Bienenfutter (Zuckerwasser) mit Vitaminen anreichern? (kein Fake...)

  • Nachdem nun alles ausgeteilt und eingesteckt wurde, wäre schön, wenn es wieder mit dem Titelthema weitergehen könnte.
    Bitte...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Doppelpost... Sorry

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Radix () aus folgendem Grund: Finger schneller als Hirn... :-(

  • Moin StephanL, ... Du bist auf dem Weg in die Gruppe, die sich nur noch selbst mit spannenden Fragen beliefert, aber keine Antworten mehr erhält.

    Geschafft !!!

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Meinst du? Ich glaube, Du kennst die Menschen nicht.


    Hallo Hartmut, zunächst zu deiner Aussage. Es mag sein, dass der Vorredner fachlich was drauf hat, seine letzten drei Postings zeigen mir nur, dass er schlechte Laune hat und andere Meinungen im Keim ersticken will. Lese mal das Posing von 17.06.2010 22:04.

    Zitat

    Entschuldigung, wir befinden und hier im Bereich: "Ratschläge für Einsteiger" und dem Einsteiger sei geraten ausschließlich Inverzuckersirup zu füttern.


    Zu der immer wieder aufkommenden und völlig abwegigen Beimischungsdisskusion empfehle ich....

    wobei hier völlig abwegig im Vordergund steht. Nicht nur ich werde hierdurch angegriffen, sondern jeder, der Tipps für Beimengungen niederschreibt oder praktiziert. Den zahlreichen positiv formulierten Beiträgen wird dann hinzugefügt

    Zitat

    Du schenkst den Bienen gar nichts, Du verzichtest bestenfalls darauf, Ihnen was wegzunehmen. Ich empfinde den Unterschied deutlich, wenn mir jemand 5 Euro schenkt oder mir bloß meine 5 Euro nicht wegnimmt. ...
    Ich schenke meinen Bienen gut verdauliches Winterfutter.

    ... und als die Disskussion dann nicht eingestellt wird, meint jemand persönlich angreifend werden zu müssen. Tolle Leistung, da würde ich mich auch verbrüdernd dahinter stellen, erst recht, wenn man als Forums-Administrator auftritt. Das nächste ist dann wohl die gelbe Karte oder dann vielleicht doch die Löschung von Beiträgen, die gewisse Schreiber ins falsche Licht rücken?

    "Sag mir Deine ehrliche persönliche Meinung, ich werde sie respektieren, auch wenn sie mir nicht gefällt"

  • Jetzt bist Du auf dem Weg in die Gruppe, die nicht mal mehr Fragen stellen darf ...

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • @ Stephan L
    Beantworte doch wenigstens mal deinen einen selbst geschriebenen Satz ,welcher nur aus müll besteht
    Dass dies mit Wirtschaftsvölkern scheinbar nur nur mit Schwarmverhinderung bzw. Ablegerbildung sowie mit Honigentnahme und anschliessender Zuckerfütterung funktionieren soll, macht das Hobby für mich nicht unbedingt interessanter,
    @ Reiner
    die antwort ist er uns noch schuldig
    Henry
    luft holen! , muß ich auch öfter.nur unbelehrbare wissen alles besser als der beste Lehrer


    mfg Stephan

  • Wenn Du den Satz im Kontext der Gesamtantwort lesen kannst, wird Dir klar, worum es mir dabei gegangen ist. Entscheidend ist der Satz davor.

    Zitat

    Ich treib das Ganze eh nicht, um wirtschaftlich Honig zu produzieren, sondern...

    . Die notwendige Scharmverhinderung des Wirschaftsvolkes ist so wie ich es jetzt gelernt habe notwendig, das das Volk nicht auszieht (Völkerverlust) ( z.B. http://www.youtube.com/watch?v=stnLXDN4PZs ) Du kannst Dir die 10 Videos ansehen... , der Teilsatz

    Zitat

    sowie mit Honigentnahme und anschliessender Zuckerfütterung funktionieren soll

    bezieht sich auf die auch von Henry genannte Praxis, den Honig fast quantitativ zu entnehmen, da dieser scheinbar ein schlechtes Winterfutter sein soll, um anschliessend nur mit Zucker aufzufüttern. Dies sehe ich derzeit noch als Alibipraxis, in Zeiten von CCD und Völkersterben nicht als Lösung für eine artgerechte Bienenhaltung und die Gewinnung von Jungimkern, welche jeder Verein mit Nachdruck versucht zu finden.


