Beute auf Palette befestigen

  • Hallo zusammen,
    ich wollte jetzt im Rahmen meiner Winter einfütterung meine Beuten auf Paletten stellen damit ich nächstes jahr damit besser wandern kann. Hat da jemand mit den Styropor beuten erfahrung?
    Zum Beispiel wie ich die auf den Paletten befestigen kann?
    Muß ich mir dafür Böden aus Holz bauen oder kaufen?


    Danke im Vorraus Drohn1984

  • Paletten unter Segebergern sind immer im falschen Format. Die Styroporböden halten viel aus und sind auch nach Jahren intensiver Einzelbeutenwanderung immernoch OK. Holzböden sind wegen des Gammelns ein Graus und passen im Format nicht.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Die einfachste Befestigung auf der Palette ist sicherlich ein Spanngurt.
    Gegen wetterbedingtes Umfallen der Beute ist das auch ausreichend.
    Welchen Vorteil bei der Wanderung soll es bringen, wenn die Beuten auf Paletten stehen?

  • Hatte daran gedacht,
    erstens das Sie nicht so tief im Gras stehen müssen
    und zweitens rückenschonender transport.
    Henry : meinst du ich kann da in die Styropor böden ne schraube rein bohren?

  • ... das kannst Du auch ins Knie!


    Wie - mein cleverer Pfeunt - wirst Du demnächst einen Boden ausschütten?
    Mann - denk nach - Mach Dir Seifertsche Untersätze unter die Kisten aus Opferholz und gut und ober nicht mit Paletten rum. Das haben wir alle mal versucht. Das gibt Brühe und umgekickte Sprungegelenke ...

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Paletten sind mir viel zu tief im Gras!


    Bei mir steht derzeit noch ein Volk, das ich im letzten Jahr als "quick-and-dirty" Lösung auf eine Palette gestellt hatte auf derselben. Alle anderen stehen
    1. damit sie nicht so tief im Gras stehen
    2. damit ich rückenfreundlicher arbeiten kann


    auf deutlich höheren Unterlagen (Hohlblock mit aufgelegten Balken).


    Paletten nehme ich nur zur Aufstellung am Wanderplatz als billige standfeste und vor allem leicht transportable Unterlage.

  • N`Abend miteinander!


    Dann will ich auch mal meinen Senf dazugeben: Ich habe meine Völker samt und sonders sommers wie winters auf 2 aufeinander genagelten Einwegpaletten stehen, an die ich kostengünstig herankomme.
    Die Beuten selber (Segeberger) sind mit Spanngurten zusammengebunden, Probleme gab es noch nie, trotz tw. echt hoher Türme im Sommer und starken Winden.


    Vorteile:
    1. Beuten stehen nicht im sommers höher werdenden Gras und die Fluglöcher bleiben länger frei.
    2. Die verwendeten kleinen Paletten sind auch zu zweit aufeinander genagelt problemlos zu tragen.
    3. Beute und Palette lassen sich beim Wandern schnell und unkompliziert voneinander trennen und wieder vereinigen.
    4. Die Beuten stehen deutlich erhöht.


    Gruß
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Der TO will aber damit wandern und die Böden anschrauben ...

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hatte daran gedacht,
    erstens das Sie nicht so tief im Gras stehen müssen
    und zweitens rückenschonender transport.
    Henry : meinst du ich kann da in die Styropor böden ne schraube rein bohren?


     
    Versteh' ich das richtig: Du willst den Boden auf der Palette festschrauben um bei Wanderung die Unterlage gleich an der Beute zu haben?
     
    Wie willst Du das ganze dann aufladen? Hast Du einen Geländetauglichen Gabelstapler? Wie soll die Beute beim Transport gesichert werden? Der Boden ist dabei nicht das Problem sondern die Verbindung der Zargen untereinander. Schau dir mal die Kräfte an, die bei einer scharfen Bremsung wie sie bei jedem Transport mal vorkommen kann auf die Ladung wirken! Für die Wanderung muss ein kompakter Block auf dem Anhänger sitzen, die Zargen müssen auch bei einer Vollbremsung fest aufeinander bleiben und nicht verrutschen. Das geht nur, wenn die Palette die gleichen Abmessungen hat wie die Beute(n) die draufstehen, sonst gibts beim Transport immer Probleme.

  • Ja da habe ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt. Wenn ich damit wandere meinte ich das ich die beuten dann mittels Traktor auf den Anhänger verladen könnte und sie nicht einzel tragen bräuchte.
    Verzurren auf dem anhänger selber ist natürlich erste Pflicht.

  • Ja da habe ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt. Wenn ich damit wandere meinte ich das ich die beuten dann mittels Traktor auf den Anhänger verladen könnte und sie nicht einzel tragen bräuchte.
    Verzurren auf dem anhänger selber ist natürlich erste Pflicht.


     
    Dann nehm einfach einen Spanngurt und verzurre die Beuten auf der Palette. Mit fest verschraubten Böden hast du spätestens dann ein echtes Problem, wenn Du einen Boden austauschen musst.

  • Das wird Brühe.


    Wenn Du die Beuten nicht dicht an dicht auf den Anhänger stellen willst, dann wirst Du die kaum halten können. Außerdem fährts Du dann sinnlos freien Platz rum.


    Mit dem Frontheber kannst Du auch problemlos umgurtete Beuten am Gurt anheben. Baumelt die dann an einem 4-t-Zurrgurt ist das weniger problematisch als wenn die von der Palette kippt mit einem angeschraubten Boden, zumal die allermeisten Völker in Beuten kopflastig sind. Da reicht dann ein Maulwurfsloch und fliegen gehen die Zargen. In zügigen Kurven gehen Honigräume spontan selbst durch Bienenwagenwände. Unterschätze mal die unter "Wupptizität" zusammenfaßbaren Kräfte nicht. Wenn Du also mit Beuten wanderst, dann entweder mit Bruder-Adam-Sicherung oder Gurt und auf alle Fälle mit separaten Untergestellen.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder