hat jemand schon Met selbst gemacht?

  • Hallo zusammen,
    wer hat Erfahrung im Metherstellung?
    Wo bekomme ich Weinhefe?
    Wie lange dauert es?


    Grüße 123sonne

  • Hallo Sonnenblümchen,
     
    ich glaub, außer dem Remsi hat das noch keiner versucht.
     
    Wir alle trinken den nur!
     
    Aber wenn Du richtig guten Sprengstoff herstellen willst, ist Remsi der richtige Ansprechpartner.
     
    Frag mal erst seinen Keller und sein Weibi, die den dann unter ihre Fittiche nahm!


    Ach ja, er versuchte Sekt, maybe ist Met nicht so explosiv; doch - wer weiß?
     
    Gruß Simmerl
    (Tu mir nicht bös sein, aber hier konnt ich nicht anders!):p
    Suchfunktion oder goggeln, da kommst zu 1000 und 1 Metrezepten
    (Das Beste verrät Dir eh keiner!)

  • Hallo !


    Einen der besten Mets habe ich bei einem ehemals hier recht aktiven User gekostet !
    Leckerst !


    Er sagt, den letzten Schliff hat er im Honigweinkeller und seinem Forum geholt.


    Die sind da Frucht- und Honigweintechnisch echt nicht schlecht drauf !


    Gruß
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Habe dieses Jahr das erste Mal Met angesetzt. Im Juni ca. 10l und im Juli ca. 30l.
    Bis jetzt sieht alles ganz gut aus. Den vom Juni hab ich schon mal angestochen und der schmeckt überraschend gut. Werde jetzt noch bis Weihnachten warten, und dann den Met in Flaschen abfüllen.


    Die Weinhefe und anderes Zubehör hab ich hier bestellt:
    http://www.genussreich-shop.de…Shops/61551058/Categories


    ...und hier noch Links zur Metherstellung:
    http://www.stedinger.de/rezepte/met.html
    http://www.honigweinkeller.de/Met/rezepte.html
    http://www.hexenkueche.de/2000/met.html#Rez04

  • Ich habe schän öfter Met angsetzt. Das letzte mal im Juli 2008. Alle benötigten Zutaten, auch die entsprechende Hefe gibt es bei und in jedem Raiffeisenmarkt, welcher auch Kleinzeug zum Einkochen und zur Hausschlachtung anbietet. Meine letzte Mischung war ein 50 Liter Behälter. Allerdings muß man sich auf etwas längere Gürprozesse einstellen. Diese 50 Liter haben bis Ende Februar 2009 vor sich hin geblubbert. Der Geschmack ist sehr intensiv, aber eingeschworenen Trinkern trocken ausgebauter Weine brauch man das Getränk nicht anzubieten.
    In meiner Studienzeit haben wir auch mal fertigen Met noch hochprozentig aufgepuscht. Der Witz der Alkohol ist durch den intensiven Geschmack kaum wahrnehmbar, die Ergebnisse des Genusses jedoch unter Umständen katastrophal! Wir hatten im Verhältnis 1:1 Met mit 96% igem abgemischt, keiner hat es herausgeschmeckt und alle haben es getrunken wie Wein - ohje!

  • Hallo zusammen,


    Honigwein / Met = Honig + Wasser + Hefe + Geduld


    Honig-Likör = Honig + Trink-Alkohol + Wasser + Geduld


    Alles andere sind Varianten von denen Du über Suchmaschinen nahe zu unendlich viele findest.


    Bei Weitergabe (auch als Geschenk) gibt es gesetzliche Regelungen zu beachten, die via Internet verfügbar sind.


    Gutes Gelingen wünscht


    Petra
    (deren Mann seit 1. September legal Schnaps brennen darf)

    - Ich benutze die Suchfunktion, bevor ich ein neues Thema eröffne! -

  • Hallo,


    vor rund 20 Jahren habe ich mit meinem Vater regelmässig Wein (aus eigenen Trauben) selber gemacht. In dem Zusammenhang haben wir auch 2-3 mal Met angesetzt, allerdings mit gekauftem Honig.


