Segeberger DNM 1,5 und dann noch neu!!!

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    Also ich bin so ein "Umsteller" - habe mit DN angefangen eben weil das "hier üblich" ist obwohl ich eigentlich gefühlsmäßig lieber Dadant haben wollte. Aber dann kam das 1,5er raus und da bin ich sofort aufgesprungen. Die DN-Zargen sind jetzt Honigräume oder zusammen mit einer Halbzarge provisorische Bruträume oder Notbehelf wenn man mal in der Schwarmzeit zargenlos ist, usw.


    Benutze aber bitte die Suche oder lass Dir meine Beiträge anzeigen; dann findest Du reichlich zum Thema "Umsetzen auf anderes Maß" und "Warum ich vom 1,5er Maß überzeugt bin (auch wenn ich immer noch nicht genug Honigertrag raushole)"; mag mich da nicht wiederholen. Antworte aber gerne auf konkrete Fragen wenn da noch welche offen bleiben sollten.


    Viel Erfolg & noch mehr Spaß


    Melanie


    P.S. Ach ja, die Falz finde ich praktisch und möchte sie nicht missen - ordentlich Rauch und dann gehen an der Falz weniger Bienen zugrunde als durch Überbau.

  • Hallo Melanie,
    deinem ersten Satz kann ich voll und ganz zustimmen, mir geht es gerade genau so!
    Habe glaube ich alles gelesen was dazu hier im Forum geschrieben wurde, natürlich auch Deine Beiträge!
    Es kommt ja immer noch viel neues Wissen und neue Erfahrungen über die Jahre hinzu, einmal durch neue Forumsnutzer und auch durch neue Erkenntnisse von den "alten"!
    Deshalb habe ich die Frage hier noch einmal in den Raum geworfen!
    Wiederholen brauchst Du dich sicher nicht, aber in den Beiträgen habe ich zwar viel zum "wie" gefunden, aber wenig bis gar nichts dazu "wann" der Beste Zeitpunkt ohne schädigung der Völkerentwicklung und des Honigertrages ist!?
    Kannst Du näher erläutern, warum Du meinst es könnte mehr Honig sein bei Dir?


    Erstmal,
    Borderbee

  • Also das "Wann" ist nicht so recht am Monat festzumachen. Ich würde es dann machen wenn die Außentemperaturen so sind daß diese kräftige Raumvergrößerung kein Problem darstellt. März/April kommt also schon so hin. Eben wenn man auch schon Honigräume aufsetzen will. Aber ich würde mir dann nicht zuviel Hoffnung auf reiche Frühtrachternte machen; die haben dann kräftig zu bauen.
    Zum Thema Honigertrag: Im ersten Jahr habe ich die einfach sehr spät erst durch das Absperrgitter in die HRs bekommen. Ohne Gitter gab es aber prompt Brut im Honigraum und das auch bei Dickwaben!
    Also habe ich es im nächsten Jahr mit dem Schied versucht und das ging meinem Gefühl nach besser. Die sind schneller in die Honigräume gekommen. Allerdings war die Ernte immer noch mäßig was ich momentan aber schlichtweg auf zu wenige HRs zurückführe - hatte immer nur so ein bis zwei Halbzargen drauf und die haben sehr den Brutraum zugeballert. Ich denke, ich muß hier noch mehr mit dem Schied arbeiten und mehr Honigraum anbieten. Aber ich will es eben auch nicht zu anfwendig betreiben - was nützt mir die Arbeitsersparnis bei nur einer Brutraumzarge wenn ich dauernd reingucken und Schiede verrücken muß? Also kann ich Dir so richtig den Königsweg zu reicher Honigernte noch nicht verraten; ich taste mich da auch grad ran.


    Grüße
    Melanie

  • Hi Borderbee!
    Ich bin ebenfalls vor einigen Jahren auf DNM 1,5 umgestiegen und will es nicht mehr missen.
    Die großen Brutraumwaben und damit verbunden ein entspanntes Arbeiten und gute Übersicht im Gegensatz zum DNM 1,0, so empfinde ich es.


    Ich gebe den Völkern immer reichlichst Raum im Frühjahr, sodass ich noch keinerlei Probleme mir verhonigten BR hatte, obwohl ich kein Schied verwende. Daraufhätte ich zugegebenermaßen auch keine Lust, da ich gezwungen wäre immer wieder im BR rumzuhantieren.
    Der Honigertrag ist auch ganz nett, und die vorher bereits vorhandenen Zargen werden zu HR-Zargen umfunktioniert.


    Aufgesetzt habe ich die 1,5er-Räume damals als ich die 1. Erweiterung vorgenommen hätte im Normalfall, sprich wenn die Beute beginnt vor Bienen überzulaufen.
    Genau dann sind die nötigen Jungbienen da, die die Waben innerhalb von 1,2 Wochen ausbauen können, vorausgesetzt Wetter, Trachtu nd Volksstärke und -stimmung passen zusammen.
    Und diese Völker gaben dann im selben Jahr immer noch relativ viel Honig.
    Hierbei ist sicherlich auch viel Glück und Zufall im spiel, aber wenn du in etwa so vorgehst, dann sollte das Ganze hinhauen.


    Gruß
    Patrick


    P.S.: Bei Fragen bitte fragen :wink:!

