Bienen und Hunde

  • Liebe Imkerinnen und Imker,
    liebe Mitstreiter,


    aus Mangel an geeigneten Standorten, um meine Bienenvölker aufzustellen, hat mir ein guter Freund angeboten, dies doch auf seinem großen Grundstück zu tun. Allerdings ist er - und ich - etwas in Sorge, dass seine beiden freilaufenden Katzen durch die Bienenvölker in Gefahr geraten könnten, wenn sie sich unbedacht den Beuten nähern oder sogar an ihnen schnuppern etc...


    Hat jemand von Euch hinsichtlich des Nebeneinander von Bienenbeuten und Katzen bzw. freilaufenden Haustieren bereits Erfahrung und kann uns die Sorgen nehmen? :-)


    Für Eure Mühe danke ich Euch sehr.


    Viele Grüße,
    Guido... :-)

    ~~~So lange Menschen denken, dass Tiere nichts fuehlen, muessen Tiere fuehlen, dass Menschen nicht denken.~~~

  • Hallo Guido,


    Natürlich kann niemand voraussagen was eine Katze oder eine Biene so macht ... Ich hatte Sorge wegen meiner Katze, als sie noch jung und verwegen war. Sie hat die Nase in's Flugloch gesteckt aber die Bienen haben sie ignoriert. Sie hat anfangs auch nach brummenden Insekten geschnappt, lässt es aber jetzt. Insgesamt gab es nie das geringste Problem. Heute ignoriert sie die Bienen, liegt jedoch gerne auf der Beute.


    Ich würde mir keine Sorgen machen aber, wie gesagt, Tiere sind etwas unberechenbar, manchmal.


    Herzliche Grüße

  • Natürlich kann niemand voraussagen was eine Katze oder eine Biene so macht ...


    Komm ich nach Hause von Stand, reißt die Nachbarin meine Beifahrertür auf und ruft: 'schnell, Du mußt mich zur Klinik fahren, Elli ist wieder gestochen worden!' - auf dem Weg dahin dann beide Schnappatmung. Es war grausam. Der Hund hat dann 'ne Spritze Fenistil bekommen und die arme Frau viel Zuspruch. Der Hund jedenfalls ist einfach zu doof für diese Welt. Der lernt's einfach nicht. Ich fand ja, der sah noch ganz Ok aus, aber was weiß ich denn schon.


    Ich würd sagen, kommt auf das Vieh an, sowohl auf die psychische- als auch die genetische Disposition. Und auf den Besitzer.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Mein JR hat's für diese Saison wieder gelernt: er ist nicht Chuck Morris, und Bienen kauen tut weh in der Schnauze.
    Leider ist er vergeßlicher als Menschen, und nächstes Frühjahr geht dann wieder alles von vorn los.
    Mein alter Hund war da cleverer (und 30kg schwerer) - der wußte, was kommt, wenn die Menschen weißes Zeugs anziehen - einerseits fällt da mal ein Stückchen Wabe ab, und andererseits hatte er nach zwei Jahren ne Technik raus, die langsameren Bienen nur mit den Schneidezähnen zu packen und zu kauen , ohne Stich.:daumen:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hi
    Bei meinem Hund war es kurz vor Tod.


    Jedenfalls meidet er jetzt den Bienenstand.
    Auch Bereiche wo die Hunde spielen mähe ich jetzt regelmäßig.
    Wie gesagt, er wurde nur gestochen weil eine zickig war.
    Viel angriffsfläche haben die Bienen bei Hunde und Katzen ja nicht, nur Nase und Ohren.
    Sie merken es sich auf jedenfall wenn sie gestochen wurden und meiden den Ort.


    Nur schade wenn es sich um einen Allergiker handelt!


    Gruß
    Marco


    PS: Mein Bienenstand steht immer noch auf dem Grundstück! Es müssen hat Sicherheitszohnen eingerichtet werden!