Wie so oft: Burtraum, Honig, Schwarzm ohne Honigraum

  • Hallo,
    erstmal entschuldigt bitte, dass ich ein so dermaßen durchgekautes Thema nochmal anspreche, mir braucht ja auch keiner zu antworten, jedoch würde ich mich über eine kurze persönliche Einschätzung freuen.


    Erstmal war ich studiumsmäßig wie immer zu der Jahreszeit äußerst eingespannt, habe meine beiden Schwärme wie immer 2-zargig ohne Honigraum stehen, und schleudere wie immer alle paar wochen - eher 4 wie 2 - weil ich einfach nicht öfter nach Hause komme.


    Nun ist dieses Jahr etwas anders, da es meine erste große Waldtracht ist.


    Normalerweise würde ich dieses Wochenende zum 1.8. abschleudern, jedoch gehe ich noch von sehr viel Honig in den Bruträumen aus, da das letzte Schleudern schon etwas her ist - vor allem natürlich bei den Schwärmen.


    Nennt mich einen Rabenimker, weil ich mich erst jetzt damit beschäftige, jedoch dachte ich, ich hätte jetzt noch genug Zeit, lese aber in den anderen Angst-Diskussionen von zum Teil jetzt schon eingefütterten Völkern.


    Mein Plan wäre, zu schleudern, und den Honigraum bei den beiden wirtschaftsvölkern nochmal aufzusetzen, in der Hoffnung, dass die Bienen etwas umtragen - wenn ja, wie lange kann ich dann mit dem echten Abschleudern noch warten? Und dann in ca 2 Wochen erst mit einfüttern/behandeln beginnen.


    Bei den Schwärmen könnte ich noch eine Zarge mit Gitter aufsetzen, und die am meisten verhonigten Waben raufhängen um sie 2 Wochen lang noch auslaufen zu lassen, und dann diese Zarge abschleudern - die letzten Jahren habe ich sie einfach etwas verbrüten lassen (letztes Jahr musste ich durchgängig füttern :roll:) und dann eingefüttert.


    Danke, falls sich noch jemand meiner annimmt.

  • Hallo Imkernachwuchs!


    Leider hast du dein Profil nicht ausgefüllt, daher ist es für mich noch schwieriger dir Ratschläge zu erteilen.


    Wenn du nicht zu den Fanatikern gehörst die nur Honig aus unbebrüteten Waben schleudern, ist es sehr einfach.


    Honigraum abräumen, im Brutraum von der Seite her die Waben entnehmen und abschütteln bis man auf die erste Brutwabe stößt. Den Brutraum mit Leerwaben (ev. auch ein oder zwei Mittelwände) auffüllen und fertig.


    Ich würde jedenfall nicht mehr zuwarten. Die Zeit läuft unaufhaltsam. Das Brutnest wird kleiner, die Varroapopulation mehr und dadurch auch die relative Befallshöhe. Also Varroabehandlung durchführen und zügig auffüttern.


    MfG
    Honigmaul