Überwintern im Begattungskästchen

  • Ist das überhaupt Möglich?
    Und macht dass Sinn?
    Oder erleidet die Königin schaden und ist im nächsten Jahr wertlos?
     
    Bisher löste ich meine Kieler Begattungskästchen immer im Herbst auf ,
    nachdem ich meine Königinnen ausgetauscht hatte machte ich immer aus 7 bis 10 einen Schwarm mit einer Königin .
    Nur heuer machte ich es etwas anders nachdem ich die alte Königin entnommen habe setzte ich gleich das ganze Begattungskästchen drauf und lies dort nachdem die Königin angenommen wurde die letzte Brut noch auslaufen.
    Hatt bei 5 Versuchen 5 mal geklappt. Soweit wunderbar.
     
    Nur mir blieben heuer 3 Begattungskästchen über ,2 Königinnen hab ich zum Schluss noch verkauft, und hab dann die Brut wäbchen zusammen gehangen und drei Kieler Begattungskästchen aufeinander gestellt. Da kam mir vor vier Wochen die Idee wenn ich noch einen Schutzkasten herumbaue müsse doch das Überwintern Theoretisch klappen.
    Das Ding ist jetzt keine Schönheit geworden drei Kieler übereinander mit Holzverkleidung
    gegen den Wind, aber Bienen und Futter scheinen mir genug da zu sein .
     
    Wie ist euere Meinung dazu?
     
    Servus der Moikaner

  • Für die neuen Kieler gibt es Zargenaufsätze, das macht das Ganze besser.
    Ich selbst verwende nur Miniplus und die kann man locker Überwintern.
    Ist meiner Meinung nach, die kleinste Sinnvolle Einheit.


    beehead

    give bee`s a chance- all together now- give bee`s a chance

  • Mit wievielen Waben "wäbchen" überwinterst Du da?
    ich hab 15 drin


    PS: wie ist die Qallität der Könignen ?

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  • Bei den Minis sind 2 Magazine das Mindeste, besser 3 a 6 Waben.
    Die Qualität meiner Königinnen ist natürlich überragend ;-))
    Spass beiseite, eine in einer ausreichenden Volksgemeinschaft schlüpfende Königin, ist meiner Meinung nach die sicherste Möglichkeit gute Königinnen zu bekommen. Sicher kann man auch in Apideas, Kieler oder sonst was Begattungen bekommen, aber das sind für mich eher Notlösungen und nur für kurze Zeit sinnvoll.

    give bee`s a chance- all together now- give bee`s a chance

  • Danke für die Antwort,


    ich hab die Normalerweise auch nur zum Schlüpfen , Begatten , und für die erste Brut drinen , also für ca 4-5 Wochen , dann sind ja auch schon die nächsten schlupfreifen Waiselzellen wider dran. Die sind mir heuer einfach übrig geblieben rausschmeißen mag ich sie einfach nicht , und für einen normalen Ableger den ich sonst immer noch mache waren es einfach nicht genug.


    Servus der Moikaner


    Ps : das mit den Aufsätzen hab ich mir jetzt mal angesehen aber die passen mit Sicherheit nicht zu den alten . Wenn die mal Kaputt sind dann schaff ich mir mal etwas besseres an aber die schauen eher so aus als ob sie ehwig halten .

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  • hallo Moikaner,


    beehead meint gerade eben das "schlüpfen lassen" in einer ausreichenden Volksstärke und da ist Mini-Plus ideal.
    Apidea und Kieler sind meiner Ansicht nach zu klein, sie haben sich warscheinlich bis heute durchgeschlagen, weil auf manchen Belegstellen nur diese Einheiten erlaubt sind. Aber das ist eine andere Geschichte.

  • Hallo


    Kirchhainer sind meiner Meinung nach die kleinste Möglichkeit
    durch erweitern auf 6 Waben, geht sogar ein Parken der Königin.


    Einfacher arbeiten und sicherer überwintern
    geht es mit Mini Plus



    Zu Deinem Bauwerk mit den drei Kirchhainer
    wenn der Übergang von einem zum nächsten
    über die Böden führt,
    werden sie im Winter große Probleme bekommen
    und wahrscheinlich verhungern


    Gruß Uwe

  • Hallo !


    Selbst noch keine Versuche gemacht Königinnen in Kleinsteinheiten zu überwintern, mal ein später Ableger mit 7 DNM Waben das war es dann aber auch schon.
    Ein Bekannter (Mitglied der ICKM) überwintert jedes Jahr einige Königinnen im Kielerkasten mit zwei Extrazargen.
    Ich verweise auch nochmal auf die Versuche des BI Kirchhain zur Überwinterung von Kleinsteinheiten, wobei man sehr spät Völker teilte und dann Königinnen darin überwinterte. Und die Völker in Folgejahr sehr steile Aufwärtsentwicklungen nahmen, wobei nicht auffällig oft Umgeweiselt wurde.


