Überwinterung auf einem Brutraum + 1 Honigraum mit Dickwaben möglich?

  • Hallo,


    da ich im Juli noch die gesamte Brut entnehmen werde, um den Varroadruck zu reduzieren, und damit Ableger machen werde, welche eventuell noch zweiräumig überwintern könnten, und mir leider die Rähmchen ausgehen, ich aber noch ne Menge Dickwaben habe, wollte ich fragen, wie ihr es beurteilen würdet, wenn man ein Volk im Winter auf 10 normelen Waben hat und darauf dann 7 Dickwaben im zweiten Raum stehen. Geht das? Ist es nachteilig?

  • So heute mal aufgemacht und Rahmen gezogen und mit Milchsäure behandelt. 2 Räumig überwintert hab ich alles voll mit Honig und verdeckelter Brut. alles voll Bienen. Ist das normal so viel Honig im März? Im tiefen Boden ca 1. Tasse toter Bienen. Ist das zuviel? Die Königin habe ich gesehen. Soll ich Honigwaben entnehmen?

    Wo kämen wir den hin wenn jeder fragt wo kämen wir den hin und keiner geht um nachzusehen wo wir hinkämen

  • Hallo,


    ich hab Deinen Beitrag jetzt mehrmals gelesen und frage mich wie viel Erfahrung Du hast oder es jemanden gibt, der Dich unterstützt?


    Und Du hast wirklich jetzt mit Milschsäure behandelt? Warum denn das?

  • Wahrscheinlich Imkerei am Ätna...

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Hallo Abraxas,


    ein Tip von mir: bevor Du weiter an deinen Bienen arbeitest, ziehe unbedingt einen erfahrenen Imker deines Vertrauens zu Rate; wenn du keinen haben solltest, besorge Dir dringendst erforderliche Lektüre. Zu deiner Informnation: Von deinen Bienen in diesem Jahr eingetragenen Honig, darfst du nicht in Verkehr bringen.


    ein gut gemeinter Rat vom bienenpeter

  • Ich will doch keinen Honig in Verkehr bringen. Ich will daß aus meinem einen Volk 2 Werden. Habe voriges Jahr einen Kurs gemacht da wurde auch im Frühjahr mit Milchsäure behandelt. Es lagen in dem Lehrvolk nicht soviele tote Bienen auf dem Boden. War auch ein flacher Boden und nicht ein tiefer wie bei mir. Es gab deutlich weniger Honig und auch weniger Bienen als jetzt bei mir. Hier blüht allerdings seit geraumer Zeit jede Menge. Im August hatte ich 20 KG Zucker eingefüttert. Die Bienen machen einen vitalen Eindruck und bringen reichlich Pollen ein.

    Wo kämen wir den hin wenn jeder fragt wo kämen wir den hin und keiner geht um nachzusehen wo wir hinkämen

  • Habe voriges Jahr einen Kurs gemacht da wurde auch im Frühjahr mit Milchsäure behandelt.


    Hallo Abraxas,
    wo fand denn dieser Kurs statt und wer hat da "unterrichtet"??


    Ich will das nur wissen, weil ich hier auch einige "Spezialisten" kenne, die im Frühjahr mit Milchsäure um sich sprühen.:roll:


    Mir deucht, die haben Deinen Kurs besucht....


    Herzliche Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • Hallo Abraxas


    ich will mal versuchen ein paar Antworten zu geben.Man hält schon Bienen um Honig zu ernten. Aus einem Volk wird ohne viel zutun nach der Frühtracht ein Schwarm fallen, dann hast du 2 Völker. Besser ist aaber Ableger zu machen. Ich glaube nicht das bei deinem Kurs die Bienen im März mit Milchsäure behandelt wurden.Der Totenfall ist normal mit der Tendenz wenig Totenfall. Da du 20 kg Zucker eingefüttert hast und wahrscheinlich den vorhandenen Honigbestand im Herbst nicht geschätzt hast, würde ich sagen du hast zuviel eingefüttert. 16 - 18 kg Winterfutter in den Waben reichen für ein zweizargiges Volk in der Regel. In der mitte der 2.Zarge würde ich 3 Waben entnehmen und mit Leerwaben ersetzen, damit die Königin ihr Brutnest erweitern kann.
    Beobachte aber erst wie die Bienen die Säurebehandlung verkraftet haben.
    Alles Gute.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)