Stocktränke

  • Ein Imkerfreund berichtete mir, dass er ende Februar seinen Bienen ein Glas mit Wasser aufsetze. Er sagte auch, dass in einer Woche so 4 bis 6 dl. aufgesogen werden. Mich interessieren weitere Erfahrungswerte.
    Dankbar bin ich für jede Antwort.


    Edmond

    Schritt für Schritt hinterlasse ich Spuren, sie verwehen wieder so wichtig sind sie nicht. Aufgeschnappt in der Sahara.

  • Da Du für jede Antwort dankbar bist: Wenn ich meinen B. ende Februar ein Glas Wasser anbiete habe ich mit ziemlicher Sicherheit am nächsten Tag ein kaputtgefrorenes Glas.
    Meine Stocktränke richte ich auch zeitig ein; nur mit Petrischale und Moos , und natürlich Wasser, versehen.


    Gruß hannes

  • Hallo Edmond,


    die Folien auf meinen obersten Zargen bringen genug Schwitzwasser.
    Ich habe noch nie im Stock Wasser gereicht.
    Aber Tränke in der Nähe ab Frühjahr macht Sinn.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Edmond


    so etwas hat man ganz früher gemacht, um Bienenverluste zu vermeiden,wenn ungünstige Witterungsverhältnisse oder kein Wasser in unmittelbarer Nähe zu finden war. Meist wurden mit ganz dünnem Zuckerwasser, die Bienen dran gewöhnt.
    Ich habe auch schon mal einen Marmeladendeckel mit einem Schwamm gefüllt und dann Wasser aufgefüllt und vor das Flugloch gestellt. Das haben die Bienen auch teilweise angenommen.
    Da ist eine beheitzte Außentränke günstiger.
    Ist Wasser in unmittelbarer Nähe zu finden kann man sich das alles sparen.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo Miteinander,
    wenn die Beuten trocken stehen,
    im Bienenhaus oder Freiständer,
    fliegen die Bienen eher zum Wasserholen aus.
    Um dieses frühzeitige Ausfliegen zu vermeiden, gab es , gibt, es Stocktränken.
    Bei Beuten in Freiaufstellung reicht die Stockfeuchtigkeit fürs erste aus, um den Wasserbedarf zu decken.
    Wo es noch zum Einsetzen von Stockränken kam, war bei der "Preuß-Betriebsweise".
    Aber der hat ja seine Völker im Frühjahr eingesperrt gehabt und musste deshalb für Wasser sorgen.
    Das macht heute keiner mehr.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Guten Tag zusammen,


    bei mir sind die Bienen im zeitigen Frühjahr im feuchten Gras zu finden. Das genügt ihnen offensichtlich. Im Hochsommer, wenn also Pfützen ausgetrocknet, das Gras ziemlich trocken ist, klemme ich zwischen Ablaufschlauch und dem Rand der Wassertonne einen Lappen. Dieser saugt sich mit Wasser voll und die Tonne läuft tropfenweise quasi über. Dort sitzen dann während der heißesten Tageszeit immer an die 20 Bienen und holen Wasser. Die Wassertonne steht etwa 30 m von den Bienen entfernt.
    Nen schönen Samstag


    Günter