ein "Hallo" an alle Forenmitglieder

  • Heute möchte ich mich gerne mit einem herzlichen "Hallo" bei Euch vorstellen. :Biene:
     
    Kommendes Jahr werde ich einen Imkerkurs besuchen und würde gerne mit der Imkerei beginnen. :p
     
    Ich habe schon viel hier Forum gestöbert und gute Antworten auf die vielen Fragen bekommen.
     
    Die riesen Frage, die sich mir immer wieder von neuem stellt ist, ob es überhaupt möglich ist als "Greenhorn" von Anfang an die richtige eigene Betriebsweise zu finden, (zB welche Beute die richtige ist oder welches Material u.s.w.) auf der man dann aufbaut. Ich denke das ist ohne Erfahrung gar nicht möglich... :roll: 
     
    Da ich in alle Richtungen offen bin, interessiere ich mich für alle Möglichkeiten.
     
    Hier bei uns in der Gegend wird viel mit der Segeberger Deutsch Normal mit Carnica geimkert.
     
    Ich habe im August einen Bio-Nebenerwerbsimker besucht, der ausschließlich mit Dadant und Buckfast imkert und sehr überzeugt von seiner Sache ist. Das hatte mich schon beeindruckt.
     
    Obwohl er nur 70km (in der Nähe von Bonn) von meinem Wohnort entfernt imkert, sind die Wetterbedingungen dort wesentliche besser und milder als bei uns in der rauhen Eifel.
     
    Ich wohne in einer der kältesten Gegenden NRW´s in der Nähe von Monschau (500 Meter über normal null) am Rande des großen Hochmoors "Hohes Venn".
     
    Deswegen, denke ich, ist man mit den einheimischen erfahrenen Imkern schon ganz gut bedient, trotz aller "Weltoffenheit".
     
    Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir vielleicht auch mal von Euren Anfängerzeiten erzählt
     
    Liebe Grüße von einer noch-nicht-Imkerin :p_flower01:

  • Heute möchte ich mich gerne mit einem herzlichen "Hallo" bei Euch vorstellen. :Biene:


    Hi und herzlich willkommen

    Zitat


    Kommendes Jahr werde ich einen Imkerkurs besuchen und würde gerne mit der Imkerei beginnen. :p

    Lobenswert

    Zitat


    Ich habe schon viel hier Forum gestöbert und gute Antworten auf die vielen Fragen bekommen.


    Dafür ist das Forum da

    Zitat


    Die riesen Frage, die sich mir immer wieder von neuem stellt ist, ob es überhaupt möglich ist als "Greenhorn" von Anfang an die richtige eigene Betriebsweise zu finden, (zB welche Beute die richtige ist oder welches Material u.s.w.) auf der man dann aufbaut. Ich denke das ist ohne Erfahrung gar nicht möglich... :roll: 


    Deshalb gehst du ja in den Kurs - übrigens richtig geschrieben "finden" - das bedeutet das man auf die Suche geht und nicht gleich das "richtige" hat.

    Zitat


    Da ich in alle Richtungen offen bin, interessiere ich mich für alle Möglichkeiten.

    Bleib es :)

    Zitat


    Hier bei uns in der Gegend wird viel mit der Segeberger Deutsch Normal mit Carnica geimkert.


    Hier im Forum sind viele glücklich damit ...

    Zitat


    Ich habe im August einen Bio-Nebenerwerbsimker besucht, der ausschließlich mit Dadant und Buckfast imkert und sehr überzeugt von seiner Sache ist. Das hatte mich schon beeindruckt.


    ... und damit auch :)

    Zitat


    Obwohl er nur 70km (in der Nähe von Bonn) von meinem Wohnort entfernt imkert, sind die Wetterbedingungen dort wesentliche besser und milder als bei uns in der rauhen Eifel.


    Ich wohne in einer der kältesten Gegenden NRW´s in der Nähe von Monschau (500 Meter über normal null) am Rande des großen Hochmoors "Hohes Venn".
     
    Deswegen, denke ich, ist man mit den einheimischen erfahrenen Imkern schon ganz gut bedient, trotz aller "Weltoffenheit".