    Abschliessend danke ich nochmals allen Teilnehmern (Bienudo, Sabi(e)ne,Adelheid, Honig, Radix, etc welche konstruktive Beiträge zur Ausgangsfrage verfasst und mich persönlich weitergebracht haben. Der Thread kann wie bereits oben geschrieben geschlossen werden. Es steht Henry frei, mich in die von ihm vorgeschlagene Gruppe zu verschieben , nur zu, auf derartige Drohungen reagiere ich gelassen. Ich bin i.d.R. friedlich wie meine Bienen, nur auf Hornissen reagiere ich allergisch.
    Ich werde es vorerst unterlassen, weitere Fragen im Forum zu stellen, das ist wie Zuckerwasser vor der Beute zu versprühen,....




    Weitere

    "Sag mir Deine ehrliche persönliche Meinung, ich werde sie respektieren, auch wenn sie mir nicht gefällt"

  • ....... , der Teilsatz bezieht sich auf die auch von Henry genannte Praxis, den Honig fast quantitativ zu entnehmen, da dieser scheinbar ein schlechtes Winterfutter sein soll, um anschliessend nur mit Zucker aufzufüttern. Dies sehe ich derzeit noch als Alibipraxis, in Zeiten von CCD und Völkersterben nicht als Lösung für eine artgerechte Bienenhaltung und die Gewinnung von Jungimkern, welche jeder Verein mit Nachdruck versucht zu finden.

    ......



    Moin!

    Stephan, Dein Idealismus in allen Ehren. Nur leider ist die Zuckerfütterung keine Alibipraxis. Und sie hat auch nicht zum Ziel, Idealistische Jungimker von ihrem Hobby abzuhalten.
    Sie hat sich bewährt, seit Freudenstein eine wesentliche Ursache für die hohen Winterverluste bis Ende des 19. Jh. fand. Den hohen Mineralstoffgehalt besonders in Tauhonigen, der die Kotblase der Bienen belastet und bei bienenungünstiger Witterung zum Abkoten im Stock und damit zur Krankheitsverbreitung führt.

    Der Zucker, Sacharrose, von den Bienen wesensgemäß invertiert, genau wie die Zucker im Nektar, ist für die Bienen reines Heizmaterial, dass sie nahezu rückstandslos verbrennen, um damit die Temperatur der Traube aufrechtzuerhalten.

    Nun überwintern auch einige hier bestimmt auf Honig, bzw. haben Versuche dazu gemacht. (Waldhonige sollten davon ausgenommen sein). Doch das ist kein Beweis dafür, das Zuckerfütterung "schlecht" ist.

    Du solltest bedenken, dass unsere Umwelt, respektive die Trachtbedingungen, bei weitem nicht mehr die sind, die die Biene ursprünglich vorfand. Auch die Biene ist eine andere als ursprünglich. Auch Deine. Auch die schwarze.

    Bewahre ruhig Deinen Idealismus. Versuche es.

    Mein Vater hat mir Fahrradfahren gelernt, hielt mich am Gürtel fest. Als ich's alleine konnte, hab ich viel später dann probiert, auf dem Hinterrad zu fahren. Das konnt' mein Vater nicht...

    Gruss
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • StephanL: Mir scheint Du schreibtst als Blinder über die Sonne.


    Wohl wahr!!!
    Ich schätze nicht immer den Tonfall, in dem hier manchmal geschrieben wird - ich schätze es aber sehr, daß gewisse Forumsnutzer auch nach Jahren immer noch das Engagement aufbringen, die immer gleichen, immer wiederkehrenden Fragen zu beantworten. Daß sie dabei irgendwann nervös werden, sei ihnen mehr als nachzusehen. (Zur Einschätzung dieser Sachlage empfiehlt es sich schon, ausgiebig im Forum querzulesen - dann läßt sich auch manche wohlmeinende Meinung besser einordnen.


    Man sagt, nach frühestens fünf Jahren darf man sich als Imker betrachten. Ich halte das für eine sehr optimistische Annahme. Hier finde ich aber erfahrene Imker, die nicht nur seit langen Jahren ihre Bienen bewirtschaften, sondern augenscheinlich den (gern übermystifizierten) "Bien" verstehen, sich im wahrsten Sinne des Wortes in ihn hineinversetzen können.
    Wer, wenn nicht diese, wissen um "artgemäße" Bienenhaltung?
    Ich - für mich selbst - hielte es für vermessen, über "wesensgemäße" Futterzusätze zu spekulieren, solange ich nicht aus durch Beobachtung des einzelnen Volkes gewonnenem Verständnis sicher in der Lage bin, das entsprechende Volk mit banalem Invertzuckersirup so einzufüttern, daß weder das Brutnest für die Winterbienen noch das eingelagerte Winterfutter zu kurz kommen - und das alles zum rechten Zeitpunkt. Und schon dafür braucht es einige Jahre Erfahrung - einen Futterkanister in eine Leerzarge stellen kann jeder. Das meinte Herr Henry, und das konnte man auch verstehen, wenn man es wollte. Je eher man es lernt, umso besser - dann fallen weniger der Bienen den eigenen wesensgemäßen Bemühungen zum Opfer ...


    Robert

    Was auch immer geschieht: nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken! (E. Kästner)

  • Hallo Robert,
    ich gebe Dir in weiten Teilen Recht. Wenn man aber in einem Forum Anfängerfragen als solche deklariert, muss man auch damit rechnen, dass Anfänger nicht alle 250.000 Beiträge gelesen haben, bevor sie sich trauen, eine Frage zu stellen. Wenn dann erfahrene Forenteilnehmer meinen, dass die Frage bereits bis zum Erbrechen beantwortet wurde und der Neuling nur aufgrund falscher Suchworte diese nicht gefunden hat (leidige Beimengungen = Vitaminzusatz), dann reicht ein kurzer Querlink. Das ausgiebige Querlesen braucht Zeit, die nicht jeder immer hat. Jetzt kann man zwar argunmentieren, dass dies erwartet wird, allerdings sollte man dann kein Anfängerforum anbieten. Wer hier nervös wird, sollte seinen Bienen besuchen.


    Dass Waldhonig kein gutes Winterfutter ist, ist unumstritten, den Blütenhonig hätten die Bienen aber bestimmt gerne im Winter verbrannt.


    Und nun schliesst den Thread

    "Sag mir Deine ehrliche persönliche Meinung, ich werde sie respektieren, auch wenn sie mir nicht gefällt"

  • [QUOTEJe eher man es lernt, umso besser - dann fallen weniger der Bienen den eigenen wesensgemäßen Bemühungen zum Opfer ...Robert[/QUOTE]
    Darum geht es uns doch eigentlich: die Zahl der von Anfängern wg Nicht-besser-wissen gekillten Bienen gegen Null zu bringen.
    Wenn da dann jemand zu einem Topic schreibt, "laß es, schon ausprobiert und endete im Disaster", sollte ein Anfänger bitte NICHT meinen, daß er es ja bestimmt besser könne...:roll:


    Das gilt ebenso für Spezialbetriebsweisen ohne jemanden in der Nähe, der sich damit wirklich auskennt (Dadant, TBH, Warre, Naturbau, etc).
    Sowas kann man frühestens riskieren, wenn man rein vom Flugloch beobachten und vom Bauchgefühl sicher feststellen kann, wie's den Bienen geht - ansonsten wird man nicht merken, wenn was falsch läuft, und das endet zu oft tödlich für die Bienen.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • [QUOTEJe eher man es lernt, umso besser - dann fallen weniger der Bienen den eigenen wesensgemäßen Bemühungen zum Opfer ...Robert


    Darum geht es uns doch eigentlich: die Zahl der von Anfängern wg Nicht-besser-wissen gekillten Bienen gegen Null zu bringen.
    Wenn da dann jemand zu einem Topic schreibt, "laß es, schon ausprobiert und endete im Disaster", sollte ein Anfänger bitte NICHT meinen, daß er es ja bestimmt besser könne...:roll:


    Hallo alle,
    mir tut der Streit hier leid, es ist aber offensichtlich notwendig, sich auseinanderzusetzen.
    Auch wenn der ein oder andere Teilnehmer in einer Schublade gelandet i


    Zum Thema zruück, Bienenfutter!
    Nach Demeter-Richtlinien ist ein Kamillentee mit Salz unbedingt vorgesehen.
    Ein 10 prozentiger Anteil an Honig ist mindestens vorgesehen. Ökologischer Zucker wäre wunderbar, schwer zu kriegen
    und sehr teuer. Aber ist in der Konsequenz machbar.


