Bienenpatenschaften

  • Hallo Imkerfreunde!
    Ich mache mir Gedanken über Möglichkeiten meinen Honig zu vermarkten! Hat schon jemand Erfahrungen mit Bienenpatenschaften gemacht?
     
    Wenn zum Beispiel Familie Meier, Müller... eine Patenschaft über ein Bienenvolk übernimmt, dafür einen Betrag X bezahlt, dafür dann eine bestimmte Menge Hönig bekommt und die Kinder sich dafür nebenbei mit dem Thema Imkerei beschäftigen können.. Sie dürften dann "Ihr" Volk besuchen und bekommen alles erklärt und gezeigt..
     
    Was haltet ihr davon?? Wäre so etwas umsetzbar??
     
    Ich würde mich über eure Meinungen freuen!
     
    Gruß
     
    Vocky

  • Upsi,
    was für Preise. Wenn es dir um die Vermarktung deines Honigs geht, ist es vielleicht effektiver, mal eine Schulklasse zum Wandertag oder Projekttag zu deinen Bienen einzuladen. Du solltest dabei durchaus zwei oder drei Familien finden, die ab dann regelmäßig nur bei dir den Honig einkaufen. Ich habe auf meiner Homepage auch mal so etwas ähnliches versucht. Die Argonauten, ein Bienenvolk, das jemandem zur Verfügung gestellt wird für eine Saison. Guck doch mal unter wehwehweh.lieblingsimker.de eeeeeeeee. Hat bisher keiner angebissen.
    Viele Grüße
    Wolfgang, lieblingsimker

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Das stimmt allerdings.. Habe mir nen viel niedrigeren Preis vorgestellt..! Mein Gedanke dabei war vor allem das dadurch eine gewisse Menge Honig schon von vornherein verkauft ist.. Und evtl auch noch jemand für die Imkerei begeistert wird..! Habe heute einem Honigkunden davon erzählt und er fand die Mglichkeit sehr gut! Er hat 2 Kinder und würde darauf einsteigen..! Werde das auf jeden Fall mal versuchen anzubieten!! Für Schulklassen oÄ. hat unser Imkerverein einen komplett eingerichteten Lehrbienenstand..

  • ...Wenn es dir um die Vermarktung deines Honigs geht, ist es vielleicht effektiver, mal eine Schulklasse zum Wandertag oder Projekttag zu deinen Bienen einzuladen. ..


    Genau das ist es, was funktioniert. Auch Kindergartenkinder. Und beim Abschluß allen ein Glas Honig schenken. Das sind die treuesten Honigkunden. Da bekommt man schonmal von Mutti oder Vati einen Anruf: "Warum hast du andere Etiketten für deine Honiggläser? Filius weigert sich diesen Honig zu essen, weil er nicht von deinen Bienen ist"...... an sowas muß man auch denken :wink:

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • [URL='http://www.bienenpatenschaft.de']


    Gut gemacht! Allerdings stimmt zumindest unter Safari die Seiteneinstellung nicht ganz und man kann die Headline obern rechts nur abgeschnitten lesen.

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Hui,


    das ist ja auch eine gute Idee die Bienenpatenschaft
    Klasse Webseite.


    Grüsse Markus

    Die Natur ist Perfekt, die Fehler macht nur der Mensch. (Sepp Holzer)

  • Hallo zusammen!
     
    An etwa 49€ und die entsprechende Menge Honig dazu, Urkunde sowie ein Besuch bei den Bienen hatte ich auch gedacht.. Mit exclusivem Etikett wäre natürlich was! Aber das ist dann ja auch wieder Aufwand.. Diese entwerfen, passende Aufkleber finden und nen Drucker müsst ich dazu auch passend haben..:confused:
     
    Gruß Volker

  • Es gibt da auch Erfahrungen mit der Vermietung von Völkern die ebenso in diese Richtung " Vermarktung von Honig " gehen.
    Muß man sicher sehen wie die Situation vor Ort ist.
    Mein Honig ( 17 Völker , cremig , eigenes Etikett ) hat noch nie für Kundschaft , außerhalb der festen , bis 1 Monat vor Weihnachten, gereicht.
    Aber 2 0 1 1 !!??!!?


    Gruß hannes

  • ...Mit exclusivem Etikett wäre natürlich was! Aber das ist dann ja auch wieder Aufwand.. Diese entwerfen, passende Aufkleber finden und nen Drucker müsst ich dazu auch passend haben..


    Hallo Volker,


    das ist doch eine der leichtesten Übungen:


    Ein schönes Etikett entwerfen. Dann nur die jeweiligen Namen der Bienenpaten austauschen.
    Klar, einen Drucker braucht man schon, aber die sind doch heute erschwinglich.
    Und Etiketten brauchst Du auch nur eine Sorte.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Radix!


    Wenn ich die Etiketten dann selbst herstelle, müssen dann auf diese die gleichen Angaben wie auf dem "Normalen" Etikett?? Oder ist das Wurst weil ich die Gläser ja in dem Sinne nicht Verkaufe..


    Gruß Volker

  • Wenn ich die Etiketten dann selbst herstelle, müssen dann auf diese die gleichen Angaben wie auf dem "Normalen" Etikett?? Oder ist das Wurst weil ich die Gläser ja in dem Sinne nicht Verkaufe..


    Hallo Volker, Es muß alles drauf, wie auf "normalen" Etiketten.
    Statt einer Sorte kannst Du ja dann neutraler z.B. schreiben:


    Sonderedition <Name des Paten> 
    Honig aus der Region


    oder so ähnlich.


    Etiketten müssen jedenfalls drauf, egal ob Du verkaufst oder verschenkst.
    Nennt sich "In Verkehr bringen".


    Alternativ kannst Du natürlich den Paten selber schleudern und abfüllen lassen oder für den Paten schleudern und er füllt in Gläser oder kleine Eimer.
    Wenn der es dann für den Eigenbedarf nutzt, braucht da nix drauf zu stehen.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Guten Tag,


    ich habe Patenschaften in einigen Kindergärten am Ort. Verwendet werden meine Standardetiketten und zusätzlich
    das Logo des Kindergarten mit der Aufschrift " Patenhonig".


    Geht super.


    Grüße


    Dr. Harper

    Bioland Imkerei, Horst in Westfalen