • Hallo Hardy,


    ich und mein Kollege (wir sind die Jüngeren im Verein) begasen nur einmal, ich möcht die Bienen nicht unnötig belasten. Wie die Alten das genau machen, kann ich nicht sagen, auf jeden Fall arbeiten die anders als wir.


    Ich hab mich aber schon mit mehreren österreichischen Imkern per mail unterhalten und die begasen auch alle einmal, so um Weihnachten herum.
    Wie hier oft geraten, Ende November die Winterbehandlung zu machen,wurde mir noch von keinem geraten und ich hab mich auch an diese Zeitangabe gehalten.


    Link kann ich keinen anbieten, mein Wissen dazu hab ich aber ausschließlich aus dem Netz zusammen getragen, das meiste von hier.:daumen:


    Aber ich glaube, die Fischermühle ist da ein Vorreiter in Deutschland, der Drohn wüsste zur Bedampfung mehr, so weit ich weis praktiziert er die aber nicht mehr.:confused:

  • Danke Amelie!
    Danke Günther! Vielleicht begase ich nächstes Jahr im Dezember einen Teil der Völker.
    November halte ich auch für zu früh.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Mit dem 1. Frost gehen sie (meistens) aus der Brut.
    Ab 5°C plus kann man dann ran.
    Bei niedrigeren Temperaturen geht es zur Not auch. Aber wirklich nur im Notfall.
    D. h. wenn der Wetterbericht zeigt, daß die Temperaturerhöhung ausfällt.


    Man kann natürlich noch etwas auf mehr Wärme warten - ist aber ein Glücksspiel.



    Hm. Zur Beträufelung mit OS
    Es ist ja klar, dass man mal hüh und mal hott hört. Rein interessehalber:
    Was ist denn der Nachteil bei so tiefen Temperaturen? Was passiert mit meinem Volk?


    Zitat

    Eine gute Wirkung durch Beträufeln der Bienentraube mit Oxalsäure wird nur erreicht, wenn die Völker eng sitzen. Deshalb sollte eine Behandlung am frühen Morgen nach einer kalten frostigen Nacht erfolgen.
    Bei dieser Behandlung kann auch die Stärke der Völker beurteilt werden. Starke Völker besetzen bei Frost mehr als 4 Wabengassen und haben dann etwa 10 Tausend Bienen oder mehr. Zwei-Zargen-Völker sitzen meist noch unter der Futterkappe und eher in der unteren Zarge als in der oberen. Zur Behandlung wird die obere Zarge angekippt und die Oxalsäure nur auf die Bienen in der unteren Zarge geträufelt. Das Öffnen der Völker schadet ihnen nicht.


    https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/79762.html?&tx_ttnews[tt_news]=7910&cHash=42286ca541fed17280425dd03fd44463


    Liebe Grüße,


    Beenie-Män

    - BEENIE MAN

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  • Hm. Zur Beträufelung mit OS85


    ??? Was ist OS85???


    Zitat

    Was ist denn der Nachteil bei so tiefen Temperaturen? Was passiert mit meinem Volk?


    Ich träufele nie unter 5°C. Meine Vorstellung:
    Die Bienen sollen ja nicht erstarren, sondern mit dem beträufelten Rücken in die Bienenkugel wandern, damit alle was davon haben.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • OS. einfach nur OS.
    Ich hab mich einige Zeit NICHT mit meinen Bienen beschäftigt. Tut mir Leid und danke für die Antwort.
    Ich editiere das mal raus..


    Es heißt ausserdem, dass die Bienen, auch wenn sie sehr eng in der Traube sitzen, ständig am rotieren sind. Die Tropfen sollten sich also verteilen.


    grüße,
    Beenie