Fragen über Fragen

  • Ich habe vor 2 Wochen meinen ersten eigenen Ableger bekommen. Letzte Woche Sonntag habe ich mal nachgeschaut. Alles war voll mit Brut und Futter. Ich habe daraufhin eine weitere Zarge aufgesetzt. Nach einer Woche (heute) waren auch die Mittelwände dieser Zarge (bis auf eine) alle ausgebaut und bereits zum Teil mit Honig befüllt. Jetzt bin ich unsicher, ob ich noch eine weitere Zarge aufstezen oder lieber noch ein wenig warten soll.
     
    Außerdem frag ich mich, wie man es schafft, das der Smoker mal anbleibt. Er startet immer gut, aber wenn ich die Zargen wieder aufsetzen will ist er natürlich passend aus und das kostet dann doch immer der ein oder anderen Biene das Leben. Den Smoker fülle ich zuerst mit Eierkarton und dann packe ich noch einige getrocknete Blätter/Gras/Kräuter obendrauf. Muss ich einfach mehr reinstopfen?
    Bin gespannt was ihr dazu meint.


    Achja, und noch ne Frage. Was haltet ihr für den besten Zeitpunkt die Völker durzusehen. Also ich mein jetzt tageszeitlich.

  • ...Den Smoker fülle ich zuerst mit Eierkarton und dann packe ich noch einige getrocknete Blätter/Gras/Kräuter obendrauf. Muss ich einfach mehr reinstopfen?


    Hi, stopf einfach mal ein paar dickere Teile dazu und schau, was passiert...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo, ich sehe meine Völker jetzt immer morgens durch, wenn die Hitze nicht zu groß ist. Man schwitzt nicht so und die Bienchen sind dann auch ruhiger.
    Mit freundlichen Grüßen Frank

  • Hallo,


    ich sehe sie entweder morgens oder am späten Abend durch.
    In den Smoker kommt bei mir zum Entzünden Pappe und dann kleingekrümmeltes, morsches, getrocknetes Holz. Da geb ich dann bei Bedarf einfach noch ne handvoll drauf.


    Auf was für einer Beute sitzen die Bienchen denn?


    Viele Grüße
    Katrin

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  • ... alle ausgebaut und bereits zum Teil mit Honig befüllt. Jetzt bin ich unsicher, ob ich noch eine weitere Zarge aufstezen oder lieber noch ein wenig warten soll.

    Gitter unterlegen und nach der Linde abschleudern. Gitter dann rausnehmen und Sirup kontinuierlich einfüttern. In Trachtlosigkeit und beim Füttern immer das Flugloch auf Daumenlänge an die Seite einengen.
     

    Außerdem frag ich mich, wie man es schafft, das der Smoker mal anbleibt. ... Muss ich einfach mehr reinstopfen?

    Das Zuviel ist das Problem. Es muß ein Schlot bleiben. Sammle Rainfarn und laß den im Bund trocknen. Dann zertrittst Du Eierpappe, Pomelostiegeneinlagen oder Tonerverpackungspappmaschee und machst eine Rolle daraus um auf Smokerlänge gebrochenes Rainfarn, oder/und Waldbodennadeln, Modderholz, Orangenschale, Stroh und zündest die Wurst mit einer Lötlampe unten an. Dann schmeißt Du sie fix in den ganz leeren Smoker möglichst so, daß sie erst noch rauchlos brennt ehe Du den Zuklappst und das Gesmoke los geht und ohne Verbrennungen an Händen oder Bienenhaus auszulösen. Ein stehender Smoker macht mehr Betrieb - ein hingelegter weniger. Geht er ganz aus kannst Du die Rolle auch wieder ziehen und wieder unten anfackeln. Im Betrieb kannst Du Rollen nachstecken. Bitte bedenke, daß eine Smoker wie eine Pfeife nicht zu lose und auch nicht zu fest gestiopft sein soll und daß wir aktuelles Waldbrandinfernogefahrstufenalarmwarnungstrockenhei(ts)(z)potential haben.


    Bin gespannt was ihr dazu meint.

    Ich nicht so. Seit Steffen vor Jahren die Smokerbedienung präzisiert hat gibt's da nichts Neues. Außer vielleicht noch bessereres Brennmaterial. Also ich bin gespannt was ihr dazu meint. :wink:


    Was haltet ihr für den besten Zeitpunkt die Völker durzusehen. Also ich mein jetzt tageszeitlich.

    Die beste Zeit ist der Sonnenuntergang, die Stunde davor und die Stunde danach. Alle Bienen sind zu Hause, die Tracht- und Volksbeurteilung ist präzise und überall liegt Nektar rum, der gewichtssteigernd bei Brandgeruch aufgenommen werden kann. Die zweitbeste Zeit (die Beste zur Honigernte) ist die, zu der die meisten Trachtbienen zum Trachtflug gestartet aber noch nicht wieder zurück sind. Je nach Tracht kann das recht früh sein. Wasserholer zählen nicht. Wenn Pollenhosen zurückkommen, dann schließt sich der Kreis. Im Sommer so halb 10. Stehtst Du mitten in der Robinie gibt es diese Zeit nicht, denn dann fliegen die kurz nach dem Start schon wieder mit vollem Tank zurück und starten außerdem noch direkt zu Sonnenaufgang. Da starte ich noch nicht.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Miteinander,
    die beste Zeit für die Honigernte halte ich für Morgends.
    Grund: noch wenig bis kein frischer Nektar eingelagert, der dann zu hohen Wassergehalt hat.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Im Spiel zwei Imker gegen drei Meinungen steht es: zweizunull !!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry,
    geb den Punkt zurück:
    Abends Waben entnehmen, Nachts schleudern und morgens die leeren Waben wieder drauf.
    Tja, wenn man Sechs-Tage-Woche hat...
    Und hoffen, das der frischeingetragene Nektar im Brutraum ist...
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
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