Honigrührer aufbewahren?

  • Liebe Kollegen die da mit einem "Auf und Ab" oder ähnlichem Werkzeug rühren: Wie hebt ihr den auf? Es ist doch arge Verschwendung das gute Stück nach dem täglichen Rühren immer wieder zu waschen und trocken zu legen zumal ja oft auch zweimal am Tag rühren empfohlen wird...und das ja manchmal über Wochen.
    Gibt es da keine pfiffigen, dichten Behälter oder sowas wo man den Rührstab einhängen kann damit er abtropft? Oder ist das schon chronisch unhygienisch? Ein "So-mache-ich-das"-Bild würde mich mal interessieren...


    Danke!


    Melanie

  • Hallo Melanie,


    ich habe mir (bei CFM, 13,50€) einen zweiten Deckel für mein Abfüll- und gleichzeitig Rührgefäß (Edelstahl) gekauft. In dem habe ich an der Seite einen Einschnitt mit der Flex gemacht (wie bei der Zuckerdose) und nun kann ich den Auf-und-Ab wie einen Zuckerlöffel im Gefäß lassen. Beim Transport nehme ich wieder den Original Deckel mit Dichtung...


    Viele Grüße
    Frank

    Hätten wir was getan, als noch Zeit war, bräuchten wir uns nicht vorzustellen, wie es wäre, wenn wir was getan hätten, als noch Zeit war.

  • Mein Auf und Ab-Rührer wird nicht gereinigt.
    Er hängt nach dem Rühren in einem ca. 20 Liter Plastikeimer mit Schlitz im Deckel für den Stab des Auf und Ab.
    Den Eimer wir dann schräg hingestellt damit der Honig sich in einer Ecke sammelt und der Auf und Ab gut abtropfen kann.
    Bei zwei Wochen rühren kommen da gut und gerne 3 Honiggläser voll Abtropfhonig zusammen, den man zwischenzeitig aus dem Eimer entnehmen sollte.
    Gruß,
    Jörg

  • Hi,


    ich habe einen etwas höheren Edelstahltopf. Da stelle ich ihn in der Schleuderzeit rein und verschließe das ganze mit Frischhaltefolie.

  • Danke schön für die vielen Antworten!


    Habt ihr auch solche Rührer bei denen die untere Rührplatte nur angeschraubt ist? Bei mir löst sich die Mutter allmählich während des Rührens und die Scheibe wird locker. Finde ich unheimlich doof; noch habe ich sie nicht im Honig verloren aber das ist echter Murks von Holtermann - hatte das schon mal reklamiert aber das scheint systembedingt zu sein. Eigentlich müßte die fest verschweißt sein oder zumindest eine Stoppmutter oder sowas haben, oder? Wie sehen Eure Rührer denn da aus?


    Grüße
    Melanie

  • Hallo Melanie,
    dreh die Mutter doch mal richtig mit passendem Werkzeug fest. Wenn das nicht hilft, besorge dir eine neue Unterlegscheibe oder/und eine Stoppmutter.


    -Mr.BeanE

    Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

  • verwende auf gar keinen Fall irgendwelche Unterlegscheiben oder eine zweite 'Stopmutter'. Wenn trotzdem, dann verwende ausschließlich V2A-Teile.
    Sparen kannst Du Dir diese, wenn Du das Gewinde ganz einfach etwas beschädigst, sodaß die Mutter sich nicht mehr weiter lösen kann. Das kannst Du mit einem Körner oder Meisel machen. Einfach am Gewinde ein-zwei kleine Dellen reinschlagen. Fertig.
    Falls wirklich mal erforderlich, kannst Du die Mutter dann immer noch über dieser Delle drehen. Begünstigt wird das Lösen der Mutter, wenn der Rührstab falsch rum läuft.

  • Hallo Melanie !



    Sparen kannst Du Dir diese, wenn Du das Gewinde ganz einfach etwas beschädigst, sodaß die Mutter sich nicht mehr weiter lösen kann. Das kannst Du mit einem Körner oder Meisel machen. Einfach am Gewinde ein-zwei kleine Dellen reinschlagen. Fertig.


     
    Bevor Du Dich darauf einläst das Gewinde Deines Rühreres zu "zerstören", würde ich an Deiner Stelle erst mal probieren eine VA Mutter passender Größe im Schraubstock leicht zu quetschen. Dadurch erreichst DU den selben Effekt wie mit der von Dir erwähnten Stopmutter. Im Prinzip sollte man immer mit den Teilen experimentieren die sich recht leicht ersetzen lassen, in diesem Fall also die Mutter, ist der Rüherer zerstört läst sich dieser nur verhältnismäßig schwer ersetzen.


    Von Zahn(Fächer)scheiben, Feder- oder Schnorrringen aus VA würde ich abraten, da Du dir damit eine unnötige Fangecke für Schmutz bastelst. Evtl. könnte man es mal mit einer fest angezogenen Federscheibe probieren (im Prinzip eine leicht gewölbte Unterlegscheibe). Kommt halt immer auf die Mittel und Möglichkeiten an (siehe Mutter pressen oben).


    Gruß
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Danke für die ganzen Hinweise. Ich fand das mit Scheibe und Mutter gar nicht so schlecht - schließlich kann ich das Ganze so immer wieder auseinandernehmen und putzen. Finde ich eigentlich besser als irgendwas zu verdengeln. Ich muß mal im Baumarkt schauen was ich da für Lösungen bekomme; richtig doll ist das aber eigentlich alles nicht...die hätten das einfach zu einem Stück verschweissen sollen!


    Melanie

  • Wenn ich mal mit einem Schweißgerät umgehen könnte - da habe ich doch arg viel Respekt vor und noch weniger Ahnung...


     
    Hallo Melanie,
    da lass mal lieber die Finger von! :wink:


    Aber gibt es bei Dir in der Nähe nicht einen Metallbauer, einen Metallkünstler o.ä.?


    Für den ist das ein Klacks, das Ding festzubekommen. Das ist an sich so wenig Aufwand, dass Du bei einem Honigliebhaber mit Honig gut bezahlen kannst... :cool:


    Gruß
    Ralph

  • Hallo,


    vorsicht bei Stoppmuttern, diese haben einen Kuststofring der nicht unbedingt lebensmittelecht ist. Am einfahsten ist es die Mutter etwas zu quetschen, mit schraubstock oder Hammer.
    Meine zweite Wahl wäre die Pannscheibe (gewölbte Scheibe) aber in VA nicht so einfach zu bekommen.
    meine dritte Wahl ist der Sicherungsring. 3 Wahl deshalb weil beim ev. durchdrehen der Rührscheibe ev. unter Umständen Metallspäne in den Honig kommen könnetn.
    oder halt festschweissen lassen aber dann geht´s nicht mehr lose


    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • Hallo,
    vorsicht bei Stoppmuttern, diese haben einen Kuststofring der nicht unbedingt lebensmittelecht ist.
    Gruß Thorsten


    Och nö, wer hat alles Folie auf den Beuten, Abstandshalter,Futtergeschier aus Kunstsoff, Absperrgitter, Varroagitter, Beuten aus Hartschaum. Farbieger Aufdruck auf dem DIB-Glas Innendeckel.
    Wieviel mg wiegt so ein Kunststoffring einer Stoppmutter? Sind alle verwendeten Kunststoffe wirklich lebensmittelecht?:confused:


    Fragendender MrBeanE

    Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)