Varrorabekämpfung mit Kanne Brottrunk

  • das glaube ich nicht, das Klaus hier provozieren will, neeee. Weil er dann damit rechnen müßte hier wegen schlechter Benimmse aufs Abstellgleis gestellt zu werden. Das will er nicht, daß wir das tun, das macht er Stück für Stück selbst. Irgendwann gibt es einen Ruck, dann merkt er's.


    Beste Grüße
    Hartmut

  • Wir können auch vom Thema ablenken!


    Die Aufgabe eines Drohns im Volk?
    Warum geniesen Dröhne keinen Kannenvolltrunk?
    Wie wirken sich Fremdhefen in einem fremden Organismus aus?




    ......


    capito?


    Fragt der Drohn

  • Hallo Pharao,


    mutig mutig.


    Weiss übrigens jemand, wie die Reaktion im Forum war, als die Ameisensäurebehandlung erfunden wurde und jemand 85%ige organische Säuren über die Bienen gekippt hat. Ich suche mir grade den Wolf und finde hier nichts mehr.


    Oder weiss jemand wo die Beiträge stehen, als jemand zugab, Oxalsäure in die Beuten getröpfelt zu haben? Und das auch noch im Winter. Finde hier auch keine Beiträge. Wahrscheinlich alle gelöscht.


    Dann müssten da noch zu den erstmaligen Thymol-Versuchen noch was vergleichbares zu finden sein - nicht?


    Ok, vergesst meinen Zwischenruf und macht weiter.....

  • Ich weis, Stephan hat sich bei einem seiner ersten Beiträge unbeliebt gemacht aber so unrecht hat er nicht.


    Wenn hier einer was neues probiert (die Sache mit dem Brottrunk würde ich persönlich nicht machen, da MS ohnehin eine sehr schonende Behandlung ist), wird er sofort von den verschiedensten Seiten zerrissen.


    Alle Behandlungsformen wurden irgendwann mal getestet und auch da haben die Maresch dieser Welt gewettert und mit dem Amtstierarzt gedroht.


    Wenn aber sich aber irgend wann mal rausstellt, das eine bestimmte Betriebsweise es ermöglichen würde, ohne Behandlung auszukommen, dann habens sicher alle immer schon gewusst.:wink:

  • Danke Günther, Du machst mir Hoffnung, hier noch viele Mitglieder anzutreffen, die es lohnen dabei zubleiben, denn wenn ich als Berufsbezeichnung Administrator angebe und dumm angeschaut werde, weiss ich jetzt warum.


    Zitat

    Solch eigenartige Zwischenrufe vergesse ich nicht, .... und ich kann Dir versichern, ich hab langsam genug von dieser, Deiner, Art gespeichert.

    , doch Helmut, es reicht nicht diese zu speichern, wenn man sie nicht versteht. Für Dich ist das Datenmüll, Du brauchst nur terabyteweise Wechseldatenträger und findest eh nichts wieder.


    Mich nerft es an, wie auf derartige Postings hier reagiert wird. Statt auf den ersten Beitrag von Pharao nachzufragen,


    -wie er z.B. die vier Völker ausgewählt hat
    -was er wie dokumentiert hat (Varroabefall vor- und nach der Behandlung)
    -Totenfall nach der Behandlung
    -Brutverhalten auf den besprüten Waben
    -Fotos von den Waben vorher/nachher / , nach 4 Wochen Behandlung
    - irgendwech anderen wissenschaftlich nachvollziehbaren Parametern, Gemülldiagnostik, Temeratur in der Beute,
    - oder ob es ggf. ein guter Fake war, denn die Reaktionen bei den aktuellen Aussentemperaturen würden mich gradezu motivieren, hier kreativ zu werden


    wird hier draufgehauen und rummgeblödelt, dass ich eines ganz bestimmt weiss. Ich werde hier keine neuen Erkenntnisse posten, bevor ich diese nicht patentiert habe.


    Das kann jetzt gespeichert werden.