    Ist immer gut wenn man jemand fragen kann

    Zitat


    Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir vielleicht auch mal von Euren Anfängerzeiten erzählt


    Gibts nicht viel zu erzählen - erst Warre jetzt Dadant und noch nicht viel Honig geerntet ... dafür viel über Bienen gelernt und jedes Jahr wirds mehr :)

    Zitat


    Liebe Grüße von einer noch-nicht-Imkerin :p_flower01:


     
    Grüße
    Zurück

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Hallo von einem "Leidensgenossen" :D


    Ich habe auch erst dieses Jahr einen Imkerverein aufgesucht und werde ab nächstem Jahr Bienen halten.
    (Obwohl, theoretisch besitze ich sogar schon ein Volk, gestern war ich beim Vereinsvorstand, der sagte mir "Von den Völkern hier kannst du dir im Frühjahr dann eines aussuchen.")



    Die riesen Frage, die sich mir immer wieder von neuem stellt ist, ob es überhaupt möglich ist als "Greenhorn" von Anfang an die richtige eigene Betriebsweise zu finden, (zB welche Beute die richtige ist oder welches Material u.s.w.) auf der man dann aufbaut. Ich denke das ist ohne Erfahrung gar nicht möglich... :roll:


    Ich habe schon genug gelesen dass ich ziemlich sicher sagen kann: Niemand kann Dir sagen, was die für Deine Umstände richtige Betriebsweise ist. :) Das wirst Du wohl selber herausfinden müssen (schliesslich kennst Du Deine Ansprüche am Besten)


    Du solltest Dir einen örtlichen Imkerverein suchen, notfalls auch zwei oder drei, wenn der erste Verein zu abweisend ist (so wie bei mir, beim ersten Verein hatte ich das Gefühl man will mich vom Imkern abbringen.)


    Dort hörst Du Dich um, welche Rahmenmasse am meisten verwendet wird. Bei mir wird fast außschliesslich (von ca 50 Imkern 48) auf DNM geimkert. Ich hatte beim Einlesen ein anderes Mass favorisiert, habe mich dann aber (vorerst) für DNM entschieden. Schliesslich wird ein Änfänger Hilfe von den erfahrenen des Vereines brauchen, da ist es blöde auf einem inkompatiblen Mass zu Imkern.
    Der Vorsitzende des Vereins bei uns imkert mit der Segeberger Beute, aber Kunststoff ist mir irgendwie unsympatisch.
    Ich habe mir jetzt erst einmal eine Beute geholt, die auch Zander-kompatibel ist, und von der es auch Beuten mit gleichen Aussenmassen aber mit mit anderen Rähmchenmassen gibt. So hoffe ich möglichst offen zu bleiben, wenn ich dann irgendwann meine das Rähmchenmass umstellen zu müssen.


    Was die Bienenrasse angeht: hier ist das "umstellen" auf eine andere Rasse ja weniger ein Problem, muss man sich dabei ja nicht an irgendwelche technischen Maße halten.


    Ich hoffe meine Anfängergedanken helfen ein wenig.

  • Willkommen !
    In meinem 2. Jahr war ich stolzer Besitzer zweier Golzbeuten, eines DN Holzmagazins und 2 DN Blätterbeuten.Bei meinem Paten ,30-40 Völker, sahs nicht anders aus. Also dachte ich das wär normal so...bis es mir irgendwann zu blöd wurde...
    Die Schüler-innen von mir, die nicht erstmal Kästen von mir ausleihen wollen bekommen von mir den gleichen Tip wie Chris grad beschrieben hat, wobei meiner Meinung nach DN das ungünstigste Mass bei diesem System ist, dafür bleibt die Frage der Wabengrösse erstmal offen.
    Ich hatte übrigens eigentlich 3 Paten (überschneidend nacheinander) und später Praktika/ Jobs in Erwerbsimkereien inkl. Korbimkerei. Mehreren auf die Finger zu schaun sehe ich als grossen Vorteil.
    Beim Erzählen aus meiner Anfangszeit ertappe ich mich immer wieder bei einem Satz wie : Und immer wieder habe ich etwas neues gelernt, wie ichs nicht machen will... Und dann kommen mir Bilder hoch - unglaublich, was Leute so alles anstellen können.
    Aber das schult
    Grüße Kalle

  • Herzlich willkommen! Ein guter Plan ist übrigens, irgendwann zu erkennen, welche Betriebsweise man nicht möchte. Klingt blöd, hilft aber, wenn auch nicht sofort.


