Verdampfung von Oxalsäure

  • Hallo,


    ein Grablicht ist schneller und leichter gekauft als eine Batterie aus- und eingebaut.
    Wie erklärt sich aber der Zeitunterschied von 3-5 Stunden bei Bumblebee (#126) und 4-5 Minuten bei Distelbauer (#127)


    besten Dank im voraus.

    weg mit den Zwergbienenständen (K.Freudenstein)

  • .



    ... es könnte der größere Abstand der Flamme zum 'Verdampferschälchens' oder eine andere Zusammensetzung des Sterins und der Dochtdicke sein. Teelichter sollen Wärme produzieren, Grablichte sollen nur sehr lange brennen. Wobei das aber nicht wirklich so einen großen Unterschied geben könnte.


    Grundsätzlich möchte an dieser Stelle erneut auf meine Bedenken einer derartigen 'Technik' hinweisen. (77). Vor allen was den Verbrauch an Sauerstoff der Kerze in der mit Schaumstoff geschlossen Beute betrifft. Zudem bleibt die Frage, wo Rückstände der Verbrennung des Sterins verbleiben? (Beute,Wachs, Futter).


  • Grundsätzlich möchte an dieser Stelle erneut auf meine Bedenken einer derartigen 'Technik' hinweisen. (77). Vor allen was den Verbrauch an Sauerstoff der Kerze in der mit Schaumstoff geschlossen Beute betrifft.


    Die Beute wird nicht verschlossen, das Flugloch nicht verändert, man muss nicht vor der Beute Däumchen drehen bis die Verdampfung fertig ist. Falls zu wenig Sauerstoff an die Kerze kommt, geht sie aus. Die Bienen sitzen gerne auf der Grablampe.



    Zudem bleibt die Frage, wo Rückstände der Verbrennung des Sterins verbleiben? (Beute,Wachs, Futter).


    Die Rückstände aus der Kerzenflamme werden durch die unvollständigen Verbrennung des Smokers sicher um Längen übertroffen.

  • Die Beute wird nicht verschlossen, das Flugloch nicht verändert, man muss nicht vor der Beute Däumchen drehen bis die Verdampfung fertig ist. Falls zu wenig Sauerstoff an die Kerze kommt, geht sie aus. Die Bienen sitzen gerne auf der Grablampe.



    ... Du verdampfst Deine OS mit offenem Flugloch? Habe ich das richtig verstanden? Ok, dann wird es wohl keine Sauerstoffmangel geben. Aber wer sagt denn, dass der Kerze eher das Licht ausgeht, als ein obensitzendes Bienenknäuel? Ich bin da doch sehr spektisch. Obwohl mich die Einfachheit begeistert. Aber, dann frage ich Dich ganz konkret, wie die Wirkung einer derartigen Behandlung bei Deinen Völkern ist/war?
    Wie viele hast Du schon so behandelt und was ist das an Milben 'abgefallen'?



    Die Rückstände aus der Kerzenflamme werden durch die unvollständigen Verbrennung des Smokers sicher um Längen übertroffen.


    ...da magst Du vielleicht Recht haben was die Menge der Verbrennungsrückstände betrifft. Nicht aber, was die Wirkdauer betrifft. Deshalb halte ich diesen Vergleich für ungeeignet.

  • Das ist ja alles schön und gut, aber was macht man wenn die Bienen alle Zargen ausfüllen? Da zieh ich mir den Rohrverdampfer aber vor, war ja auch ein Video dabei.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Aber wer sagt denn, dass der Kerze eher das Licht ausgeht, als ein obensitzendes Bienenknäuel?


    Das wäre auch meine größte Furcht.
    Aber wenn man http://de.wikipedia.org/wiki/Kerze glauben darf, dann gilt:

    Zitat

    Die Kerze erlischt, wenn der Sauerstoffgehalt unter etwa 16 %[1] sinkt


    (Normal sind ca. 21% Luftsauerstoffgehalt.)
    Dafür habe ich jetzt Bedenken, ob nicht vorher aufgrund der unvollständigen Verbrennung Kohlenmonoxid produziert wird.


    Aber diese Überlegungen sind zum Glück nur theoretischer Natur.

    Mit freundlichen Grüßen -- Traugott Streicher

  • Ihr macht mir ja richtig Angst mit den Grablichtern, war neulich in einer Kapelle da war alles voller Kerzen. Also wenn ich Angst hätte wegen der Kerze, dann würd ich auch keine Säure ins Volk bringen. Da ich im Moment eh nur am Vermehren bin mach ich mir eh weniger Gedanken wg. Rückstände, da ich nur auf Schwärme aus bin.
    Die schnellere Verdampfung bei meiner Version fürhre ich darauf zurück, daß 1. das leere Teelicht(pfännchen) viel dünnere Materialstärke hat und 2. entsteht in dem Rohr so eine Art Kaminzug oder es liegt daran, daß sich die Hitze unter dem leeren Teelicht staut, da nur wenig Luft zwischen Teelicht und Rohr durchkommt. Jetzt bin ich aber schon am überlegen ob ich den TLV (Teelichtverdampfer) nicht noch so baue, daß ich ihn in Kombination mit einem Radiallüfter auch zur Bedampfung durchs Flugloch einsetzen kann.


    LG Georg


    PS: Marion, du mußt aber auch alles sehen. Man sollte auch bei derartigen Versuchen stets auf den Anwenderschutz achten :oops: Ich weiß noch gar nicht, wo ich all die Gasmasken für die Bienen herkriegen soll :lol:

    Einmal editiert, zuletzt von Distelbauer () aus folgendem Grund: zu schwäbisch

    • Offizieller Beitrag

    Ist CO² nicht schwerer als Luft. Was wird wohl mit den Stoffwechselprodukten der Bienen passieren - die ersticken doch auch nicht an ihrer Ausatme.

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Hi, Honig!
    Da biste mir zuvorgekommen, aber bei der o.g. Methode wäre mir das Kohlenmonoxid völlig egal, da ja auch schwerer als Luft, so weit ich weiss. Und selbst bei fast komplett geschlossenem Boden (?) sollte das für die Bienen locker reichen.
    Aber ist CO2 nicht Kohlenstoffdioxid? Das ist meines Wissens definitiv schwerer als Luft, wie es sich mit dem -monoxid verhält weiss ich als chemische und physikalische Null leider grad nicht.


    Gruß
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Hi Simon!


    Wenn du die OS-Verdampfungsdose oben auf die Rähmchen stellst, wie tust du das im Winter? Leerzarge drauf? Wäre doch ein immenser Aufwand und eine nicht zu unterschätzende Störung am Volk.


    Das Ganze so flach, dass es mittels Zange oder Ähnlichem bei verschlossenem Boden durch`s Flugloch geschoben werden kann und ggfs. dann im Anschluss mittels Stabfeuerzeug entzündet werden könnte, das fände ich für mich ganz spontan echt praktikabler.
    Oder was meinst du?
    Dann Flugloch zu, Lämpchen einige Zeit brennen lassen bis Pulver weg (vllt. so ca. 15 Minuten), Lämpchen aus und raus, Flugloch noch ca. 15 Minuten zu und gut sollte es sein, oder? Dann Boden und Flugloch auf und Sense.


    Habe ich einen Denkfehler drin?


    Gute Nacht!
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

    • Offizieller Beitrag

    CO wird wohl am wenigsten entstehen weil es keine unvollständige Verbrennung ist (CO ist brennbar und wird bei einer Flamme wohl größtenteils zu CO² verbrannt) und CO² + Wasser entsteht hauptsächlich beim Verbrennen (das sieht man gut bei einem Glasstövchen). CO ist meines Wissens auch schwerer als "Luft".
    Nur so am Rande
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Macht Euch mal nicht so viele Gedanken, welches Gas nun schwerer ist. Wenn man im geschlossenen Raum auf eine Leiter steigt, droht einem ja auch nicht gleich der Erstickungstod :roll:

  • Moin, moin,


    außerdem ist CO für Insekten wohl weit weniger giftig als für Wirbeltiere.


    Meinen Einwand, dass man organische Aerosole in Luft von Zündquellen fernhalten sollte, erlebe ich einstweilen nur als ignoriert, nicht als entkräftet.


    Ich würde vorher gerne wissen, wie weit das Aerosol von einer zündfähigen Konzentration entfernt ist, denn was in einer leeren Beute bei genauer Dosierung vielleicht sicher gut geht, kann in der bewohnten bei großzügiger Gabe schon anders sein.


    Gruß Clas

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