• Ich habe dieses Jahr vermutlich etwas zu wenig eingefüttert.:oops: Nun habe ich hier im Imkerforum etwas zur Notfütterung nachgelesen. Dabei kam bei mir eine Frage auf:
    Wie merken die Imker, die die zahlreichen Themen zur Notfütterung, dass die Bienen zu wenig Futter haben?:confused: Klingt jetzt zwar ein bisschen blöd.:oops: Jedoch weiß ich nicht, wie man darauf kommt, mitten im Winter in die Völker zu gucken.:confused: Das soll jetzt jedoch keines Weges provokativ oder abwertend wirken. Ich möchte einfach nur wissen, wie ich wann merke, dass meine Bienen nun noch mehr Futter brauchen.:wink:


    Freundliche Grüße
    Imkerei Fläming

  • Hallo,
     
    bei dem o.g. Link der LWG-Bayern wird bei der Abschätzung davon gesprochen, dass "Ein Quadratdezimeter beidseitig verdecktes Futter entspricht etwa einer Menge von 300 g". Kann das wirklich sein? Kommt mir doch deutlich zuviel vor. Ein qcm ist nicht gerade viel, wenn ich mir eine komplette Wabe anschaue.


    Viele Grüße
    Markus

  • Hallo Markus,
    der Beitrag von LWG-Bayern spricht von 1 Quadratdezimeter (eine Fläche von 10 x 10 cm). Beidseitig mit Futter ergibt bei ca. 3 cm Wabenstärke 300 Kubikcentimeter Rauminhalt. Das spec. Gewicht des Futters ist größer 1. Somit sind die ca. 300 gr. Futter für ein solches Wabenstück, auch wenn das Wachs noch abgerechnet werden muss, wohl richtig.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Alarm!


    Hallo Ihr erfahrenen Imker, ich bräucht mal einen Rat:


    Heute habe ich meine Bienen umgesiedelt, und bin erschrocken, wie leicht die Beuten waren!
    Kg Zahl kann ich leider keine nennen, aber ich konnte die Beuten (Styro und Holz 2-zargig) allein heben (nicht tragen!) und ich bin keine Gewichtheberin:wink:



    Ich war am 24.September fertig mit Einfüttern und die hatten genug! (obere Zarge kaum hebbar für mich), danach habe ich nur noch die Windeln kontrolliert. Die Varroazahlen waren perfekt, daher hatte ich keine Veranlassung nochmal in die Kisten zu schauen.


    (ich habe sie erst jetzt umgesiedelt, weil der Platz wo sie hinsollten ein sehr großes Varroaaufkommen hat... was ich nun -hoffentlich- in den Griff gekriegt habe)


    Was soll ich jetzt machen?


    a) Sirup ausm umgedrehten Eimer
    b) Honigwaben aus anderen Völkern mopsen (möcht ich eher nicht so gern)
    c) Honig oder Sirup in Futtertasche geben
    d) nix machen (aber da fürchte ich, dass sie verhungern)


    Und ich hab gedacht, jetzt kehrt Ruhe ein:roll:...


    Danke!


    Gruß Jule


    PS: Räuberei schließe ich aus, dazu waren die Windeln zu sauber und die Völker zu stark

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

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  • Hallo Jule


    bei den Segebergern mit 2 Zargen sollte das Gesamtgewicht jetzt 35 kg betragen, 32 kg ist das minimalste, da sollte man im Frühjahr gut aufpassen.Gewogen wird, nochmal zur Erinnerung, beide Seiten mit einer Zugwaage und Hacken anheben und ablesen und addieren.
    Eine einzige Honigwabe hat bei mit schon mal 4 kg gewogen.( siehe Album)

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Danke Drobi,


    wenn ich eine Zahl hätte sagen sollen, so hätte ich die Beute auf 30kg geschätzt.
    Da ich mir geschworen hatte nie mehr in den Stress (reicht es oder nicht) wie in diesem Frühjahr zu kommen, möchte ich jetzt schon noch was reinfüttern. Wir leben zwar in einer warmen Gegend aber man weiß ja nie welche Wetter kommen...
    Morgen sollen es nochmal 17 Grad werden, das ist ja auch nicht normal im November.... ich habe noch Bienenstöcke, da finden die Bienen irgendwo Pollen...und denken gar nicht dran Pause zu machen. Kein wunder, dass die soviel Futter aufbrauchen.


    Gruß Jule


    Und was mir noch grad einfällt: wenn ich die mit Sirup füttere, soll ich dann die Mäusegitter rausmachen und dafür wieder die Fluglöcher verkleinern?

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  • Und was mir noch grad einfällt: wenn ich die mit Sirup füttere, soll ich dann die Mäusegitter rausmachen und dafür wieder die Fluglöcher verkleinern?


    Fütterst Du alle Völker oder nur einige? Wenn Du nur Einige fütterst, dann würde ich die Fluglöcher verkleinern.
    Sirup ausm umgedrehten Eimer würde ich jetzt füttern. Man weiß nie, wie lange es so warm bleibt.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Ich füttere nur die 3 Völker, die ich jetzt wieder heimgeholt habe.


    Die heimischen haben genug Futter gefunden in den Gärten rundum... vielleicht auch da wo sie die Varroas eingesammelt haben... das kann man nie wissen... ,-)


    Ich hab vorhin mit meinem Paten telefoniert, er hat noch Sirup, den geb ich morgen im umgedrehten Eimer. Und mach´ die Fluglöcher klein. Vielleicht nehme ich gar nicht den Keil, sondern lege Klötzchen davor, dann kann ich das Mäusegitter dran lassen.


    Danke, Gruß
    Jule

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  • Zum Glück regnet es heute ausgiebig, dann ist die Räubereigefahr verringert. Gestern hatten wir 19 Grad und die Mädels flogen wie im Frühling. Mein Mann hat das Laub aus dem Teich gefischt, da umschwirrten ihn massenweise Bienen, die wohl Wasser holen waren!


    Ich habe umgekehrte Futtereimer mit Sirup direkt auf die Oberträger gestellt, also am nächsten an die Bienen dran.
    Frage: hätte ich Abstandsklötzchen unterlegen sollen?


    Was glaubt ihr, wie lang brauchen die Bienen um den Sirup aufzunehmen? Wenn sie die 5 liter morgen schon weghaben sollten, soll ich dann noch was reinschütten?


    Fragen über Fragen... :confused:


    Um Zurechtweisungen zuvorzukommen :wink: Ich weiß schon, dass man normalerweise jetzt nicht mehr füttert! Das ist ein Notfall.


    Danke, gruß Jule

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