    Hab mit zwölf angefangen, wollte dann irgendwann nicht meine ganze Jugend unter bärtigen, leicht einsilbigen Männern verbringen und was von der Welt sehen und hab dann alles verkauft. Wenn ich irgendwas in meiner Jugend wieder exakt genauso machen würde, dann das Bienen halten. Nach dem Studium und zu viel Schreibtischjobs hab ich dann als Ausgleich wieder mit den Bienen angefangen. Meinen ursprünglichen Plan, maximal vier Völker zu halten, habe ich nicht mal einen Sommer lang einhalten können. Entweder man liebt es, dann ist das Maßhalten schwierig, oder man gibt es schnell wieder auf. Blöd war nur, zwischendurch wieder alles zu verkaufen..

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Hallo Eifelbienchen,


    ein herzliches Willkommen!
    Ich bin Dir gerade mal ein Jahr voraus und hab mich mit dem "Wie" der Betriebsweise im Vorfeld auch schwer getan. Gelandet bin ich dann bei dem Beutensystem, was hier im Verein fast ausschließlich verwendet wird. (In meinem Fall Frankenbeute und DNM).


    Nun weiß ich weder, wie alt Du bist, noch, wie es um die Gesundheit Deines Rückens bestellt ist, aber was mich betrifft, war ich mehr als erstaunt, wie schwer so eine gefüllte Honigzarge sein kann.
    Im Nachhinein bin ich persönlich deshalb froh, bei Styroporbeuten gelandet zu sein, die ich eigentlich nicht haben wollte, aber sehr günstig erwerben konnte. Selbst bei diesen Zargen fällt mir das behutsame Handling bei der Durchsicht nicht immer leicht (wenn der Honigraum bereits gut gefüllt ist).
    Solltest Du jung und kräftig sein, spielen solche Überlegungen für Dich allerdings keine große Rolle.
    Mit einem Imkerseminar und einem verläßlichen Imkerpaten wirst du nächstes Jahr bestimmt auf der sicheren Seite sein, egal mit welchem Betriebssystem.


    Ich wünsche Dir viel Spass bei den Vorbereitungen auf Deine zukünftigen Bienen
    Fiona

  • ...Solltest Du jung und kräftig sein, spielen solche Überlegungen für Dich allerdings keine große Rolle.


    Oh doch, denn hier wird der Grundstein für einen kranken Rücken gelegt.


    Von mir auch ein herzliches Willkommen! :p_flower01:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • ...Ich dachte schon, ich wäre einfach nur eine schlappe Hacke!


    Nö garnicht... :lol:


    Ich ärgere mich immer, wenn ich in Baumärkten 40kg-Mörtelsäcke finde.
    Boykottiere ich und sage es aber auch dem Marktleiter!
    25kg reichen mir und meinem Rücken...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Eifelbienchen und willkommen im Imkerforum,
    in Aachen besteht ein Imkerverein, die "Bienenfreunde Euregio Aachen e.V.". Bei den fast monatlich stattfindenden Treffen findet ein reger, offener Informationsaustausch statt. Falls Du noch keine Verbindungen dorthin geknüpft hast und Du daran Interesse hast, gebe ich Dir gerne Information zu den Bienenfreunden.


    Herzliche Grüße
    Stefan Kahlert

  • Hallo Eifelbienchen,


    herzlich willkommen hier im Forum!
    Ich bin mit meinem 2. Bienenwinter ja auch noch ein "Frischling", möchte Dir aber mit auf den Weg geben, Dir einen Paten in Deiner Nähe zu suchen und erst mal so zu imkern wie er dir empfiehlt. Später kannst Du Dich immer noch frei schwimmen...
    Mir hat es viel geholfen, weil mein Pate mir auch immer mit Material aushelfen konnte, schnell fehlen mal Rähmchen, Mittelwand, Futter- oder Brutwabe, oder eine Zarge, oder ein Schied, oder ein Ablegerkasten... Es sei denn Du hast einen Imkerladen direkt nebenan und Geld spielt keine Rolle ,-)


    Ich habe verschiedene Beuten, und bisher weiß ich nur, dass ich die Segeberger nicht mag. Sie sind zwar am leichtesten, aber ich komme nicht so damit klar (zB. breiter Rand quetscht viele Bienen). Meine Pate arbeitet mit 2 Bruträumen, ich kann mir vorstellen auf 1,5 DN zu wechseln... das kommt mit der Zeit, dass man andere Ansätze verfolgen will. Aber ich weiß einfach noch zu wenig um alleine "rumzuwurschteln".


    Viel Spaß hier und mit deinen zukünftigen Bienen!
    Gruß Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.