Überwinterung...

  • Hallo zusammen,


    was ist eigentlich besser für die Bienen. Eine Überwinterung auf einer oder auf zwei Zargen?
    Ich habe meine Völker auf 2 Zargen sitzen und mit 27 kg pro Volk aufgefüttert weil ich in manchen Büchern gelesen habe, das das Volk somit noch Reserven für das Frühjahr hat und man so auf der besseren Seite ist. Im Imkerverein habe ich jetzt das Gegenteil hierzu gehört. Überwinterung auf einer Zarge eben. Somit brauchen die Bienen wohl nicht die ganzen Zargen bei Bedarf aufheizen etc.
    Ich hätte im Fühjahr vor der Tracht einfach alle bis eine Fütterwabe rausgenommen weil ich Angst habe, das die Brummis sonst alles in den Honigraum umschleppen.
    Wenn eine Zarge doch besser ist, kann ich jetzt noch die oberste Zarge runter nehmen oder ist das nicht mehr so gut wegen der Winterruhe?


    Über Nachrichten wäre ich euch allen Dankbar..


    vg
    Aki

  • Hallo Aki,
    ich kenne zwar nicht die Volksstärke Deiner Völker, aber zwei Zargen passt schon. Jetzt was ändern, wäre eh kontraproduktiv.
    Meines Wissens heizen die Bienen ihre "Traube" und nicht die Zargen.
    Im Frühjahr kannst Du immer noch Futterwaben entnehmen um Diese, beispielsweise für die Ablegerbildung zu Verwenden.
    Ich würde allerdings mindestens zwei Futterwaben belassen. ( DNM Zander )


    -Mr.BeanE

    Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

  • Hallo Aki,
    ich überwintere Wirtschaftsvölker immer auf 2 Zargen. Das erspart mir den Stress im Frühjahr gerade bei ungünstiger Witterung. Schimmelbildung ist kein Problem, da ich Gitterböden verwende,die gerade mal zur Varroabehandlung geschlossen werden. Die restliche Zeit bleiben diese offen.


    Ableger die Mitte Juli gebildet wurden, überwintere ich auf einer Zarge.


    Das die Bienen mehr wärme verbrauchen ist ein Märchen. Die Bienen wärmen im Winter nur die Wintertraube.


    Gruß
    Markus


  • Servus beinand


    Dem kann ich mich nur anschließen:daumen:


    Viele Grüsse
    Summsi

  • Hallo Axel,
    dachte, in unserer Ecke hätte sich die zweizargige Überwinterung schon durchgesetzt, aber man lernt nie aus.
    Bleib ruhig bei zwei Zargen, das erspart im Frühjahr das Erweitern (ich weiß ja selbst was fürn sch... Wetter wir hier haben),
    nimm dann zur Rapsblüte die noch vorhandenen Futterwaben raus und verwende die für die Ableger.
    Bienen heizen im Winter die Traube, nicht den Raum.
    Bei zweizargiger Überwinterung sind die Zehrwege länger, der Kontakt zum Futter reißt nicht so leicht ab.
    Zudem haben die Bienen größere Flächen für die Brut, was sie auch reichlich ausnutzen.
    Bleibt noch der "Raumsinn" der Bienen, die sich auf den vorhandenen Raum einstellen.
    Dem wirkt ein starkes Einengen eher entgegen.
    Die Bienen gehen dann mit der Volksstärke auch runter.
    Also, mit zwei Räumen im Winter machste nichts verkehrt.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Aki


    zu dem gesagten gibt es nichts hinzu zu fügen, es sei denn, du hast Dadant, 1,5 Zander oder 1,5 DNM, dann genügt auch eine Zarge.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo Aki,
    sehe mal in Community/Remstalimker Spezial. Hier kannst du sehen, wie die Temperatur zum Rande abnimmt. In dem nicht dokumentierten Gassen lag die Temperatur im einstelligen Bereich. Auf dem Bild des brütenden Volkes kannst du sehen, dass die Kopfisolierung das Wichtigste bei der Überwinterung ist. Im Brutnest war 32° zu messen. Imker sind besonderer Menschen und hängen sehr behauptenden Wissenschaften an. Ich finde jedes Jahr Kerle, welche mir einen kalten Winter voraussagen, weil sie Kittharz gesehen haben. Wir haben Imker, die wissen schon das Wetter nächsten Jahres im Juli. Die bekommen rote Ohren, wenn sie die Wörter Muten, Verwerfung, Ansiedlung von Waldameisen auf Wasseraderkreuzung hören.


    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Die bekommen rote Ohren, wenn sie die Wörter Muten, Verwerfung, Ansiedlung von Waldameisen auf Wasseraderkreuzung hören.


    Entschuldigung,


    ich habe langsam den Eindruck, daß fast alles, was ich frage, in die Untiefen des off topic abgleitet - aber dennoch: was bedeutet Muten (ich vermute mal, es geht nicht um's TS oder dergleichen) bzw. Verwerfung, und welche tiefere Bedeutung wohnt den Waldameisen inne?


    Danke, Robert

    Was auch immer geschieht: nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken! (E. Kästner)

  • Hallo Boleif,
    ich habe Aki beantwortet und da ging es um den Wärmehaushalt und was Imker so behaupten. Die Beispiele Muten und Ameisen etc. sind ein Beweis des Verzapfens von Imkerunsinn.


    Zum Abgreifern von Prügel bereit:lol:


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo Boleif,
    fragst du das wirklich

    Zitat

    aber dennoch: was bedeutet Muten (ich vermute mal, es geht nicht um's TS oder dergleichen) bzw. Verwerfung, und welche tiefere Bedeutung wohnt den Waldameisen inne?


    Dann wird dir diese Wahrheit erklärt:
    Erdstrahlen, nur von Wissenden mit Ruten und Pendeln zu muten, beinflussen nicht nur Hunde, Mensch und Katz, sondern auch Bienen und Ameisen. Stelle dein Volk auf eine Wasseraderkreuzung und es wird gesund sein und einen hohen Ertrag bringen. Der Mond ist auch solch ein Täter. Solche Erkenntnisse, und die welche Aki hörte, gehören nun mal zum "anerkannten Wissen" von Imkerversammlungen.


    Das ist jetzt am Thema vorbei.


    Remtalimker
    Mitglied im Verband gegen den allgegenwärtigen Aberglauben:wink:

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • .... dass die Kopfisolierung das Wichtigste bei der Überwinterung ist...


    Das ist interessant zu lesen. Heißt das, dass die "werksseitige" Isolierung von Beutendeckeln zu wenig ist?


    Ich habe verscheidene Beuten uA Bergwinkel/Hohenheimer, da ist wohl eine Isolierungsschicht zwischen den beiden Deckelseiten. Meine DN Deckel machen einen massiveren Eindruck. Ein Volk habe ich mit einem selbstgebauten Stülpdeckel, da habe ich zwei Schichten Noppenfolie reingelegt, ist das zu wenig?


    Welches Material ist zur Außenisolation zu empfehlen?


    Dank und Gruß
    Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.