Welche Bücher...

  • "Phänomen Honigbiene" von Jürgen Tautz. (ggf. auch als Hörbuch, soll sehr gut sein. Ich les lieber und blättere)

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo.
    "Phänomen Honigbiene" find ich super, aber für einen Anfänger, der auch ich bin, würde ich eher eine andere Lektüre empfehlen. Z.B Einfach Imkern, Imker Schritt für Schritt, der Wochenendimker etc . Mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein.
    -Mr.BeanE

    Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

  • Hallo Susi,
    mir als Anfänger gefallen eigentlich die Bücher am besten, die nicht alles so beschreiben, als gäbe es keinen Weg, es anders zu machen, sondern in denen es mehr um Basis-Informationen geht. Insofern stimme ich beetic zu, "Phänomen Honigbiene" ist toll. Und "Am Flugloch" (H. Storch).
    Ich lese aber auch gern in "Bienen halten" (Franz Lampeitl), wenn's dann doch mal ums Imkern gehen soll.
    Wenn man dann aber später feststellt, dass es unzählige Ansätze gibt, das eine oder andere Problem anzugehen, dann kann man tatsächlich super hier im Forum nachlesen. Mir hat es bisher mehr geholfen, als der Meter Imkerbücher, den ich inzwischen durch habe... :daumen:
    Gruß, Henrike

    Das Ganze ist mehr als das Summen seiner Teile.

  • Jep, das unterschreibe ich hiermit nochmal kräftig:


    Imkerforum


    lesen, lesen, lesen!!!


    Das steht nirgends in dieser Form, und dann noch so unterhaltsam. Ist ganz zu Beginn aber zugegebenermaßen machmal sehr schwierig und oft auch verwirrend - fünf antworten, sieben Meinungen.....:wink:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo Susi,
    mir als Anfänger gefallen eigentlich die Bücher am besten, die nicht alles so beschreiben, als gäbe es keinen Weg, es anders zu machen, sondern in denen es mehr um Basis-Informationen geht.
    Gruß, Henrike


    Hi, aber die Basis muss doch erstmal stimmen um die eigenen Bienen zu Beherbergen. Mir nutzt es nichts, wenn ich den Schwenzeltanz auswendig lerne und über die Binenbiologie nichts weis.
    -Mr.BeanE

    Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

  • @ Mr.BeanE,


    ich hab als allerallererstes den Tautz verschlungen - gerade wegen der Bienenbiologie. Nicht um den Schwänzeltanz auswendig zu lernen. Die Basis ist die Biene, oder nicht? Dann kommt das "Drumherum". So habe ich das empfunden.


    Parallel dazu hab ich mit Anfängerbüchern bzgl der Betreibsweise und der Haltung angefangen und dann nebenher zunehmend im IF geschmökert.


    Es mag sein, das der Tautz den ein oder anderen Anfänger erschlägt, dann muß eben die Zusammenfassung in manchen Anfängerkompendien ausreichen. Bienenbiologie enthält er aber reichlich, wie ich meine :wink:, man kann immer wieder reingucken, auch etappenweise.


    Aber jeder ist anders. Es mag ja auch Leute geben, die interessiert erst die Beute und der Eigenbau und dann die Biologie der Bewohner.


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von beetic () aus folgendem Grund: rs


  •  
    Marion
    Ich finde es Klasisch halt besser. Lehrling Geselle, Meister. Der Tautz ist M.E. sehr gut und auch für nicht-Bienenhalter gut zu lesen. Trotzdem bleibe ich dabei, als angehender Imker erst Grundlegende Literatur zu lesen.
    -Mr.BeanE
    -Mr.BeanE

    Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

  • Hallo Mr. BeanE,
    man sollte natürlich nicht ganz ohne Imker-Leifaden anfangen. Aber als Anfänger bekommt man viele (sich widersprechende) Informationen, dass "es so-und-so gemacht wird und schon immer so-und-so gemacht wurde", ich finde das verwirrend. Ich nehme lieber die Grundlagen, um dann spätere Anweisungen und Ratschläge besser einsortieren zu können (und mich ggf. dagegen zu entscheiden). Mal bezogen auf ein anderes Thema: wenn Du einen Garten anlegen willst, dann kauf' Dir nicht das Buch über "Gärten anlegen - Schritt für Schritt", sondern lieber eines über Landschaftsmalerei, Proportion und Farbe. Und dann mach' selbst. :wink:
    Gruß, Henrike

    Das Ganze ist mehr als das Summen seiner Teile.

  • Ich empfehle meinen Anfängern immer das "Phänomen Honigbiene". Das Buch hat ja so gesehen nichts mit Imkerei zu tun, sondern beschäftigt sich mit der Biologie und dem Verhalten der Bienen. Das sit sehr wohl etwas für Anfänger, denn wenn man keine Ahnung von der Biologie der Bienen hat, kann man auch nicht imkern.


    Des weiteren empfehle ich immer ein Exemplar aus der Reihe der Bücher zu den verschiedenen Bienenkrankheiten. Man sollte wissen, was es an Bienenkrankheiten gibt und wie Symptome aussehen, auch wenn die allermeisten Imker Zeit ihres Imkerlichen Lebens wohl nie mit der Steinbrut in Berührung kommen werden. Aber Kalkbrut, Europäische und Amerikanische Faulbrut, Sackbrut, Nosema und Varroa wird jeder Imker mal zu sehen bekommen und man sollte darüber Bescheid wissen, bevor man zur Seuchenschleuder in der Nachbarschaft wird. Gut ist z.B. Bienenkranheiten von Wolfgang Ritter im Ulmer Verlag, auch Friedrich Pohl hat ein praktikables Buch zu Bienenkranheiten publiziert.


    Als Buckfastler halte ich natürlich die Literatur von Bruder Adam hoch und ebenso das Buch von Raymond Zimmer. Wer in einen der Buchfastverbänder eintritt, bekommt als Begrüßung noch ein Büchlein von Ries zur Imkerei mit der Buckfastbiene, das auf die hiesigen Verhältnisse abgestimmt ist.


    * Bruder Adam, "Meine Betriebsweise: Erfolgreich imkern wie im Kloster Buckfast, Verlag C. Koch, Oppenau ISBN 3-440-09185-6
    * Raymond Zimmer: Die Buckfastbiene. Fragen und Antworten, Verlag C. Koch, Oppenau, 1987 ISBN 3-9800797-1-6


    Außerdem rate ich meinen Anfängern ausdrücklich davon ab, sich auf die in einem Forum gegebenen Tipps zu verlassen. Ein Anfänger kann zu Beginn einen Sachverhalt kaum richtig erkennen und dementsprechend beschreiben - wie soll er darauf eine korrekte Antwort bekommen, zumal er nicht beurteilen kann, wie kompetent der Autor des Tips ist.


    Gruß, Klaus

  • Bücherregal


    Sieh Dich einmal in grösseren Bibliotheken um oder frag im Verein, wer was zum verleihen hat. So kannst Du mehrere Werke vergleichen und brauchst dann bloss eines oder zwei als Nachschlagewerk zu kaufen. Hier basieren die Grundkurse meist auf dem Standardwerk "Der schweizerische Bienenvater". "Am Flugloch" von H.Storch ist auch sehr beliebt.

  • Hi,


    "Einfach imkern" von Liebig habe ich schon mehrfach empfohlen bekommen - aber es ist bestenfalls noch irgendwo als Restbestand zu finden und die neueste Ausgabe ist von 1998!?
    "Am Flugloch" von Storch sehe ich ebenfalls öfter positiv erwähnt, aber bei Amazon findet man es nur gebraucht, und die neueste Ausgabe ist von 1985.


    Was soll das? Sind die Verlage blöd, dass sie gute aber vergriffene Bücher nicht neu drucken? Hat Herr Liebig mittlerweile etwas besseres rausgebracht, das nur bei Amazon nicht zu finden ist? Gibt sonst Nachfolger, die diese Bücher überflüssig gemacht haben?


    Grüße,
    Robert

  • Hallo Robert,
    es gibt offensichtlich eine neuere Auflage, nämlich eine 2. Auflage von 2002. Ich würde Dir empfehlen, beim Dr. Liebig direkt anzufragen, denn er gibt ja landauf landab Anfängerkurse bei dem auch sein Buch eingesetzt wird.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Danke für die Antworten!!!


    Waren gute Tips dabei!!!!!
    Wo ich dann jetzt schmöckern kann....


    manches war aber auch am Thema vorbei... leider...
    wann ich was frage müsste mir denke ich doch selbst über lassen werden... oder nicht???


    bb susi