Tierwirtschaftsmeisterprüfung 2012, Teilbereich Bienenhaltung in BW

  • Wer hat Interesse den Tierwirtschaftsmeisterprüfung Teilbereich Bienenhaltung in Baden Württenberg zu machen?


    Einige die ich kenne haben Interesse, wir hoffen, dass es 2012 eine Prüfung in Baden Württenberg geben wird.


    Also, wer den Berufsabschluss als Tierwirt, Fachrichtung Bienenhaltung hat und die Meisterprüfung in Baden Württenberg gerne machen würde bitte melden.


    Sobald ich nähere oder mehr Informationen habe, werdet ihr es dann erfahren.


    MfG Hans Rosen

  • Hallo zusammen
    Hallo Markus
    Wenn es so ähnlich vorangeht wie bei uns, mußt du mindestens 50 Völker führen, und das mindestens 2 Jahre lang (früher 3 Jahre). Betriebsbesichtigung wird auch durchgeführt.
    Und wenn ich nochmal 1 Teil wiederholen muss, machen wir es zusammen :roll:


    Kann mich ja dann mal revanchieren für den Erstflug nach Berlin :Biene:, und dir mal das Händchen halten.

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Welche Voraussetzungen sind sonst noch ;-)


    Der
    Drohn
    der die obigen Voraussetzungen erfüllt!!


     
    So, nun einiges an Text :-D Besser hätte sogar ich es kaum schreiben können.


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    Abschrift der Verordnung über die Anforderungen in der Meisterprüfung für den Beruf Tierwirt/Tierwirtin (TWirtMeistPrV)
    Vom 4. Februar 1980 (BGBl. I S. 126), zuletzt geändert durch Artikel 9 der Verordnung vom 29. Oktober 2008 (BGBl. I S. 2155)



    Auf Grund des § 81 Abs. 4 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), der durch Artikel 53 Nr. 2 des Gesetzes vom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705) geändert worden ist, und unter Berücksichtigung des § 28 des Ausbildungsplatzförderungsgesetzes vom 7. September 1976 (BGBl. I S. 2658) wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Bildung und Wissenschaft verordnet:


    § 1 Ziel der Meisterprüfung und Bezeichnung des Abschlusses
    (1) Durch die Meisterprüfung ist festzustellen, ob der Prüfungsteilnehmer die erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse hat, eine der in Absatz 2 genannten Tierhaltungen selbständig zu führen, die in der Tierhaltung vorkommenden Arbeiten meisterhaft auszuführen und Auszubildende ordnungsgemäß auszubilden.


    (2) Die erfolgreich abgelegte Meisterprüfung führt zum anerkannten Abschluss Tierwirtschaftsmeister/Tierwirtschaftsmeisterin - Teilbereich Rinderhaltung, Schweinehaltung, Schafhaltung, Geflügelhaltung, Pelztierhaltung oder Bienenhaltung.


    § 1a Zulassungsvoraussetzungen zur Meisterprüfung
    (1) Zur Meisterprüfung ist zuzulassen, wer


    eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in dem anerkannten Ausbildungsberuf Tierwirt/Tierwirtin und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
    eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf und danach eine mindestens dreijährige Berufspraxis oder
    eine mindestens fünfjährige Berufspraxis
    (2) nachweist.


    (3) Die Berufspraxis nach Absatz 1 muss im Bereich der landwirtschaftlichen Tierhaltung nachgewiesen werden.


    (4) Abweichend von den in den Absätzen 1 und 2 genannten Voraussetzungen kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass er Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) erworben hat, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.


    § 2 Gliederung der Meisterprüfung
    (1) Die Meisterprüfung umfaßt einen praktischen Teil, einen fachtheoretischen Teil, einen wirtschaftlichen und rechtlichen Teil sowie den Teil "Berufsausbildung und Mitarbeiterführung".


    (2) Die Meisterprüfung ist nach Maßgabe der §§ 3 bis 6 durchzuführen. Im fachtheoretischen sowie im wirtschaftlichen und rechtlichen Teil erfolgt die Prüfung schriftlich und mündlich, dabei sind die Absätze 3 und 4 zu beachten. Außerdem ist sie im fachtheoretischen Teil in Form einer Meisterprüfungsarbeit durchzuführen.


    (3) In der mündlichen Prüfung soll der Prüfungsteilnehmer in einem Prüfungsgespräch nachweisen, daß er in der Lage ist, bestimmte berufstypische Situationen zu erkennen, ihre Ursachen zu klären und sachgerechte Lösungsvorschläge zu machen. Der Prüfungsausschuß kann den Prüfungsteilnehmer von der mündlichen Prüfung in dem Prüfungsteil befreien, in dem er eine sehr gute schriftliche Leistung erbracht hat. § 6 Abs. 4 Satz 2 bleibt unberührt.


    (4) Wird die schriftliche Prüfung programmiert durchgeführt, so kann ihre Dauer vom Prüfungsausschuß gekürzt werden.


    (5) (weggefallen)


    § 3 Prüfungsanforderungen im praktischen Teil
    (1) In der praktischen Prüfung ist ein Arbeitseinsatz durchzuführen.


    (2) Der Arbeitseinsatz soll nicht länger als vier Stunden dauern. Er umfaßt Planung und Durchführung von Arbeiten in der Nutztierhaltung in einem der nachstehenden Teilbereiche:


    Rinderhaltung,
    Schweinehaltung,
    Schafhaltung,
    Geflügelhaltung,
    Pelztierhaltung oder
    Bienenhaltung.
    Der Prüfungsteilnehmer kann den Teilbereich wählen. Er soll die Planung der Arbeiten, soweit dieses von der Art der jeweiligen Arbeit her möglich ist, vorher schriftlich niederlegen.


    (3) Im Arbeitseinsatz soll der Prüfungsteilnehmer in dem jeweiligen Teilbereich Fertigkeiten in folgenden Prüfungsfächern nachweisen:


    Futtermittel und Fütterung,
    Tierhaltung und Tiergesundheit,
    Tierbeurteilung,
    Gewinnung, Behandlung und Bewertung der tierischen Produkte.
    § 4 Prüfungsanforderungen im fachtheoretischen Teil
    (1) Die Prüfung im fachtheoretischen Teil erstreckt sich in dem gemäß § 3 Abs. 2 gewählten Teil-bereich auf folgende Prüfungsfächer:


    Züchtung, Vermehrung, Tiergesundheit,
    Futter und Fütterung,
    Haltung, Technik, Arbeitswirtschaft,
    Erzeugnisse und Vermarktung.
    (2) Die Meisterprüfungsarbeit soll als schriftliche Hausarbeit erteilt werden. Für ihre Anfertigung wird ein Zeitraum von zwölf Wochen zur Verfügung gestellt. Bei der Aufgabenstellung sollen Vor-schläge des Prüfungsteilnehmers berücksichtigt werden. Es sind Aufgaben zu stellen, die zu der Tätigkeit des Prüfungsteilnehmers in der Tierhaltung in bezug stehen.


    (3) In den einzelnen Prüfungsfächern können geprüft werden:


    Prüfungsfach Züchtung, Vermehrung, Tiergesundheit
    a) Vererbung und Züchtung,
    b) Zuchtziele, Zuchtverfahren,
    c) Leistungsprüfung, Zuchtwertschätzung,
    d) Tiergesundheit, Tierhygiene.
    Prüfungsfach Futter und Fütterung
    a) Futtermittel sowie deren Einsatz und Wirkung,
    b) Futterbau und Futterkonservierung, Weidewirtschaft,
    c) Futterplanung, Futterrationen,
    d) Fütterungstechnik.
    Prüfungsfach Haltung, Technik, Arbeitswirtschaft
    a) Umweltansprüche, Umweltgestaltung,
    b) Haltungsformen und -systeme,
    c) Stallbau, Stalleinrichtungen, bauliche Anlagen, Maschinen und Geräte,
    d) Arbeitsverfahren, Arbeitsbedarf,
    e) Arbeitsschutz, Unfallverhütung.
    Prüfungsfach Erzeugnisse und Vermarktung
    a) Qualitätsnormen, Handelsklassen,
    b) Gewinnen der Erzeugnisse,
    c) Lagern und Aufbereiten,
    d) Vermarkten.
    (4) Die schriftliche Prüfung soll nicht länger als vier Stunden, die mündliche Prüfung für den einzelnen Prüfungsteilnehmer nicht länger als 45 Minuten dauern.


    § 5 Prüfungsanforderungen im wirtschaftlichen und rechtlichen Teil
    (1) Die Prüfung im wirtschaftlichen und rechtlichen Teil erstreckt sich auf folgende Prüfungsfächer:


    Wirtschaftslehre,
    Rechnungswesen,
    Rechts- und Sozialwesen.
    (2) In den einzelnen Prüfungsfächern können geprüft werden:


    Prüfungsfach Wirtschaftslehre
    a) Grundlagen und Bedingungen der Tierhaltung,
    b) Betriebs- und Arbeitsorganisation,
    c) Analyse und Planung der Tierhaltung im landwirtschaftlichen Betrieb,
    d) Investitionen und Finanzierungsfragen, Förderungsmaßnahmen,
    e) Betriebszweigabrechnung und Erfolg der Tierhaltung,
    f) Markt und Absatz,
    g) Grundkenntnisse der Volkswirtschaft und der Agrarpolitik.
    Prüfungsfach Rechnungswesen
    a) Kostenrechnung,
    b) Buchführung und Bilanz,
    c) Betriebsvergleich,
    d) Geld- und Kreditwesen.
    Prüfungsfach Rechts- und Sozialwesen
    a) Für die Tierhaltung wesentliche Rechtsvorschriften, insbesondere über Tierzucht, Futtermittel, Tierhalterhaftung, Tierschutz, Tierseuchenbekämpfung einschließlich Tierkörperbeseitigung, Immissionsschutz und Abfallbeseitigung sowie spezielle Rechtsvorschriften für einzelne Tier-arten und Marktordnungen, ferner besonders wichtige Schuldverhältnisse wie Kauf, Pacht und Rechtsvorschriften aus dem Nachbarrecht und dem Erbrecht.
    b) Die Bedeutung der Landwirtschaft in der Gesamtwirtschaft sowie Entwicklung, Aufbau und Aufgaben der Landwirtschaftsorganisationen einschließlich der zugehörigen Landwirtschafts-kammern, Tierzuchtorganisationen, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, Kooperationen und übernationale Vereinigungen.
    c) Arbeitsrecht, soweit es nicht nach § 6 Abs. 2 Nr. 4 geprüft wird, insbesondere Arbeitsvertrags- und Tarifvertragsrecht, Betriebsverfassungsrecht, Arbeitszeit- und Urlaubsrecht, Arbeits-schutz- und Arbeitsgerichtsverfahrensrecht.
    d) Versicherungswesen:
    aa) Sozialversicherung: Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung, Alters- sicherung der Landwirte, Betriebshelfer, Zusatzversicherung für Landarbeiter,
    bb) Privatversicherung: Lebens-, Sach-, Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung.
    e) Steuerwesen:
    aa) Steuerarten: Grundsteuer, Umsatzsteuer, Einkommensteuer einschließlich Lohnsteuer, Vermögensteuer, Gewerbesteuer, Erbschaftsteuer,
    bb) Steuerverfahren: Steuertermine, Steuerpflichten, insbesondere Steuererklärung, Steuer- stundung und Steuererlaß, Rechtsmittel.
    (3) Die schriftliche Prüfung soll nicht länger als vier Stunden, die mündliche Prüfung soll für den einzelnen Prüfungsteilnehmer nicht länger als 45 Minuten dauern.


    § 6 Prüfungsanforderungen im Teil “Berufsausbildung und Mitarbeiterführung“
    (1) Der Prüfungsteilnehmer soll nachweisen, dass er Zusammenhänge der Berufsbildung und Mitarbeiterführung erkennen, Auszubildende ausbilden und Mitarbeiter führen kann.


    (2) Die Qualifikation nach Absatz 1 ist als Fähigkeit zum selbständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren in folgenden Handlungsfeldern nachzuweisen:


    Allgemeine Grundlagen:
    a) Gründe für die betriebliche Ausbildung,
    b) Einflussgrößen auf die Ausbildung,
    c) Rechtliche Rahmenbedingungen der Ausbildung,
    d) Beteiligte und Mitwirkende an der Ausbildung,
    e) Anforderungen an die Eignung der Ausbilder;
    Planung der Ausbildung:
    a) Ausbildungsberufe,
    b) Eignung des Ausbildungsbetriebes,
    c) Organisation der Ausbildung,
    d) Abstimmung mit der Berufsschule,
    e) Ausbildungsplan,
    f) Beurteilungssystem;
    Mitwirkung bei der Einstellung von Auszubildenden:
    a) Auswahlkriterien,
    b) Einstellung, Ausbildungsvertrag,
    c) Eintragungen und Anmeldungen,
    d) Planen der Einführung,
    e) Planen des Ablaufs der Probezeit;
    Ausbildung am Arbeitsplatz:
    a) Auswählen der Arbeitsplätze und Aufbereiten der Aufgabenstellung,
    b) Vorbereitung der Arbeitsorganisation,
    c) Praktische Anleitung,
    d) Fördern aktiven Lernens,
    e) Fördern von Handlungskompetenz,
    f) Lernerfolgskontrollen,
    g) Beurteilungsgespräche;
    Förderung des Lernprozesses:
    a) Anleiten zu Lern- und Arbeitstechniken,
    b) Sichern von Lernerfolgen,
    c) Auswerten der Zwischenprüfungen,
    d) Umgang mit Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten,
    e) Berücksichtigen kultureller Unterschiede bei der Ausbildung,
    f) Kooperation mit externen Stellen;
    Ausbildung in der Gruppe:
    a) Kurzvorträge,
    b) Lehrgespräche,
    c) Moderation,
    d) Auswahl und Einsatz von Medien,
    e) Lernen in Gruppen,
    f) Ausbildung in Teams;
    Abschluss der Ausbildung:
    a) Vorbereitung auf Prüfungen,
    b) Anmelden zur Prüfung,
    c) Erstellen von Zeugnissen,
    d) Abschluss und Verlängerung der Ausbildung,
    e) Fortbildungsmöglichkeiten,
    f) Mitwirkung an Prüfungen;
    Mitarbeiterführung und Zusammenarbeit im Betrieb:
    a) Grundlagen der Mitarbeiterführung,
    b) Einarbeiten, Anleiten und Beurteilen von Mitarbeitern,
    c) Soziale Zusammenhänge im Betrieb; Teamarbeit,
    d) Motivation, Förderung und Qualifizierung von Mitarbeitern,
    e) Konflikte und Konfliktbewältigung.
    (3) Die Prüfung besteht aus einem praktischen Teil nach Maßgabe des Absatzes 4 und einem schriftlichen Teil nach Maßgabe des Absatzes 5.


    (4) Der praktische Teil besteht aus der Durchführung einer vom Prüfungsteilnehmer in Abstimmung mit dem Prüfungsausschuss auszuwählenden Ausbildungseinheit und einem Prüfungsgespräch. Die Ausbildungseinheit ist schriftlich zu planen und praktisch durchzuführen. Auswahl und Gestaltung der Ausbildungseinheit sind im Prüfungsgespräch zu erläutern. Außerdem erstreckt sich das Prüfungsgespräch auf die Inhalte des Absatzes 2 Nr. 8. Für die schriftliche Planung der Ausbildungseinheit soll ein Zeitraum von bis zu sieben Tagen zur Verfügung gestellt werden. Die praktische Durchführung der Ausbildungseinheit soll je Prüfungsteilnehmer nicht länger als 60 Minuten und das Prüfungsgespräch nicht länger als 30 Minuten dauern.


    (5) Im schriftlichen Teil soll der Prüfungsteilnehmer in höchstens drei Stunden fallbezogene Aufgaben aus mehreren Handlungsfeldern des Absatzes 2 Nr. 1 bis 7 sowie mindestens eine Aufgabe aus dem Handlungsfeld des Absatzes 2 Nr. 8 bearbeiten. Er ist durch eine mündliche Prüfung zu ergänzen, wenn dieser für das Bestehen der Prüfung oder für die eindeutige Beurteilung der Prüfungsleistung von Bedeutung ist. Die Ergänzungsprüfung soll je Prüfungsteilnehmer nicht länger als 30 Minuten dauern.


    § 7 Anrechnung anderer Prüfungsleistung
    Auf Antrag kann die zuständige Stelle den Prüfungsteilnehmer oder die Prüfungsteilnehmerin von der Prüfung einzelner Prüfungsbestandteile nach § 3 Abs. 1, § 4 Abs. 1, § 5 Abs. 1 und § 6 Abs. 3 freistellen, wenn in den letzten fünf Jahren vor Antragstellung vor einer zuständigen Stelle, einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Bildungseinrichtung oder vor einem staatlichen Prüfungsausschuss eine Prüfung mit Erfolg abgelegt wurde, die den Anforderungen der entsprechenden Prüfungsinhalte nach dieser Verordnung entspricht.


    § 8 Bestehen der Meisterprüfung
    (1) Die vier Prüfungsteile sind gesondert zu bewerten. Für den praktischen, den fachtheoretischen sowie den wirtschaftlichen und rechtlichen Teil ist das arithmetische Mittel aus der Bewertung für die einzelnen Prüfungsfächer zu bilden; dabei ist im fachtheoretischem Teil die Bewertung der Meisterprüfungsarbeit einzubeziehen. Sind in einem Prüfungsfach schriftliche und mündliche Prüfungsleistungen erbracht worden, so ist aus den Bewertungen für diese Leistungen das arithmetische Mittel zu bilden; schriftliche und mündliche Prüfungsleistungen haben das gleiche Gewicht. Für den Teil „Berufsausbildung und Mitarbeiterführung“ ist eine Note als arithmetisches Mittel aus der Bewertung der Leistungen in der Prüfung nach § 6 Abs. 4 und in der Prüfung nach § 6 Abs. 5 zu bilden; dabei hat die Note in der Prüfung nach § 6 Abs. 4 das doppelte Gewicht. Das Ergebnis der Bewertungen ist in den Prüfungsteilen, den Prüfungsfächern, der Meisterprüfungsarbeit sowie in den Prüfungen nach § 6 Abs. 4 und 5 in Noten auszuweisen.


    (2) Die Prüfung ist bestanden, wenn der Prüfungsteilnehmer in jedem Prüfungsteil mindestens die Note „ausreichend“ erzielt hat. Sie ist nicht bestanden, wenn in der gesamten Prüfung mindestens ein Prüfungsfach, die Meisterprüfungsarbeit oder eine der Leistungen in den Prüfungen nach § 6 Abs. 4 und 5 mit „ungenügend“ oder mehr als einer der vorgenannten Prüfungsbestandteile mit „mangelhaft“ benotet worden ist.


    § 9 Wiederholung der Meisterprüfung
    (1) Eine Meisterprüfung, die nicht bestanden ist, kann zweimal wiederholt werden.


