Mückenbekämpfung per Hubschrauber in Deutschland

  • Zitat

    In diesem Jahr ist der Zusammenschluss aus 98 Städten, Gemeinden, Landkreisen und dem Land Baden-Württemberg beinahe im Dauereinsatz. Vom Hubschrauber aus verteilen die Moskitojäger dabei entlang einer Strecke von etwa 300 Rhein-Kilometern zwischen Bingen im Norden und Sasbach/Kaiserstuhl im Süden einen biologischen Wirkstoff, der die Mückenlarven tötet.


    aus: http://www.n-tv.de/wissen/Muec…esten-article1170391.html



    aus: http://de.wikipedia.org/wiki/K…4mpfung_der_Schnakenplage


    Siehe auch:
    http://www.kabsev.de/Seiten/Extern/Bekaempfung.htm
    http://www.culinex.de/de/anwendung.htm


    Hauptsache: Ungefährlich und total bio!


    Bernhard

    Dem Bien folgen, heißt, den richtigen Weg wählen.

  • Zitat

    .....260 Tonnen Bekämpfungsmittel......beiden Hubschraubern und 250 Helfern verstreut. 84 Bekämpfungstagen, .....47 Tage mit Hubschrauberunterstützung ........wurden 33.000 Arbeitsstunden abgerechnet und 270.000 km zurückgelegt.


    Die dadurch entstehenden Kosten in Höhe von 400.000 Euro


    Moin Moin aus Hamburg,
    wenn ich mir das mal nur von den Zahlen ansehe : 400 000 € : 33.000 Arbeitsstunden ergibt einen Stundensatz von 12.12 € .
    Da ist jetzt aber noch nicht abgerechtnet 47 Tage Hubschraubereinsatz mit mindestens 2 Piloten und 2 Hubschraubern, die Nebenkosten für Einsatzfahrzeuge und Transport sowie die 260 Tonnen Bekämpfungsmittel.


    Planungsstab und wissenschaftliche Mitarbeiter sowie Auswertung und Erfassung des ganzen Vorganges verursachen ja auch kosten.


    Ob die Zahlen wirklich stimmen ?


    Nur mal laut gedacht.


    Gruß aus dem Norden


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • ??Ich frag mich nur, was Du uns mit diesem Beitrag sagen willst und was er mit Imkerei zu tun hat.??


    Man könnte natürlich auch wie früher DDT sprühen. Auch ohne Bekämpfung geht's natürlich, aber wer je in einem der betroffenen Gebiete gewohnt hat, der weiß was das bedeutet.

  • Relativ einfach Wulle: Unsere Bienen in BW haben Dank unseres Landwirtschaftministers während der Bekämpung der Schnaken Flugverbot - oder?
    Der Mensch hat den Fehler gemacht, in die Natur einzugreifen und wird den Fehler nicht mehr los oder warum läuft grade eine Umfrage der Landesverbände in BW, wo man nach Massnahmen sucht, dass:
    <quote>Den Bienen soll es besser gehen – zumindest in Baden-Württemberg. Belastungen durch die Varroa, fehlende Blühflächen zur Pollenversorgung im Sommer,
    Ausweitung des Maisanbaus zur Biogaserzeugung, problematische Beizmittel – alles Themen, die das Leben der Honigbienen und der anderen Blüten besuchenden Insekten immer schwerer machen.


    Welche konkreten Verbesserungen wären für unsere Bienen wünschenswert? Wie könnte eine „Bienenschutzstrategie“ aussehen?</quote>


    Bernhard meint, man sollte auf die Gifte verzichten.

  • ??Ich frag mich nur, was Du uns mit diesem Beitrag sagen willst und was er mit Imkerei zu tun hat.??


    Das will ich gern auflösen: Erstens sind diese Bekämpfungsaktionen sinnfrei und zweitens wird der Naturhaushalt mit einem Gift belastet, der zwar oberflächlich bio bio erscheint, aber vielleicht gar nicht so bio bio ist. Und seine Effekte auf Honigbienen hat? Bt ist nicht gleich Bt! Auch wenn seitens der Industrie eine stoffliche Äquivalenz postuliert wird, so bezieht sich diese auf die chemische Gleichheit. Eine biologische oder biochemische Gleichheit bedeutet das aber nicht.



    Man könnte natürlich auch wie früher DDT sprühen. Auch ohne Bekämpfung geht's natürlich, aber wer je in einem der betroffenen Gebiete gewohnt hat, der weiß was das bedeutet.


     
    Ich habe ein Jahr in den Subtropen und Tropen gelebt und kenne die Verhältnisse in mückenverseuchten Gebieten - anhand eigener Körpererfahrung :wink:. Einer der Gründe, weswegen ich solche auf große Flächen ausgeführten Aktionen als relativ sinnfrei im Sinne des Mückenschutzes erachte. Für Unternehmen und Lokalpolitker mag es sinnreich sein, aber das ist eine andere Geschichte.


