Bienen und Hunde

  • Hallo,


    wie ich schon in einem anderen Thread schrieb, möchte ich nächstes Jahr zu imkern anfangen.


    Da ich einen Hund habe, der immer nach Fliegen und Wespen schnappt aber zum Glück noch keine erwischt hat, habe ich ein wenig Angst.


    Da sicher einige von euch auch neben Bienen auch einen Hund oder Katze haben, interessiert mich wie die Hunde mit der "Gefahr" die von den Bienen ausgeht klarkommen bzw. welche Gefahr ihnen droht.


    Interessierter

  • Hallo Interessierter,
    Hunde und Katzen sind nach meiner Erfahrung (36 Jahre Bienen und im gleichen Zeitraum Hund und Katzen im gleichen Garten) sehr lernfähig sind, wenn es um das Zusammenleben mit Bienen geht. Alle Hunde haben nach einer schmerzhaften Begegnung mit den Bienen sehr schnell gelernt den notwendigen Abstand zum Bienenvolk einzuhalten. Katzen hatten bisher überhaupt keine, von mir bemerkten, Schwierigkeiten mit den Bienen. Es ist so, dass ein bevorzugter Platz zum in der Sonne liegen die Flugfront des Bienenhauses ist, direkt unter den Fluglöchern.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • ...Alle Hunde haben nach einer schmerzhaften Begegnung mit den Bienen sehr schnell gelernt den notwendigen Abstand zum Bienenvolk einzuhalten.


    Hallo Eisvogel,


    mit den Hunden geht es wie mit den Imkern:
    Nicht alle sind lernfähig... :wink:


    Mein Vorletzter war ein ausgesprochener Bienenknacker.
    Lefzen hochgezogen und mit dem blanken Gebiß immer hinterhergedüst.


    Unser jetziger ist nicht viel besser.


    Vielleicht schmeckt denen die süße Honigblase...?


    Ab und zu ist auch die Biene schneller.
    Dann jault er mal kurz und schiebt sein Maul flach über die Grasnarbe.


    Hält aber nie lange vor.


    Unsere Katzen interessieren sich nicht für die Bienen.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.


  • ...meiner ist der gleiche. :roll:


    Er liegt faul am Boden - Bienchen fliegt vorbei :Biene: - er machts Maul auf - Schnapp - und die Biene ist weg


    Hab aber noch nie mitbekommen, dass ihn eine gestochen hätte.

  • Von meiner Katze kann ich berichten, das sie, als sie bei uns neu war, auch Bienen gefangen und gefressen hat. Mittlerweile hat sie es sich abgewöhnt, da muß wohl mal was schiefgelaufen sein.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo,


    keine Probleme mit dem Kater, bzw. dieser mit den Bienen. Der liegt gern ganz in der Nähe vom Standplatz in einem Versteck im Sommer und kommt immer sofort, wenn jemand vor dem Flugloch sitzt, legt sich dann wie oben schon beschrieben darunter.


    Meine (leider nicht mehr lebende) Hündin hat auch alles gejagt, was brummte. Und obwohl sie wirklich ein ganz gewitzter und intelligenter Hund war, hat sie es nie fertiggebracht, gegen ihren Jagdtrieb anzugehen :wink: : Jede Wespe und Biene wurde verfolgt und geschnappt. Von Stichen hab ich allerdings nie was mitbekommen. Ich denke schon, dass bei aktueller Situation dann doch relativ kurzfristig das Thema "gegessen" gewesen wäre.


    Aktuell im Sommer: Hund eines immer vorbeispazierenden Nachbarn, der sich konsequent seiner Einwirkung entzieht und für sich überall herumstöbert, hat wohl gut was abgekriegt, anscheinend sofort mehrere Stiche. Der steckte allerdings auch die Nase mehr oder weniger ins Flugloch, obwohl ordentlich Betrieb war.
    Seither meidet er den Beutenplatz wie die Pest und unseren Kater freut`s, der hat nun auch Ruhe :lol::lol:



    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von beetic () aus folgendem Grund: rs

  • Habe selbst drei Hunde und seit diesem Jahr Bienen. Da einer der Hunde auch ein "Schnapper" ist, kann ich Deine Befürchtungen verstehen.
    Ist aber nix passiert. Selbst als bei uns der Klee blühte und sich die Bienen auf unserer Wiese drängelten, gab es keine dramatischen Zwischenfälle.
    Unsere beiden Katzen, die gerne Fliegen jagen, ließen die Bienen in Ruhe.


    Lange Rede, kurzer Sinn: No problem


    Liebe Grüße
    Fiona

  • hallo,


    bisher hatte ich nie Bedenken meine Hunde mit raus zu den Beuten zu nehmen. Auch mein "neuer" Hund (7Jahre alter Schäferhund aus dem Tierheim), den ich seit Juli habe, hat sehr schnell gelernt, dass man nicht nach allem schnappen sollte. Er beschäftigte sich immer ausgiebig mit dem Fangen von Fliegen und auch Wespen. Allerdings nur bis zu dem Tag, an dem er mit seiner neugierigen Nase das Flugloch beschnuffelte. *aua* *jaul* *grins*
    Was ich mit tagelanger Erziehung nicht geschaft habe, machten meine Bienen innerhalb ein paar Sekunden.


    Mein Hund hats überlebt und was draus gelernt. Ich denke hier ist es wie bei den Menschen. Die einen vertragen einen Stich gut, die anderen weniger.


    Grüsse
    Jörg

  • Meine Hunde schnappen jede Biene, die ihnen um den Kopf fliegt, oder auf dem Boden sitzt, mit ausgefeilter Freßtechnik: die werden mit hochgezogenen Lippen zwischen den Vorderzähnen zerkaut.
    Gehen wir im Anzug zu den Bienen, halten die Hunde allerdings gut Abstand zu den Beuten; gehen wir "nur so" dran längs, dann nicht - der Unterschied scheint ihnen klar zu sein :lol::Biene:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo,


    mein Hund, inzwischen 13 Jahre, hat am Anfang auch nach den Bienen und Wespen geschnappt. Bis zu dem Tag, an dem eine Ihn zuerst erwischt hat. Das hat ihm dann gereicht. Zumindestens hält er von den Beuten Abstand. Glücklicherweise ist er auch noch nie in eine hineingetreten. Wenns zusehr um ihn herum summst, haut er ab.
    Zu den Katzen kann ich nur sagen. Bei uns hier haben die wohl keinen Respekt vor den Bienen. Bei sonnigem Wetter lag eine sogar mal auf der Beute bis ich um die Ecke kam. Vielleicht riechen die anders.


    Grüße

    "Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen." Erich Kästner, 23.02.1899 - 29.07.1974, dt. Schriftsteller

  • Hallo Mitleser,


    wir nennen 2 Kombis unser Eigen. Ein weisser, der läuft bei und für die Bienen, und ein schwarzer, der ist für die Familie.
    Mein Hund fährt für sein Leben gerne im Auto.
    Wenn ich allerdings den Schlüssel fürs weisse Auto vom Haken lange, ist er weg. Verschwunden in der hintersten Ecke des Hauses.
    Keine Ahnung, warum ...

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-