Königin im Blumentopf


  • 1. Ableger nach Pia Aumeier, hatte bei der Erstellung kein gutes Gefühl, Gefühl war richtig, Sch...Methode.


    Ohne die jetzt in Schutz nehmen zu wollen (fiele mir nicht ein), was war daran so schlecht, das Du es nach einem Versuch schon eine Sch...Methode nennst? Würde mich interessieren! Viele Grüße, Brigitta

  • Hallo Brigitta,
    das Wort war vielleicht ein bißchen daneben. Ich habe den 1. Ableger mit einer Brutwabe und den Bienen von anderen Waben, wie beschrieben, erstellt.
    Das Ergebnis ist nicht befriedigend, wenn man das Ergebnis des 2.Ablegers mit 3 Brutwaben dagegen sieht. Von daher meine Enttäuschung.
    Alte Imker machen das wohl nicht so, ich als Anfänger fand die Methode gut. Ist sie aus meiner heutigen Sicht aber nicht. Bei der Ablegererstellung werde ich in Zukunft doch lieber klotzen als kleckern. Die entsprechende Bienenmasse vorausgesetzt. Königin schaffen im Blumentopf ist auch nicht das gelbe vom Ei.
    Aus Sicht eines Laien.


    Gruß Dieter

  • Erstens sind das ganz schön große Worte für einen Anfänger, der die Sachen erst einmal probiert hat.


    Und zweitens ist heuer ein Jahr, wie es eigentlich noch nie eines gegeben hat, zumindest hier in meiner Umgebung. Da sind sogar größere Ableger schief gegangen.
    Normalerweise reichen eine BW und noch dazu gestoßene Bienen allemal. Wenns natürlich wie heuer am Tag 7 Grad und nachts fast auf null geht, dann gehen die schief, das ist klar.


    Und die Kö wird nicht im Blumentopf gezogen, sondern nur zur Begattung gebracht, das ist ein großer Unterschied. Und auch diese Methode klappt normalerweise gut, nur wenns halt so kalt ist wie heuer, dann wirds auch richtig kalt im ungedämmten Blumentopf. Darum kauf Dir ein vernünftiges Begattungskästchen ala Apidea und lass die dort begatten, da ist es auch bei solchen Temperaturen gut.


    Anfänger wollen immer probieren, diess probieren soll auch möglichst nichts kosten (Blumentopf) und wenn der Kompromiss oder die Notlösung schief geht, dann wird gemeckert.

  • Hallo Gronauimker,
    na ja, das ein Ableger mit mehreren Brutwaben sich schneller entwickelt als mit einer ist ja irgendwie klar. Das bestreitet keiner. Kommt immer darauf an, was man will: Wenige starke Ableger, die (eventuell) noch etwas in der Spättracht bringen, oder viele schwächere, die man noch etwas päppeln muß und die fürs nächste Jahr sind. Im Frühjahr des nächsten Jahres sind die übrigens alle gleich gut. Und in diesem Frühjahr waren die Temperaturen so lausig, da tat man gut daran auch in die schwächeren Ableger ein paar mehr Bienen zu tun. Der erfahrene Imker weiß sowas :thumbup:. Viele Grüße, Brigitta

  • Günther
    endlich klare Worte von einem erfahrenen Imker. Den Ableger habe ich erstellt, weil es sich gut anhörte, es ging nicht darum viele Ableger zu erstellen.
    Was du über den Blumentopf erklärt hast leuchtet mir auch ein. Es ging nicht um Geld sparen, sondern weil es sich für mich als Anfänger gut anhörte.
    Ich bin jedenfalls klüger geworden(Hoffe ich zumindest, man soll ja auch im hohen Alter noch lernfähig sein!)
    brigitta
    es ging nicht darum, dass der Ableger sich langsamer als der 2. entwickelt hat, sondern das er einfach lange überhaupt nicht in die Hufe kam. Jetzt legt er langsam zu. Mir ging es nicht darum mit Gewalt Völker zu erzeugen.


    Gruß Dieter