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Moin nochmal,
    ich hatte schon daran Gedacht das möglichst Früh zu machen, damit vor der Rapsblüte der Umzug vollzogen ist.
    Wie sieht es denn aus, wenn man die 1,5er Zarge aufsetzt, und sobald die Königin in der 1,5er anfängt zu bestiften zwischen die untere Zarge und die 1,5er ein Absperrgitter macht um zu verhindern das sie weiterhin auch in der unteren Zarge bestifftet und die dan so auslaufen lassen!
    Ich habe nur bedenken, das dadurch das Brutnest zu sehr auseinander gerissen wird und so nicht die gesamte Brut warmgehalten und gepflegt werden kann!
    Das die ganze Geschichte im Frühjahr natürlich sehr Wetterabhängig ist versteht sich von selbst!
    Irgendwer riet in einem anderen Beitrag auch dazu die 1,5er Zarge unterzusetzen und nach oben mit einem Absperrgitter zu versehen, nachdem man die Königen unten eingestzt hat, entweder mit der Wabe auf der sie sitzt oder einfegen!?
    Erstmal,
    Borderbee

  • Hallo Borderbee,
    ich habe vor 3 Jahren von DNM auf 1,5 umgestellt....


    Umgestellt habe ich nach der Abschleuderung Ende Juni mit der "Totalen Bauerneuerung" ( nach Ries)


    Hymenoptera schrieb:

    hatte immer nur so ein bis zwei Halbzargen drauf...


    Melanie, das ist definitiv zu wenig.
    Bei mir bekommen die Völker mindestens 3 Halbzargen....dieses Jahr waren es 4 bei einigen Völkern sogar 5 Halbzargen.
    Und Du musst nicht dauernd reingucken um das Schied zu verrücken.
    Reiner hat in seiner Broschüre "Imkern mit Dadant" sehr gut das "Arbeiten" mit dem Schied beschrieben.:wink:


    Viele Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von helianthus ()

  • Hallo Regina,
    das mit der Totalen Bauerneuerung habe ich mir auch schon überlegt zur Ablegerbildung, gleichzeitigen Varroabekämpfung und Wabenerneuerung! Werde aber wohl in meinem ersten Jahr eine einfache Methode (Sauglingsableger) versuchen, da geht wohl am wenigsen schief ;)
    Was haltet Ihr denn von der Idee die ich weiter oben gschrieben hatte: "Irgendwer riet in einem anderen Beitrag auch dazu die 1,5er Zarge unterzusetzen und nach oben mit einem Absperrgitter zu versehen, nachdem man die Königen unten eingestzt hat, entweder mit der Wabe auf der sie sitzt oder einfegen!?"
    Wie gesagt wolllte ich ja mit starken Völkern auch dann in den Raps!
    Erstmal,
    Borderbee


  • Wie gesagt wolllte ich ja mit starken Völkern auch dann in den Raps!


    Du könntest auch mit den DNM-Beuten in den Raps wandern und für die 1,5er bildest Du vorweggenommene Schwärme oder KS. Wäre auch ne saubere Lösung. (beste Lösung wäre ein Naturschwarm :wink:)
    Nach Deiner Honigernte könntest Du Deine DNM-Völker mit Totaler Bauerneuerung "umsiedeln".


    Viele Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von helianthus () aus folgendem Grund: rs

  • Zitat

    Irgendwer riet in einem anderen Beitrag auch dazu die 1,5er Zarge unterzusetzen und nach oben mit einem Absperrgitter zu versehen, nachdem man die Königen unten eingestzt hat, entweder mit der Wabe auf der sie sitzt oder einfegen!?"


    So habe ich umgestellt. Das geht auch prima, allerdings solltest Du die Königin nicht "nackt" da runtersetzen, sondern mit ausgebauten Waben damit das Brutnest weiter gedeihen kann. Ich hatte, glaube ich, so zwei bis drei DN unten reingehangen. Später nimmst Du die nach außen oder hängst sie wieder nach oben zum Auslaufen über das Absperrgitter. Das geht sehr gut, dämpft wirklich jede Schwarmneigung - kostet aber ev. Honigertrag weil die dann ja schwer am bauen sind.


    Es grüßt
    "Irgendwer"

  • Moin Borderbee!



    Das Buch "So arbeite ich mit der Segeberger Kunststoffbeute" von Schundau war in dem Imkereihandel in dem ich war gerade vergriffen und mir wurde gesagt, das es bald eine neue, überarbeitete Fassung davon geben soll!


    Kauf dir nicht die aktuelle Version, also 4. Auflage von 2003... Leider ist Herr Schundau schon seit 17 Jahren tot und wird selbst keine neue Fassung mehr schreiben. Seine Frau hat die Rechte an Holtermann abgegeben, so kann ich nicht abschätzen, ob die eine neue Version erstellen möchten, aber das glaub ich kaum.
    Wenn du das Buch haben möchtest, schreib mal eine PN.


    LG
    Der Bien



  • Hallo Borderbee .
    Wie Du schon schriebst Früh machen . Die Zweizarger würde ich beim Reinigungsflug auf eine Zarge bringen .
    Untere Zarge wegnehmen.
    Dann je nach Volksstärke die 1,5er Zarge aufsetzen .
    Warten bis die Königin darin Eier legt.
    Dann Zargentausch 1,5er auf Boden setzen und Abspergitter einlegen. 1,ner Zarge aufsetzen .


    Brut auslaufen lassen und bei regelmäßiger Kontrolle (wöchentlich ) alte Waben entnehmen und durch neue unbebrütete ausgebaute Waben (vom Paten aus Honigraum ) zu ersetzen . Wird erster Honigraum .Brauchen dann nicht so viel bauen .


    Beim zweiten Honigraum ( Raps ) können auch wieder Mittelwände gegeben werden.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.