    Ich habe noch nicht resigniert


    Stephan

  • Ich bin dafür, die Dinge beim Namen zu nennen und nicht à la Merkel "eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu finden". Jemand der seine Bienen aufgrund irgendwelcher kruder Ideen (Brottrunk) mit unzulässigen Mitteln traktiert, noch dazu unter nicht überprüfbaren, nicht wiederholbaren, von unbekannten Bedingungen beeinflußten Faktoren rummacht, der gehört für mich in diese Kategorie.
    @Corinna&Stefan: Ich bin mit meinen Bienenständen in Bonn und im Kottenforst mitten in der Lindentracht (Sommer- und Winterlinde), entsprechend eurer wirren Ideen müßten meine Bienen ja bald varroafrei sein. Ich verzichte dieses Jahr auf eine Honigernte, ich habe im Frühling und Frühsommer alle meine Völker mehrfach geteilt, so daß ich derzeit eine genügend große Anzahl Völker habe, die im Brutraum ausschließlich auf Blütenhonig sitzen und darauf auch überwintern werden. Frischester Wabenbau (keine Wabe älter als von 2009), 94% diesjährige Königinnen, Jungvölker/Ableger zwischendurch auch mal mit Fangwaben usw. entmilbt oder Milben reduziert und dann die angebliche die Varroa vertreibende Lindentracht. Da müßten meine Völker ja nahezu frei von Milben sein.
    Sind sie aber nicht, es fallen auf den Windeln der Kontrollvölker Milben in einer Anzahl, die mich eine baldige Abkühlung und AS-Einsatz sehnsüchtig erwarten läßt.


    "Als ich zuletzt in dem Bonner Holzfachhandel Berthold Holz kaufte für Kunstschwarmkisten, identifizierte ein an der Kasse stehender Kunde natürlich das mitgebrachte Muster. Er outete sich als Imker, noch dazu als Lehrer und schnell kam das Gespräch auf das "Warum und Wieso" des Holzkaufes. Locker und flockig erzählte der imkernde Lehrer mittleren Jahrgangs dann, er müsse dieses Jahr viele Ableger bilden, weil er im letzten Jahr aufgrund zu spät erfolgter Varroabehandlung viele Völker verloren hätte. Als Krönung des ganzen erfuhr ich dann auch noch, daß sich seine Bienenstände in Reichweite meiner Bienenstände befanden. Ich war sprachlos ob dieser bewußten, schon unverschämten Nachlässigkeit. Mit dem Holzverkäufer, bei dem ich ich nicht zum ersten Mal Holz für Kunstschwarmkisten kaufte, hatte ich schon einmal über das Problem schlampiger Imker gesprochen und auch er hat nun einen aktuellen Beleg für die Tatsache, daß das varroabedingte Bienensterben allein in der Schuld nachlässiger und verantwortungsloser Imker liegt, die noch dazu ihre Nachbarschaft verseuchen.


    Ähnlich kommt es auch in einem Beitrag der Südwestpresse http://www.swp.de/geislingen/lokales/taele/art5565,549832 von gestern rüber.


    An der Kasse stehend und die Äußerungen dieses "Imkerkollegen" im Ohr, hatte ich Visionen, in denen Mofaketten, Prügel und ein Tierhaltungsverbot samt Bußgeld wegen Tierquälerei durch Unterlassung in sechsstelliger Höhe eine Rolle spielten.


    Daß es anders ginge und nur vom Engagement der Amtsveterinäre abhängt, zeigen diese beiden Dokumente.


    Münsteraner Modell 1 Brief an die Imker http://bienensterben.info/file…Muensteraner-Modell02.pdf


    Münsteraner Modell 2 Anordnung des Veterinärs http://bienensterben.info/file…Muensteraner-Modell01.pdf

    Aber wir leben in Deutschland, in dem hauptsächlich nach der Kanzlerinnen-Maxime "Wir müssen eine für alle Beteiligten akzeptable Lössung finden" gemerkelt wird, bis es eben knallt. Und der Leidensdruck der Bienen ist noch nicht hoch genug, die Verluste sind noch zu niedrig.


    Ich muß also solche tierquälerischen Nachbarn einplanen und werde meine Bienen dieses Jahr erheblich öfter mit Varroabehandlungen quälen müssen als es eigentlich notwendig wäre. Durch die Reinvasionen von Milben aus solchen unbehandelten oder zu spät behandelten Nachbarständen wird der Erfolg einer rechtzeitig durchgeführten Behandlung zunichte gemacht. Jede Behandlung ist aber auch eine Belastung des Bienenvolkes und jede unnötige Behandlung ist Tierquälerei!"


    Das ist ein Auszug aus meinem letzten Rundschreiben und ich weiß anhand der Reaktionen der Leser, von denen eben viele keine Imker sind, daß manche von ihnen die Imker langsam auch als Mitschuldige am Bienensterben sehen und nicht nur als den immer angeblich so naturverbundenen Bienenfreund. Hier in Bonn und Umgebung werden es langsam mehr Stimmen, die es genauso sehen. Am letzten Tag der Offenen Gartenpforte waren trotz Hitze und Fußball auch Imker da, die es genauso sehen.