    Das schnöde Geld und die ehrenamtliche Kraft hätten an anderer Stelle viel sinnvoller eingesetzt werden können.


    Viele Grüße
    Bernhard

    Dem Bien folgen, heißt, den richtigen Weg wählen.

  • Hallo zusammen,


    hier ein Bild von einem Jugendzeltlager am Bodensee (Nähe Wollmatinger Ried), das wegen Schnakenplage abgebrochen wurde.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von winolf () aus folgendem Grund: gelöscht - Dateianhang funktionierte nicht

  • Sie taten so, und Aaron reckte seine Hand aus mit seinem Stabe und schlug in den Staub auf der Erde. Und es kamen Mücken und setzten sich an die Menschen und an das Vieh; aller Staub der Erde ward zu Mücken in ganz Ägyptenland. (2 Mos 8,13 EU)


    :Biene:

    Dem Bien folgen, heißt, den richtigen Weg wählen.

  • Das schnöde Geld und die ehrenamtliche Kraft hätten an anderer Stelle viel sinnvoller eingesetzt werden können.


     
    Mit Geduld und Spucke fängt man manche Mucke


    ---> http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,709695,00.html


    und wartet weiter geduldig voll gläubiger Inbrunst auf die baldige Ko-Evolution und die Ko-Existenz der Varroamilbe und der Biene, wie sie der Messias vom Niederrhein schon vor Jahren prophezeit hat


    ---> http://www.imkerforum.de/showthread.php?p=138014


    Mit freundlichen Grüßen
    Rubikon

  • Hallo Miteinander,
    da halte ich zu Bernhard.
    Was machen Tierbestände um Verluste auszugleichen?
    Sie erhöhen ihre Vermehrungsquote und wandern in leere Gebiete ein.
    Damit ist diese Aktion sinnfrei und eigentlich nur Aktionismus.
    An der Ursache der hohen Vermehrung der Mücken ändert es nicht viel, sind doch Jahr für Jahr wieder zu viele (nach menschlicher Ansicht) Mücken da.
    Ursachen sind fehlende Fressfeinde und starke Erwärmung der abgetrennten Altarne des Rheins.
    Es fehlen jährliche Hochwasser, die für Abkühlung sorgen und Nachschub an Fressfeinden liefert.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Das will ich gern auflösen: Erstens sind diese Bekämpfungsaktionen sinnfrei und zweitens wird der Naturhaushalt mit einem Gift belastet, der zwar oberflächlich bio bio erscheint, aber vielleicht gar nicht so bio bio ist. Und seine Effekte auf Honigbienen hat? Bt ist nicht gleich Bt! Auch wenn seitens der Industrie eine stoffliche Äquivalenz postuliert wird, so bezieht sich diese auf die chemische Gleichheit. Eine biologische oder biochemische Gleichheit bedeutet das aber nicht.


    .......


    Sorry, aber da ist mir einfach zu viel "vielleicht" und Spekulation.
    Möglicherweise ist es ja sinnfrei. Aber warum? Eine kleine Begründung wäre nicht schlecht. Die Aktionen werden schon seit einigen Jahren durchgeführt und haben durchaus nachweisbare Auswirkungen auf die Mückenpopulation.
    Offenbar hast Du nur sehr oberflächlich recherchiert, was da ausgebracht wird und wie es wirkt, sonst würdest Du sicherlich anders argumentieren!

  • Relativ einfach Wulle: Unsere Bienen in BW haben Dank unseres Landwirtschaftministers während der Bekämpung der Schnaken Flugverbot - oder?.


    Woher hast Du diese Weisheit, wurde irgendwas in der Art verfügt?




    Der Mensch hat den Fehler gemacht, in die Natur einzugreifen und wird den Fehler nicht mehr los oder warum läuft grade eine Umfrage der Landesverbände in BW, wo man nach Massnahmen sucht, dass:
    <quote>Den Bienen soll es besser gehen – zumindest in Baden-Württemberg. Belastungen durch die Varroa, fehlende Blühflächen zur Pollenversorgung im Sommer,
    Ausweitung des Maisanbaus zur Biogaserzeugung, problematische Beizmittel – alles Themen, die das Leben der Honigbienen und der anderen Blüten besuchenden Insekten immer schwerer machen.


    Welche konkreten Verbesserungen wären für unsere Bienen wünschenswert? Wie könnte eine „Bienenschutzstrategie“ aussehen?</quote>


    Bernhard meint, man sollte auf die Gifte verzichten.


     
    Das ist ja ganz nett, geht aber vollkommen am Thema vorbei!