Von Varroa verursachte Wunden - Bilder Elektronenmikroskop

  • Hallo miteinander,


    ich weiß nicht, ob jemand schon diese phänomenalen Bilder hier gepostet hat:


    Die Bilder zeigen, wie die Varroen den Bienen Wunden zufügen und offen halten, um sich daraus zu ernähren.


    Die Bilder zeigen aber auch, daß die Wunden sich schließen, insbesondere vor dem Schlüpfen der befallenen Bienen. Außerdem konnte gezeigt werden, daß die Wunden sich zwar infizieren, aber augenscheinlich nicht tödlich.


    Die beeindruckenden Bilder findet ihr hier:
    http://www.culturaapicola.com.…_infeccion_bacteriana.pdf


    Viele Grüße
    Bernhard

  • Super Bilder!


    Leider sind sie aber bei der Veröffentlichung durcheinandergekommen.:roll:
    Das sollte wohl eher so sein:


    Zu den Bildern auf Seite 351 gehört die Beschreibung Fig 4

    Zu den Bildern auf Seite 352 gehört die Beschreibung Fig 2

    Zu den Bildern auf Seite 353 gehört die Beschreibung Fig 3


    Doris

  • Ultrastructure and bacterial infection of wounds in honey bee (Apis mellifera) pupae punctured by Varroa mites
    Ghazwan Kanbar, Wolf Engels
    Parasitol Res (2003) 90: 349–354


    Der Link zu der Arbeit wurde leider gelöscht, die Arbeit ist aber hier zu finden: http://www.biobees.com/library…rroa_research_paper_1.pdf Dort sind wunderhübsche Bilder zu sehen und auch die Narbenbildung ist zu beobachten.


    Von dem Forscherteam gibt es eine Folgearbeit mit weiteren Photos:
    Communal use of integumental wounds in honey bee (Apis mellifera) pupae multiply infested by the ectoparasitic mite Varroa destructor
    Ghazwan Kanbar, Wolf Engels
    Genet. Mol. Res. 4 (3): 465-472 (2005)
    http://www.funpecrp.com.br/gmr…05/vol3-4/pdf/gmr0160.pdf


    Ein interessanter Fund in dieser Arbeit ist, daß die Milben immer an einer Stelle die Bienenpuppe anbohren:
    "Die Varroaweibchen punktiert ihre Wirtspuppe, insbesondere in der Drohnenbrut, nur am zweiten Bauchsternit [zweite Bauchchitinplatte]. In den seltenen Fällen, in denen mehr als eine Bohrung gefunden wird, sind die Löcher ziemlich nahe beieinander. Wir nehmen an, daß die relativ kleine Fläche, in der die Löcher zu finden sind, verglichen mit der relativ großen Körperoberfläche der Honigbienenpuppe, bedeutet, daß die Milben irgendwie von bestimmten lokalen Eigenschaften angezogen und sich daran orientieren. Unter Umständen durch chemische Signale. Sowohl die lokale Konzentration und die ständige Annäherung der Milbenmütter zu diesem spezifischen Bereich müssen genetisch fixiert sein.