Später Behandeln

  • Hallo bin zur Zeit wegen Krankheit in Kur und komme erst Anfang September nachhause.
    Habe folgendes Problem: Bei meinem Völkern ist der Honigraum noch besetzt. Außerdem konnte ich noch nicht behandeln.
    Langt es wenn ich nachhause komme den Honigraum auszuräumen,dann mit Oxalsäure verdampfen,und dabei einzufüttern.
    Oder ist es dann schon zu spät.

  • Moin , Moin aus Hamburg ,
    das kann Dir vermutlich keiner sagen. Nur Mutmaßen.:wink:
    Regionale Situation ? und der Befallsgrad Deiner Völker ? Anfang September ist spät aber nicht unbedingt zu spät. Du kannst es doch soweiso nicht ändern .....oder ?
    Es macht keinen Sinn sich über Dinge zu ärgern, die man nicht ändern kann.
    Keine Hilfe aus dem Verein /Familie /Nachbarn möglich ? Dann solltest Du diese in Anspruch nehmen. Je eher um so besser.
    Gute Besserung und "mach Dir mal keinen Kopp" wenn es große Probleme geben sollte , ist es vermutlich sowieso ein verschlepptes Problem.


    Grüße aus dem Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Ja, ich wäre da auch relaxed - genieße die Kur, danach wartet dann Arbeit auf Dich. Allerdings würde ich nicht im September schon mit Oxalsäure behandeln - das macht man doch eigentlich nur einmal zur Winterbehandlung. Mach eine Stoßbehandlung mit AS, dnach gleich auffüttern und dann halt ev. noch eine weitere im Oktober. Wird schon klappen...


    Melanie

  • Hallo Lothar,


    gibt es niemanden im Verein, der `ne Futterzarge aufsetzen und Sirup einfüttern kann?
    Gleichzeitig im September füttern und Behandeln ist nicht so günstig.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Na klar kannst Du im Notfall den HR runter nehmen, OS verdampfen und am Abend einfüttern. Du brauchst für einen kompletten OS-Behandlungszyklus ohnehin 10 Tage Abstand zwischen den Behandlungen, weil die OS so lange nachwirkt - in der Zeit kriegen die Mädels dann super ne Futterzarge leer. Im Nicht-Notfall würde ich an Deiner Stelle allerdings den HR runternehmen, abends schon mal die ersten 6 Liter füttern und nachdem die Futterzarge leer ist bedampfen. Ist weniger Stress für die Mädels.
    Ein riesiger Vorteil der OS-Bedampfung ist - je nach Gerät - ja die eigentlich völlige Wetter- und Temperaturunabhängigkeit.



    Bis dahin - gute Erholung!

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Hallo Hymenoptera,
    Gerade im September und Oktober müssen wegen der Reinvasion die Völker bedampft werden, Jahrelange
    Erfahrung mit der Bedampfung hat dies gezeigt. Später sind die Völker oftmals schon tot. eine einmalige Bedampfung Ende
    November reicht dann aus.


    Varroatiger

  • Hallo Varroatiger,
    den einen Satz verstehe ich nicht:
    "Später sind die Völker oftmals schon tot, eine einmalige Bedampfung Ende November reicht dann aus."
    Tote Völker bedampfen?
    Wofür das denn noch?
    Willst Du auf absulute Sicherheit gehen, das wirklich keine Milbe überlebt?
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Zitat

    Gerade im September und Oktober müssen wegen der Reinvasion die Völker bedampft werden,


    Nach meiner Kenntnis wirkt Oxalsäure nicht auf Varroen in der Brut, AS dahingegen schon. Warum sollte ich dann Oxalsäure gegenüber AS vorziehen, die sowohl die Reinvasions-Varroen als auch die in der Brut eliminiert? Solange die Temperaturen ausreichend sind. schlage ich doch zwei Fliegen mit einer Klappe. Im Winter hat Oxalsäure - ob eben verdampft oder geträufelt - seinen festen Platz im Behandlungsplan...


    Melanie

  • Nach meiner Kenntnis wirkt Oxalsäure nicht auf Varroen in der Brut, AS dahingegen schon. Warum sollte ich dann Oxalsäure gegenüber AS vorziehen, die sowohl die Reinvasions-Varroen als auch die in der Brut eliminiert? Solange die Temperaturen ausreichend sind. schlage ich doch zwei Fliegen mit einer Klappe. Im Winter hat Oxalsäure - ob eben verdampft oder geträufelt - seinen festen Platz im Behandlungsplan...


    Melanie


     
    sicher, AS ist das einzige Mittel, das in die Brut wirkt....
    Aber OS verdampfen kann man mehrfach und bei einem extrem breiten Temperaturfenster anwenden und damit die Schreckensbilder von AS und deren Folgen vermeiden; daß Henry hier immer von Handgranate spricht, hat schon einen Background.


    Gruß B.H.

  • Genau. Ich muss ja nicht jedes Jahr schematisch mit überdimensionierten Kanonen auf Wellensittiche schießen, sondern hebe mir die für Gänsegeierjahre auf. In den entsprechenden Jahren gönne ich meinen Bienen gerne die deutlich entspanntere OS-Behandlung.

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Hallo Lothar007,


    von mir auch gute Besserung, mir geht es im Moment genauso wie Dir, bin auch in Kur. Da es bei mir die nächste längere Zeit nichts mehr mit heben wird mach ich mir im Moment mehr Sorgen in welche Beuten ich meine 2 Völker nächstes Jahr umsiedeln werde. Eigentlich war Warre mein Ziel, aber da muß man ja auch mehrere Zargen heben können. Bin am überlegen ob eine Lagerbeute was wäre. Gegen die Varroa werde ich auch im September erst behandeln können. Hab mal die Windel von meiner Frau einlegen lassen . Irgendwie wirds schon klappen. Erst mal gesund werden.


    LG Georg

  • Hallo Georg,
    nee, den Satz mit der Windel Deiner Frau kommentiere ich jetzt mal nicht...
    Gute Erholung
    wünscht
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Warum nicht eine altmodische Hinterbehandlungsbeute-zum in Ruhe beobachten ganz gut,schwer heben muss dort auch niemand,Gute Besserung wünscht Sylvia.

  • Hallo Lothar007,


    Hallo Lothar007,


    von mir auch gute Besserung, mir geht es im Moment genauso wie Dir, bin auch in Kur. Da es bei mir die nächste längere Zeit nichts mehr mit heben wird mach ich mir im Moment mehr Sorgen in welche Beuten ich meine 2 Völker nächstes Jahr umsiedeln werde. Eigentlich war Warre mein Ziel, aber da muß man ja auch mehrere Zargen heben können. Bin am überlegen ob eine Lagerbeute was wäre. Gegen die Varroa werde ich auch im September erst behandeln können. Hab mal die Windel von meiner Frau einlegen lassen . Irgendwie wirds schon klappen. Erst mal gesund werden.


    LG Georg


     
    noch kann ich meine Zargen (8 Waben NM ) anheben.
    Aber wenn, dann kommt für mich nur eine Lagerbeute in Betracht ( Golz o.ä.).
    Im Notfall muss dann der Zugang im Rollstuhl erfolgen können.
    Eine Hinderbehandlungsbeute muss aber minimal 3 Räume haben.
    Die Spielereien mit der Warrè- Beute sind für mich undiskutabel.
    Für die noch bevorstehende Varroabehandlung wünsche ich noch viel Erfolg.