    >Anfänger<
    Da gibt es inzwischen viele Helfer im Netzwerk, ich betreue zum Beispiel "Bienenkisten-Anfänger" und alle, die mit Naturbau
    beginnen wollen. Also alle in meiner nächsten Umgebung. Das funktioniert sehr gut.


    >gekillte Bienen oder es endet tödlich<
    Das ist für mich Bild-Zeitung-Jargon. Ich habe ganz andere Erfahrungen und nur positive. Alle Bieneninteressierten sind ernsthaft
    bemüht, sich einzubringen. Und mit positivem Denken funktioniert es, ein jeder für sich, aber
    alle für die Bienen.
    Zitat Sabi(e)ne
    Das gilt ebenso für Spezialbetriebsweisen ohne jemanden in der Nähe, der sich damit wirklich auskennt (Dadant, TBH, Warre, Naturbau, etc).
    Sowas kann man frühestens riskieren, wenn man rein vom Flugloch beobachten und vom Bauchgefühl sicher feststellen kann, wie's den Bienen geht - ansonsten wird man nicht merken, wenn was falsch läuft, und das endet zu oft tödlich für die Bienen.[/QUOTE]

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von bienudo ()

  • So,nun zum Kern der Zuckerfütterung.
    Früher wurden die Bienen in Trogbeuten gehalten. Trogbeuten hatten eine Längevon ca. 1,5 m - mit beidseitigen Fluglöchern.
    Am Karfreitag (zumindest *um den*) wurde der nichtverbrauchte Honig - also der Rest des Winterfutters- heraus geschnitten und als Stampfhonig geläutert. Dies bewerkstelligten oft die Zuckerbäcker (Konditoren und Lebzeltenmacher) mit ihren Möglichkeiten. Darum wurden in diesen Betrieben mit dem anfallenden Wachs auch Kerzen hergestellt.
    Erst mit der Massenerzeugung des *Industriezuckers* wurde es möglich den Honig im Herbst zu entnehmen - und mit Zucker zu ersetzen.
    Mein Großvater war um die Jahrhundertwende bereits ein *aufgeschlossener* Imker und hatte als Kriegsgefangener in Russland mit Helfern bis zu 3.000 Völkern zu betreuen. Nach dem Krieg hatte er in der Heimat ca 12 Völker in Hinterbehandlungsbeuten im Bienenhaus.
    Durch die mündliche Überlieferung meines Vaters habe ich erfahren, wie schwierig es vorher war auf Waldhonig zu überwintern, und wie froh man war, als die Möglichkeit der Zuckerauffütterung gegeben war.
    An einen Honigverkauf war nicht zu denken, weil bei jedem Haus Bienen gehalten wurden. Somit war die Bienenhaltung praktisch nur für den Eigenverbrauch.
    Zu dieser Zeit war der Zucker fast *unleistbar* Es war für die Familie schwierig, das Geld für den Zucker aufzubringen.
    Heute kann man den Honig absetzen - und kann den Haushaltszucker zu günstigen Preisen - im Verhältnis 1.:10 (Honigpreis) im Geschäft erwerben.
    Ich füttere nach wie vor mit Zucker und halte es mit Tropper -ohne jeglichen Zusatz. Ich habe einmal Ascorbinsäure zugesetzt - genau in diesem Jahr ist mir bei fast allen Völkern das Winterfutter teilweise kristalliert.


    Wie mans macht....vielleichr richtig....vielleicht falsch?
    Man müsste halt die Bienen fragen können.


    Fritz


    P.S.: Bei manchen Forenschreibern würd ich in die Stockkarte S1 und W1 (unruhig und extrem stechwütig) eintragen,.