• Moin, moin,


    am Freitag morgen sah ich eine merkwürdig eilig vor der einen Beute (Flugloch etwa 8 mal 1 cm) hin und herfliegende Biene, die dann direkt darin verschwand. Weiter war nichts zu beobachten. Gestern war ich nicht da, und heute morgen war da eine deutliche Fluglochbewachung und Einlasskontrolle sowie Kämpfe. Querverkehr zur anderen Beute fiel mir nicht auf. Einen merklichen Gewichtsverlust haben die noch nicht erlitten.


    Ich habe dann das Loch auf 2 mal 1 cm verkleinert, bei beiden Beuten, Windeln eingelegt, damit man morgen sehen kann, was drinnen passiert ist am heutigen Tage und das Wetter wurde auch schlechter. Die Bewachung blieb energisch, und ich hatte den Eindruck, sie war erfolgreicher, die Kämpfe wurden seltener, und es wurden die zurückgeschlagenen Räuber (?) schon außen an der Beute sitzend angegriffen und nieder gerungen.


    Insgesamt habe ich in einer Stunde so etwa 30 Kämpfe gesehen.


    Ein geringer bis mittlerer Sammelflugverkehr setzte auch wieder ein, bis es zu kalt und nass wurde und daher überhaupt Ruhe einkehrte.


    Ich denke, ich werde das weiter beobachten und erst bei Fortbestehen des Problemes die Bienen umstellen. Eine weitere Beute, in die ich sie umhängen könnte, habe ich nicht, die sollen erst im Winter entstehen.


    Ist das zielführend so?


    Auffällig und mir verwunderlich war bei der Beobachtung der Fluglöcher, dass es jetzt noch einige Drohnen gab, die in die andere Beute eingelassen wurden.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hallo Clas,
    eine leichte Rangelei wird es immer geben. Das ist kein Grund zur Beunruhigung. Solange der Flugbetrieb normal weiter geht und nicht viele Bienen oder Wespen gleichzeitig angreifen, würde ich nur beobachten und sonst nichts tun.
    Gruß Ralph

  • Moin, moin,


    ich habe ja zwei Beuten, nach ihrer Herkunft benannt, leben in einer die Ralphis und in einer weiteren die Evis. Die Ralphis sind die aktiveren um die Zeit, fliegen, sammeln, haben bis vor 2 Wochen noch gebaut. Die Evis wirken ruhiger, stehen später auf und machen einen gelasseneren Eindruck. Daher war ich verwundert, dass die Wache, von der man sonst nichts sah, plötzlich draußen einen Strafraum definierte...


    Leichte Rangelei? Ich hatte den Eindruck, da wurden auch welche abgestochen. Und es kamen m.E. mehr als abgewehrt wurden.


    Bei den Ralphis habe ich heute morgen das Flugloch wieder etwas erweitern müssen, bei den Evis ist es jetzt bald soweit. Die kriegen nun doch wieder 2 cm Breite, als Leiste hintergeschraubt.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Das gehört zur Jahreszeit dazu und solange es deine Bienen schaffen das Flugloch zu verteidigen ist ja auch alles Ok. In ca. 4 Wochen lösst sich das Problem dann von allein

    Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück