Preiswerte Krokusse

  • Moin zusammen,


    morgen, Donnerstag den 16.9. gibt es beim ALDI-Süd 50 Krokusse für 99Cent.
    Schlagt zu... :wink:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Das sind bestimmt die holländischen mit dem Selbstvernichtungsgen. (o:


    Meine Fau hat bei Lidl schon ein "paar" Beutel gekauft.

    "Wenn Neider, Hasser dich umringen, dann denk an Götz von Berlichingen."

  • Ist aktuell bei einem der Discounter noch was an Blumenzwiebeln, die für unsere Bienen in Frage kommen, angekündigt?
    Oder andere interessante Pflanzen?


    Habe mir vor ein paar Tagen Stecklinge von Altersformen des Efeus gemacht.
    Hoffentlich bewurzeln die...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Das sind bestimmt die holländischen mit dem Selbstvernichtungsgen...


    Wieso? Müsst ihr jedes Jahr neue Stecken?


    Bei mir ist das Selbstvernichtungsgen in den Tulpen und heißt mit Zweitnamen Wühlmaus :wink:


    Ich hatte schon mehrfach von den billigen Krokussen, im ersten Jahr kommen die großblumigen dunkellila, goldgelbe oder weißen, aber nach ein paar Jahren bilden die sich anscheinend zurück oder so :confused:, denn dann sind an der selben Stelle hellgelbe kleine Krokusse...



    Biene auf Billigkrokuss :daumen:


    Ich freu mich auf den Frühling!


    Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • Ja, da gibt es wirklich deutliche Qualitätsunterschiede. Hatte mal nach der "Grünen Woche" hier massig Krokusse im Ausverkauf (50 cent der Beutel) erworben und war echt happy. Aber was soll ich sagen - nicht EINE hat auch nur geblüht; allenfalls etwas mickriges Grün (Nein, ich habe sie *nicht* zu tief gesteckt).
    Hier bei ALDI Nord gab es die Krokusse vor einigen Wochen; ebenso - sehr empfehlenswert - diese violetten Allium. Die haben bei mir den letzten Winter auch nicht überstanden (oder es war auch ne Schermaus).
    Ich habe einfach mal zugeschlagen und hoffe auf reiche Blütenpracht; allerdings verbreiten die sich aber m.E. nur schlecht weil eben die großblumigen und nicht botanischen.


    Schön ist ja dieser "Elfen-Krokus" (Crocus tommasinianus) - der blüht sehr früh und breitet sich fantastisch aus. Weiß jemand wo man den erstehen kann?
    Grüße
    Melanie

  • Hallo,


    also bisher sind auch die allerbilligsten Schnäppchen im Ausverkauf hier immer brav gekommen.


    Ich finde, bevor man sich auf die Socken macht und seine teure Freizeit verschwendet mit Autofahren und Herumsuchen, lohnt es sich, die zu bestellen.
    z.B. auch einfach mal in der Bucht "Krokus" eingeben. Da gibt`s 250 Stck.-Packungen, die bekommt man sonst kaum.


    Gängige Pflanzenversender verkaufen aber eine sehr gute Qualität.
    Zufrieden bin ich zB sehr mit der Staudengärtnerei Gaismayer.


    Meine 600 Krokusse müssen auch noch in die Erde (neue Fläche unter einer neu angelegten Obstbaumhecke) - heute ! :daumen:


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Die Krokusse blühen eigentich recht zuverlässig, auch die preiwerteren
    und sie vermehren sich auch sehr gut.


    Tulpen hingegen taugen oftmals nur ein zwei Jahre, danach degenerieren sie recht schnell,
    z.B. von leuchtend Rot zu ausgewaschnem Gelb und die Blüten sind sehr klein.

    "Wenn Neider, Hasser dich umringen, dann denk an Götz von Berlichingen."

  • Hallo Beetle,


    das mit den Tulpen stimmt. So nach drei Jahren ist bei vielen Zuchtsorten Ende, dann muß man sie ersetzen.
    Aber gelbe und rote eigentlich nicht; und die botanischen bestimmt nicht. Die blühen immer wieder gut.
    Meine Mutter hat im Frühlingsbeet eine rote Sorte, die kommt schon über 15 Jahre regelmäßig wieder.
    Dass die Fruchansätze/abgeblühten Blüten ab sollten weißt Du, ja? Und das Laub erst ab, wenn es komplett eingezogen ist.
    Beim Austrieb ein ganz bißchen düngen ist auch nicht verkehrt.
    Und Nässe mögen sie nicht.


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Viele Blumenzwiebeln, auch die Wildtulpen, wurden bei meinen Eltern von einer Seuche namens 'Sus Scrofa' vernichtet. Es gibt ein Gegenmittel (Plumbum in verschiedenen Kalibern), aber das unterliegt arg strengen Anwendungsbeschränkungen...


    Gibt es eine Übersicht, der man die Blühdauer von einzelnen Blüten bei verschiedenen Sorten entnehmen kann? Und etwas zum Nektar- und Pollenertrag von verschiedenen Zwiebelpflanzenarten und -sorten?


    Grüße,
    Robert

  • Hallo Robert,
    unterschiedliche Pflanzzeiten und -tiefen bringen schon eine kleine Ausdehnung der Blühzeiten.
    Der früheste Krokus ist der Vorfrühlingssafran.
    Gegen Sus scrofa hilft am besten ein Zaun, viertelmetertief in der Erde.
    Das Plumbum verursacht nur Unruhe in deren Sozialverband was zu noch mehr Vermehrung führt.
    Sollte ganz unterbleiben.
    Schrot in Munition ist der zweitgrößte Bleiverschmutzer der Umwelt: 1500 bis 2000 Tonnen jährlich.
    In einigen Ländern deswegen schon verboten.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo,


    bezüglich der Blütezeiten kannst Du Dich eigentlich nur mühsam durch Sortenlisten lesen. Tulpen gibt`s als früh, mittelfrüh und spät. Trachtmäßig bringen Tulpen aber nichts. Winterlinge und Krokusse sind wertvolle Pollenspender.


    Eine Empfehlung hab ich noch:
    Allium, davon etliche Sorten. Jedoch ist der Knaller die Riesenzierlauchsorte Allium "Globemaster", habe ich selbst seit zwei Jahren, die füllen Spätfrühjahrslücken, blühen im Mai, Juni, haben als Alliumsorte eine sehr lange Blühdauer und bilden ca 80 cm hoch auf stabilen Stängeln stehende Blütenbälle von 20 cm Durchmesser - werden nicht angefuttert (zumindest bei mir war absolut nix). Und: Beflug ohne Ende! Spenden reichlich Nektar und sind der Hingucker schlechthin.
    Sie vermehren sich gut, alle Anfangszwiebeln (teuer!) haben sich verdoppelt und diese dann in diesem Jahr wieder. Ich hab vor 10 Tagen 26 Zwiebeln im Karton gehabt und neu verteilt. Auf das Bild 2011 freu ich mich jetzt schon :wink:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo Robert,
    unterschiedliche Pflanzzeiten und -tiefen bringen schon eine kleine Ausdehnung der Blühzeiten.
    Der früheste Krokus ist der Vorfrühlingssafran.


    Selbst wenn ich 200 Krokusse pflanze, ist das doch für ein Bienenvolk nur ein Tropfen. So wie ich das sehe, kann es als Bienenweide nicht um die direkt gepflanzten Zwiebeln gehen, sondern um die Bestände, die sich mit der Zeit daraus entwickeln. Demnach bringen nur sich selbst vermehrende Arten und Sorten wirklich etwas, und da spielt dann die Pflanztiefe oder -zeit keine große Rolle mehr, denke ich.
    Ich würde natürlich auch gerne einige tausend Krokusse, Winterlinge etc. pflanzen, aber das kann ich mir finanziell nicht leisten.


    Ich fände Blumen interessant, die eine möglichst lange Blühdauer pro Blüte bzw. pro Zwiebel bieten. Bringt natürlich nur etwas, wenn dort während der ganzen Zeit auch Nektar und/oder Pollen zu holen ist.
    Ich habe neulich Allium 'Mount Everest' gekauft. Da kostete die Zwiebel allerdings einen Euro, allzu viele kann ich davon nicht pflanzen. Bei 'Globemaster' dürfte es ähnlich aussehen. Schade, dass man das nicht als Saatgutgroßpackung bekommt, so wie Bohnen, oder wie Gründünger...


    Zitat

    Gegen Sus scrofa hilft am besten ein Zaun, viertelmetertief in der Erde.


    Mag sein, aber meine Eltern sind eigentlich ein wenig stolz, dass sie und ihre Nachbarn zu beiden Seiten bisher ohne Zäune auskommen. Die Wildschweine sind auch erst seit einigen Jahren zum Problem in Großstädten geworden.


    Zitat


    Das Plumbum verursacht nur Unruhe in deren Sozialverband was zu noch mehr Vermehrung führt.
    Sollte ganz unterbleiben.


    Habe ich schon gehört, sehe ich anders, wenn man nicht mehr von Jagdtmethoden und -regeln ausgehen würde, die für den Wald entwickelt wurden und eine Überjagung verhindern sollen. Für die Stadt könnte man ganz andere Regeln aufstellen. Ist aber zu sehr OT, vertiefen wir besser nicht.


    Sorry für diesen OT-Exkurs. Eigentlich wollte ich nur die Anekdote mit den zwiebelfressenden Schweinen bringen, weil jemand anders die Wühlmäuse erwähnte.


    Grüße,
    Robert

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