    Demnächst gibt es auch wieder eine Sendung und da werde ich meine Meinung über tierquälerische und illegale Experimente durchführende Imker auch entsprechend kund tun. Mit der Redakteurin habe ich bereits genügend Infos ausgetauscht und ihr einiges an entsprechenden Links aus diesem Forum rübergeschickt. Man braucht hier ja gar nicht lange zu suchen, da findet man für meine Thesen wundervolle Belege. Ich habe auch bald die Seite bienensterben.info wieder online, die hatte seinerzeit traumhafte Zugriffsraten und rangierte bei allen Suchmaschinen auf Platz eins zum Stichwort Bienensterben und verwandte Begriffe.


    Ich finde es nur schade, daß Bienen nicht schreien können sonst gäbe es vielleicht auch mal eine Meldung wie diese für sogenannte Imker: Kreisveterinäramt nimmt Pferde aus Alfter in Obhut


    Gruß, Klaus

    Einmal editiert, zuletzt von gast58 () aus folgendem Grund: Link vergessen

  • In der Medizin gibt es den Spruch: "Wer heilt hat recht!".


    Ich finde es unerträglich, wenn jemand den Amtstierarzt beschwört, um damit das Finden neuer Wege abseits von den offiziell zugelassenen Wegen zu verhindern. In der Geschichte der Menschheit gibt es genug Beispiele, wo die Inquisition gegen neue Wege religiöser, wissenschaftlicher, medizinischer oder sonstiger Natur vorging, um Althergebrachtes zu bewahren, so unwahr es auch war. Daß die Erde rund ist, sich um die Sonne bewegt und selbige nur ein kleiner Stern der Milchstraße ist, war einst auch mit dem Tode bestrafte Ketzerei und ist heute allgemeingültige Wahrheit.
    Warum nur glaubt jeder Depp, die alleingültige Wahrheit für sich gepachtet zu haben? Es gibt keine endgültige Wahrheit! Wahrheit ist immer subjektiv und jeder Mensch muß für sich selbst die Wahrheit finden, die für ihn passt. Wer dann zum Dogmatiker wird, wie Klaus, der andere Dogmen, Lehren oder auch nur Ideen ausschließt und am liebsten unterdrücken will (durch den Inquisitor Amtstierarzt), der negiert das "Prinzip Leben". Leben ist immer Entwicklung, Evolution, Anpassung, Versuch und Irrtum. Leben ist nie Stagnation, Unterdrückung, Dogma.


    Ich finde es super, wenn Imker bereit sind, neue Wege zu gehen oder gar selbst auszuprobieren. Varroa-Behandlung mittels Brottrunk oder Knoblauch sind Versuche im Rahmen imkerischer Evolution, die vielleicht fehlschlagen und aus denen die Experimentatoren sicher Konsequenzen ziehen werden. Aber wie Evolution nun mal ist, ein Weg von hundert oder tausend oder zehntausend Möglichkeiten führt zum Erfolg - nur muß er erst mal gefunden werden. Insofern muß ich das Bemühen von Klaus, jegliche Suche nach neuen Wegen bei der Varroa-Bekämpfung inquisitorisch zu bekämpfen, verurteilen.
    Sorry, aber solche Engstirnigkeit finde ich leider ziemlich oft in Imkerkreisen.


    Kritische Grüße,


    Martin

  • Zitat Klaus Maresch: "hatte ich Visionen, in denen Mofaketten, Prügel und ein Tierhaltungsverbot..."
    Wegen Brottrunk in 2 Völkern ??
    uli

  • @ Wulle
    Anfänger haben zu wenig Völker für Experimente, das ist alles. Man darf ihnen ein Totalverlust nicht zumuten. das ist Kontraproduktiv



    Das heißt also, dass Nichtbehandeln ein Experiment ist, das wenn man nicht über eine größere Zahl von Völkern verfügt leicht zum Totalverlust führen kann.


    Der Klaus hat doch recht!

  • Zitat Maresch: "Demnächst gibt es auch wieder eine Sendung und da werde ich meine Meinung über tierquälerische und illegale Experimente durchführende Imker auch entsprechend kund tun. Mit der Redakteurin habe ich bereits genügend Infos ausgetauscht und ihr einiges an entsprechenden Links aus diesem Forum rübergeschickt." Zitat Ende


    Da wirst Du sicher auch fairerweise Deine Meinung über Menschenbehandlung an diese Redakteurin verlinken:


    Zitat Klaus Maresch: "hatte ich Visionen, in denen Mofaketten, Prügel und ein Tierhaltungsverbot...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hardy:


    Wer die ihm anvertrauten Tiere wider besseres Wissen und Pflicht so verludern läßt, daß sie elend verrecken und dann auch noch die Nachbarschaft durch Verbreitung von Milben und anderen Krankheiten versaut, zu dem fällt mir noch was ganz anderes ein.


    Eine solche Person ist nicht reif für die Haltung eines so anspruchsvollen und für die Allgemeinheit so wertvollen Tieres wie es die Biene ist.


    Gruß, Klaus