Wieviele Völker aufs bunte Feld?

  • Hallo zusammen,
     
    netterweise hat ein Bauer neben unsere Bienen ein kleines Feld (geschätzt ein halber Hektar) mit Sonnenblumen, Malven, Phazelia, Senf und etwas was aussieht wie "Fuchsschwanz" (die kenne ich rötlich aus Zierrabatten) eingesäht :daumen::Biene::-D
     
    Da da bisher nur die Jungvölker standen, möchten wir gern noch honigbringende Völker dazu stellen.
     
    Wieviele Völker kann man da guten Gewissens hinstellen? In der Nähe sind noch kleinere Brachflächen /Wiesenstücke und Gärten. Letztes Jahr haben sie uns an dem Standort die auszuschleckenden Honigwaben über Folie wieder eingetragen! (Ohne das neue Feld, bis anfang September).
     
    Über eure Einschätzung würde ich mich freuen, danke!
     
    Gruß Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • Hallo Jule
    Ich würde alles hinstellen was ich habe (20+Ableger)Nicht der Honigertrag ist das Ziel ,viel Interessanter ist der Pollen den sie sammeln können.Genügend Pollen bringt gut genährte Winterbienen.Jemehr Pollen je besser die Wintervölker.Ohne genügend Polleneintrag nützt auch die beste Varoabehandlung nichts.starke gesunde Wintervölker zu bekommen und wenn sie nicht genug Pollen für das kommende Frühjahr deponieren können fällt auch der Frühjahrsstart ins Wasser
    also rein mit den kleinen und Pollen sammeln lassen ist wichtiger als dein Honig er ist nur eine Begleiterscheinung.
    mfg Stephan

  • ...
    Ich würde alles hinstellen was ich habe....


    Ich möchte ja nicht, dass die sich auf die Füße treten.... ,-)


    Gibts da keine Völkerzahl, die pro Hektar sinnvoll ist?


    Oder soll ich mich eher an die Empfehlung halten, sowieso nicht nicht mehr als 10? 20? Bienenstöcke an einen Platz zu stellen, weil die Konkurrenz zu groß wird?


    Über Meinungen würde ich mich freuen!
    Gruß Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • ...Da da bisher nur die Jungvölker standen...


     
    Bevor es "zu Bunt" wird:wink:
     
    Lass Deine Altvölker dort wo sie stehen:daumen:
     
    Der
    Drohn
    der sein Caput schüttelt
    wegen 5000 qm "Tracht" so ein Aufwand zu betreiben nur um die Völker zu schrotten!
    Schwefelstreifen gehen schneller!!!

  • Moin,
    ich habe meine Völker ab jetzt auf einer Wiese stehen. Daneben hat ein Bauer auch Sonnenblumen ausgesät (ca. 2000m2, zum selbst-pflücken mit Vertrauenskasse). Ich mache mir eigentlich keine Gedanken darüber, dass es den Bienen dort zu "eng" wird. Was wäre denn die Alternative? Sie dort hinzustellen wo nun wirklich kaum noch was blüht? Da stehen sie sich dann erst recht auf den Füßen und haben Langeweile. Ich habe hier bei mir leider keine Spättracht, von der ich noch was ernten könnte, deshalb spielen Überlegungen diesbezüglich auch keine Rolle. Die Sonnenblumen spenden noch ein wenig Pollen. Das ist mir im Moment ganz recht.


    Gruß Michael

  • Kann mir irgendjemand erklären was uns der Drohn hier sagen will?????:confused::confused::confused::confused:


     
    Dass Ihr Euch vor Augen führen sollt, dass ein ausgewachsenes Bienenvolk sich die Nahrung auf einer Fläche von mind. 27 km2 zusammensucht. Das sind 2700 Hektar also 5400 (fünftausendvierhundert) Mal mehr als die genannten 5000m2...

  • Vielleicht...
    Das diese 5000 m² im Flugbereich eines Volkes (3 X 3 x 3,14 = ~ 28 km²) nicht besonders viel ist....
    Das die Bienen innerhalb dieses Gebietes schon genug finden werden...
    Das sie dieses Gebiet mit vielen anderen Völkern teilen...
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Zitat

    Letztes Jahr haben sie uns an dem Standort die auszuschleckenden Honigwaben über Folie wieder eingetragen! (Ohne das neue Feld, bis anfang September)


    Damit hast Du die Frage doch selbst beantwortet:
    Der Standort ist gut für Deine Völkerzahl. :wink:


    Der Drohn meint wohl, dass die Mädels fliegen können (3 km)
    und er sich das Kreuz nicht ausrenkt mit der Umstellerei,
    solange es in diesem Umkreis genug gibt.

    Mit freundlichen Grüßen -- Traugott Streicher