    Gruß
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • :p_flower01::p_flower01:Danke für die Antworten


    Im großen und ganzen bestätigen Sie mich ,ich gebe Ihnen auch nur eine 40% Schanze
    Ist immer noch mehr als mein Großdatt im Krieg hatte.
    Ich hab das letzte mal vor vier Wochen also noch im September reingeschaut da hatten sie schon schöne Brücken zwischen den Kästen gebaut und die Kiele haben unten auch große Löcher wenn man den Schieber rauszieht .
    Also die müssten schon im Kasten wandern können.
    Meine normalen Völker sind schon in einer wunderbaren Traube vereinigt,
    ich hab da eine Optik für Holraum Inspektionen geht super durchs Flugloch .
    Also die Arbeit ist getan .


    Von nun an ist Winterruhe


    Im nächsten Jahr schreib ich euch wie es ihnen ergangen ist.
    Und derweilen hoffe ich auf s beste und befürcht das schlimmst.


    servus der Moikaner

  • Hallo an alle
     
    die mir zu diesem Experriment geraten haben.
    Und alle Interessierte.
    Wie errging es dem Voelkchen im Februar musste ich noch
    einmal nachfuettern zu diesem Zeitpunkt war die Traube
    auf zwei drittel zum Oktober zurueck gegangen.
    Einen Kieler habe ich zu diesm abgenommen.
    Hunger mussten Sie aber zu keinem Zeitpunkt.
    Von da ann gings Steil Berg auf.
    Sie gingen in Brut. Und bald war alles voller Brut.
    Ich habe dann von zwei Kieler bis auf fuenf aufgestockt.
    Alles voller leben und bis zum bersten voll. Vor einer Wochen
    habe ich Iher Hoheit in ein schwaechelndes Volk umgesetzt
    und in den Kieler turm gleich 12 Waisel naepfchen eingsetzt,
    9 sind augebaut und verdeckelt , auch ein schwung wilde
    nachschaffungs Zellen waren dabei.
    Heute hab ich den Turm aufgeloest und auf meine 10 Kieler
    verteilt.
    Da ich heuer nicht zum Begatten auf die Belegstelle gehe,
    stoert die Brut auch nicht.
    Alle meine Begattungskaesten sind gefuellt ohne dass ich
    ein Wirtschaftsvolk schwaechen musste.


    Alles in allem hat gut geklappt.
    Sie wandern auch als Traube durch die etwa dicken Boeden
    ohne probleme.
    Im Fruhjar hatte ich sofort eine einsatzfaehige Koe
    Und die Kieler haber sich fast von selbst gefullt.
     
    Das mach ich wieder so.


    Mfg
    Der Moikaner

  • N`Abend, Moinkaner!


    Auf wievielen Kieler Zargen hast du das betreffende Völkchen denn konkret überwintert und wieviel hast du eingefüttert?
    Entweder überlese ich es immer wieder oder es steht konkret hier nicht drin?!


    Dank und Gruß
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • N`Abend, Moinkaner!


    Auf wievielen Kieler Zargen hast du das betreffende Völkchen denn konkret überwintert und wieviel hast du eingefüttert?
    Entweder überlese ich es immer wieder oder es steht konkret hier nicht drin?!


    Dank und Gruß
    Patrick


     
    Ja so genau steht dass wirklich nirgens


    Ich hab drei Kieler mit mit a 4 Waben Futter und Brut gehabt
    die mir uebrig geblieben sind.
    Plus Je noch eine Wabe in den Futter behaelter.
    Sind 15 Waben in drei Kieler
    Gefuettert kann ich nicht genau sagen ca. 4 Liter Sirup
    bis sie nichts mehr aufgenommen haben.


  • Ich verweise auch nochmal auf die Versuche des BI Kirchhain zur Überwinterung von Kleinsteinheiten, wobei man sehr spät Völker teilte und dann Königinnen darin überwinterte. Und die Völker in Folgejahr sehr steile Aufwärtsentwicklungen nahmen, wobei nicht auffällig oft Umgeweiselt wurde.


    Es wäre gut, wenn in solchen Fällen gleich ein Link zur entsprechenden Veröffentlichung gegeben würde. In diesem Fall vermutlich: Überwinterung spät gebildeter Ableger