    Wie bereits geschrieben wurde gehört nicht viel dazu, wegen der Hefe mussten wir allerdings ein wenig rumfragen, bis wir einen ortsansässigen Händler hatten. Jetzt zur Zeit der Internet-Shops ist das ja kein Thema mehr. (Einmal google gefragt hatte ich auch schon einen Link: http://www.winzereibedarf.de/)


    Benötigt wird (alles aus dem Gedächnis, evtl vergesse ich etwas):
    - Gär-Gefässe, einen Gäraufsatz, die Hefe, Närsalz, Wasser.
    - Einen nicht zu kalten und nicht zu warmen Ort, an dem möglichst wenig Temperaturschwankung herrscht
    - Geduld


    Wenn ich mich recht erinnere hat das Ganze bei etwa 5 Litern ca. 2-3 Monate gedauert (bei ca. 20°C), das Blubbern im Gäraufsatz wird zunächst stärker und dann halt wieder schwächer, daran kann man schon recht gut absehen, wie weit der Met schon ist. Mengenabhängig sollte das aber nach meiner Erinnerung nur wenig sein, wir hatten sowohl 5 Liter als auch 50 Liter Gefässe, die zeitlichen Unterschiede waren bei ansonsten gleichen Bedingungen vernachlässigbar.

    Gruß, Chris

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  • Geändert von Omni (Heute um 09:10 Uhr) Grund: ich hasse Rechtschreibfehler...


    Ich auch... :lol::daumen:


    ...In dem Zusammenhang haben wir auch 2-3 Mal Met angesetzt...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Huhu,


    ich mache immer wieder mal Wein von Schlehen, Löwenzahn, Pflaumen usw usw. Met habe ich auch schon ein paar mal gemacht. Er ist aber meiner Meinung nach der schwierigste, da es relativ schwer ist, den Säuregehalt und Restsüße einzustellen.
    Meine Utensilien zum Weinmachen kauf ich unter anderem bei http://81.169.162.205/shop-Claudia.html . Als Hefe empfehle ich eine Burgunder oder Portweinhefe. Ansonsten empfiehlt es sich, bei http://www.honigweinkeller.de/ vorbei zu schaun. Dort bekommt man sehr viele Infos und auch ein gutes Rezept. Was ich auf jeden Fall empfehle ist, destiliertes Wasser zu nehmen. Dadurch wird der Met milder und schmeckt um einiges besser. Außerdem mach ich meinen Met immer zusammen mit Apfelsaft. Das rundet den Geschmack ab, nur Wasser und Honig vergoren schmeckt mir nicht.
    Wie lang es dauert, naja das ist etwas schwer zu sagen. Die Gärung des Ansatzes dauert ca eine Woche. Danach muss dann der Alkoholgehalt gemessen werden und meistens danach wieder Honig hinzugeben werden um eine Restsüße zu erhalten. Dies wiederholt man solange, bis der Alkoholgehalt so hoch ist, dass die Hefe aufhört zu gären (um die 16%) und man genug Restsüße hat. Ingsgesamt dauert die Gärung mit mehreren Honiggaben ca. 3 Wochen.
    Danach muss der Met dann von der Hefe abgezogen werden und im Ballon noch ca. 2 Wochen ruhen. Anschließend fülle ich den Met in Flaschen ab. Bis er jedoch gereift ist, dauert es meiner Meinung nach mindestens 6 Monate. Am besten schmeckt er mir sogar erst ab einem Jahr Lagerung ;-).


    Liebe Grüße,
    Stefan

  • Hallo Simmerl,
    wenn du dich nur besaufen willst, dann musst du Turbohefe nehmen. Der Met scheckt/riecht dann nach Schnaps, das Aroma hat sich da allerdings verduftet. Mal sehen ob ich zum nächsten Südtreff ein paar Fläschchen "Imkertrutz", der Champus aus dem Remstal, wieder ansetzen darf. Allerdings wird das dann ein Gefahrguttransport.


    Gruß
    Herbert

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol: