Varroa in Zentralafrika

  • Abend
    Experten warnen vor einem übereilten Einsatz von Varroamitteln,
    da sonst die Auslese von varroatoleranter Bienen verhindert und die Qualität der hochwertigen, rückstandsfreien Bienenprodukte gefährdet werde.
    Journal 10/10


    Werner
    jetzt zeigen uns die Afrikaner (hoffentlich) wie's gemacht wird
    Gruß
    Helmut

  • Bewegen wir uns hier wieder im Dunstkreis von "Der naturverbundene Eingeborene kann am besten mit allem umgehen" ?


    Wenn die völlig anderen Bienenrassen in Zentralafrika wie z.B. Adansoni und Scutellata mit der Varroa zurechtkommen, hat das für uns überhaupt keine Aussagekraft. Anderes Klima, andere Vegetation, andere Bienenrasse, andere Varroa. Übrigens auch ein anderes Empfinden zu Pestiziden. Diese gelten dort als besonders gut, wenn sie auch gegen Giftschlangen wirken...


    Heike und ich haben z.B. Adansoni live erlebt, in mehr als 100 Top Bar Hives in Ghana gesehen samt Kleinem Beutenkäfer (in zwei Völkern). Wie das für unsere Verhältnisse Rückschlüsse zulassen soll, ist mir schleierhaft.


    Gruß, Klaus

  • Wenn Du das Thema nicht in diesen Dunstkreis hineinziehst, dann bewegen wir uns auch nicht darin.


    Du hast Recht damit, vor voreiligen Rückschlüssen zu warnen. Diese Arbeit ist vielmehr als weiteres Indiz für zugrundeliegende, biologische Wirkweisen zu sehen. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.


    Viele Grüße
    Bernhard

  • Experten ... heutzutage ist jeder, der laut schreit ein Experte ;)

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"