    (2) In der Wiederholungsprüfung ist der Prüfungsteilnehmer auf Antrag von der Prüfung in einzelnen Prüfungsteilen und Prüfungsfächern, der Meisterprüfungsarbeit sowie von den Prüfungen nach § 6 Abs. 4 und 5 zu befreien, wenn seine Leistungen darin in einer vorangegangenen Prüfung mindestens mit der Note "ausreichend" bewertet worden sind und er sich innerhalb von zwei Jahren, gerechnet vom Tage der Beendigung der nicht bestandenen Prüfung an, zur Wiederholungsprüfung anmeldet.


    § 10 Übergangsvorschriften
    (1) Die bis zum 30. Dezember 2000 begonnenen Prüfungsverfahren können nach den bis dahin geltenden Vorschriften zu Ende geführt werden.


    (2) Prüfungsteilnehmer, die die Prüfung nach den bis zum 30. Dezember 2000 geltenden Vorschriften nicht bestanden haben und sich innerhalb von zwei Jahren ab dem 31. Dezember 2000 zu einer Wiederholungsprüfung anmelden, können die Wiederholungsprüfung nach den am 30. Dezember 2000 geltenden Vorschriften ablegen.


    § 11 Inkrafttreten
    Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.

  • Hallo,


    die Voraussetzungen würde ich ja erfüllen:lol: Hab schließlich einen Gesellenbrief als Landwirt und die Berufsjahre kann ich auch nachweisen. Leider musste ich beim Durchlesen feststellen, dass die Teile Menschenführung, die ich schon erfolgreich abgelegt haben, nicht mehr gültig sind :-( und Zeit ist im Moment ein absoluter Mangelfaktor.
    Außerdem steht zu befürchten, dass ich nicht gerade die Lehrmeinung vertrete, aber ich kenne sie ja, wäre also nicht das Problem, aber die Zeit...


    Meine Frau würde mich für verrückt erklären.


    Ich glaub ich muss ohne Meistertitel weiterarbeiten. Meine Bienen werden es mir nachsehen:wink:


    Gruß
    Werner

  • ... ob diese Bastion zu nehmen wäre ;-)


    ...


    Das wäre der Reiz.


    Aber:
    - es wird nicht an einem Wochende zu leisten sein
    - der Termin wird nicht zufällig in den Ferien von B-W liegen


    und wenn doch:


    siehe oben: meine Frau ... und wahrscheinlich hätte sie Recht.


    Gruß
    Werner

  • Dass der Meister am aufpappen von farbigen Plättchen auf dem Rücken einer Bienenkönigin bestimmt wird,
    hat der Drohn schon vernommen!
     
    Das hat aber nix mit Meister zutun!
     
    Da wird nur geprüft,
    ob an das System angepasst,
    gearbeitet wird.
     
     
    Der
    Drohn

  • Hallo Werner,


    das von Dir in #5 angesprochene Problem ist doch eindeutig eine Altersdiskriminierung. Da hilft nur der Weg zum EuGH und eine Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland. - Oder willst Du dies bis nach Deiner Pensionierung verschieben?


    Viel Vergnügen!
    heidjer Wolfgang

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • Hallo Wolfgang,


    du meinst ich soll wegen meiner Frau zum EuGH? Weil sie mich für verrückt hält? Stimmt, das Problem hätte ich in jüngeren Jahren nicht gehabt:wink:


    Und was mich der Gang zum EuGH wieder Zeit kostet, welche ich überhaupt nicht habe, ich weiß nicht ...:lol:


    Gruß
    Werner

  • Es ist gut,
    wenn man noch ein wenig wartet. Ich hatte noch nie ein Schwein gehalten und trotzdem eine Schweinehalternummer zugeteilt bekommen. Da müsste es zur Zuteilung einer Meisterwürde nicht mehr weit sein.


    Gruß
    Remstalimker,
    der wo was für das Essen einer Schweinsbratwurst überraschend die Genehmigung zum Urerzeuger bekam

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol: