1 oder 2 Fluglöcher?

  • Ich dachte ja eigentlich, ich würde den "Schwarmruf" (Baaarbaaaraaa - guck´mal!)
    in diesem Jahr nicht mehr hören - denkste!
    Da hing er - eine armselige Handvoll an den Hagebutten von Westerland...


    Ich bin jetzt so vorgegangen:
    - ASG zwischen 2. + 3. Zarge eines Wirtschaftsvolkes
    - Zwischenboden mit offenem Loch in der Mitte + kleinem offenen Flugloch (1 Bienenbreite) eingelegt
    - 3. Zarge wieder aufgesetzt
    - Futterzarge wieder aufgesetzt (noch halb voll 2:3)
    - Schwärmchen mit Hagebutten gepflückt + in die 3. Zarge gesetzt


    Was jetzt?
    -> Flugloch offen lassen (ist die Queen schon begattet?)
    oder schnellstmöglich verschließen?


    Für schnelle Tips wäe ich dankbar :oops:

  • Hallo Barbara,
    es wird wohl nichts mit dem schnellen Tip nach ca. 9 Stunden.
    Ich fang mal mit dem Schluss Deiner Anfrage an.
    Hast Du eine Königin gesehen in der Handvoll?


    Ich befürchet eher, dass diese Schwärmchen aus Hungergefühlen oder überwäßigen Varrodruck ausgezogen ist. Er muss ja nicht von Deinen Bienen stammen. Nachdem die Handvoll jetzt aber bereits im Volk verschwunden ist, kannst Du das obere Flugloch auch schließen.


    Sollte trotz allem eine Königin dabei gewesen sein und diese unbegattet ist nützt ihr das offene Flugloch auch nichts mehr. Auch wenn hier im Forum immer wieder von fliegenden Drohen berichtet wird, wird es mit einer Begattung nichts mehr werden.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Danke für Deine Antwort!
    Nachdem Sohn bemerkt hat, dass auch die Wespen das obere Flugloch entdeckt haben,
    haben wir es ganz schnell dicht gemacht...
    Dann sollten wir den Zwischenboden aber auch ganz auf machen, oder?


    Schwärmchen ohne Queenie - auf die Idee bin ich gar nicht gekommen, ich habe aber auch keine gesehen
    (aber auch nicht gesucht).
    Hunger? Hier ist es sommerlich warm bei 25°, die Bienen turnen in Springkraut und Senf
    (und ignorieren die immer noch halb vollen Futterschüsseln...ok, meine Bienen in schweren Beuten -
    wie´s beim Nachbarn aussieht, weiß ich natürlich nicht).
    Die letzte Varroa-Behandlung war vor 2 Wochen...


    Na, ich muss ja noch mal vorsichtig reinschauen, um den Boden aufzumachen -
    dabei hänge ich dann auch noch ein paar Futterwaben in die oberste Zarge
    (wenn denn noch jemand da ist, der gefüttert werden will...)