Problem mit Bieneflucht

  • Ich hab geschleudert, bei meinem konventionell geführten Volk (ASG, Mittelwände, kein Naturbau). Vorher hatte ich eine Bienenflucht eingelegt mit einer leeren Zarge drunter, damit sie Platz haben. Und nun hängen sie in der leeren Zarge unten an der Bienenflucht.


    Ich wollte die ausgeschleuderten Waben wieder aufsetzen. Aber dazu muss natürlich die Bienenflucht raus, die Leerzarge auch. Doch die Bienen hängen dran und lassen nicht los:roll:.


    Die Zarge mit den Bienen könnte ich zwar gut nehmen und einen Kusntschwarm draus machen. Das wollte ich eigentlich nicht, weil ich genug Völker bzw. Ableger und Schwärme habe. Oder ist es dennoch sinnvoll, ihnen eine Brutwabe und leere Rähmchen in die Zarge zu hängen, und später das Volk benutzen, um zu vereinigen.


    Ich könnte eure Vor-, Rat- und sonstige ... also gute Tipps gebrauchen.



    Holbee

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  • Hallo Holbee,


    so richtig verstehe ich Dein Problem nicht.:oops:
    So ähnlich ist mir das auch schon passiert. Hab die Bienen dann einfach in die Beute abgestoßen/gekehrt und alle Teile auf denen noch Bienen drauf saßen, vor die Beute gelegt, damit Sie den Weg zurück in die Beute schnell finden.


    Gruß Ralf

  • Na ja, so werde ich es dann wohl auch machen. Ich wollte eigentlich vermeiden, dass tausende Bienen um mich herum schwirren.


    Aber dann will ich mal - wieder in die Kluft, Smoker an ......


    Danke für Deine Antwort, Ralf!



    Holbee

  • Die Bienenflucht soll vermeiden, dass man bei der Entnahme der Honigwaben in einem Schwarm schlecht gelaunter Bienen steht. Jetzt hatte ich hinterher bei der Entnahme der Bienenflucht die Bienen um mich herum.


    Aber es war gar nicht so schlimm, ich hab eben die abgeschleuderten Waben aufgesetzt und Bienenflucht mit Leerzarge runter genommen.



    Holbee

  • Hallo Holbee,


    ich lege die Bienenflucht mit der bienenbesetzten Seite nach oben vor das Anflugbrett, die Kanten möglichst bündig. Dann setze ich mich daneben und beobachte den Einmarsch, der meist recht zügig klappt. Wenn Du das vorsichtig genug machst, sollten da eigentlich nicht viele auffliegen.


    Gruß, Heike

    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, daß etwas anderes wichtiger ist als die Angst.
    (Ambrose Redmoon)

  • Hallo Holbee,


    warum setzt du unter die Bienenflucht nicht gleich einen neuen Honigraum oder auch nur eine Zarge mit Mittelwänden?
    Beim Abräumen des bienenleeren Honigraumes die Bienenflucht entfernen, Deckel drauf und fertsch!
    Vorteil ist, das ASG kann da bleiben wo es immer ist und die Bienenmasse verteilt sich im neuen noch leerem HR.

    Mit freundlichen Grüßen


    Steffen Winde

  • Hallo Holbee,
     
    warum setzt du unter die Bienenflucht nicht gleich einen neuen Honigraum oder auch nur eine Zarge mit Mittelwänden?
    ....


     
    ....ich habe es so gemacht, vorgestern. Können wahrscheinlich an den Mittelwänden besser nach unten, jedenfalls schneller, es waren nicht viele an den Bienenfluchten.
     
    Gruss
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Hi!
    Ich mache es so wie Holbee und schlage die in der Leerzarge hängenden Bienen vor`s Flugloch. 10 bis 15 Minuten und die sind alle wieder drin, ganz ohne großartiges Umherschwirren.
    Sieht dann so aus:





    Gruß Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Hallo Patrick, schöne Bilder!


    Bei meiner Methode brauche ich nicht mal nen Schleier! :-D


    Nachtrag: Voriges Jahr habe ich das auch noch so gemacht. Ich hatte kein ASG und habe mich gewundert dass machmal Tage später keine Stifte mehr da waren.
    In der Bienentraube, unter der Bienenflucht, latscht vmtl. auch manchmal die Weisel mit rum.
    Und im Getränge vom Flugloch dann verloren gegangen.

    Mit freundlichen Grüßen


    Steffen Winde

  • patrick : Danke für die anschaulichen Bilder, Patrick! Wie schlägst du gegen die Zarge, damit die Bienen raus fallen? So mit beiden Händen gleichzeitig - klatsch -, oder klopfst du die Zarge unten irgendwo gegen? Jedenfalls mach ich es auch so, bis auf das Brett als "Einlauframpe". Gute Idee.


    Stefan : Dein Vorschlag, die Zarge unter der Bienenflucht gleich mit Mittelwänden zu füllen, ist natürlich praktisch. Aber ich wollte ja die ausgeschleuderten Waben drauf setzen, mit der neuen Zarge wären es dann ja zwei Honigräume. Ist das sinnvoll? - Ohne Absperrgitter hätte ich (beim vors Flugloch schlagen) allerdings auch Angst, die Weisel in der Bienentraube zu haben und beim Abschütteln zu verlieren.


    Holbee

  • Noch ein kleiner Nachtrag zu Patricks Bildern: Als ich heute so ähnlich die Bienen vorm Flugloch abklopfte, war der Boden voller Bienen. Es dauerte nicht lange und mir krabbelte eine Biene in Kniehöhe im Hosenbein! - Sie kam durch Schütteln anscheinen wieder raus, ich sah sie nicht, aber sie war weg, ohne mich gestochen zu haben. Ob das eine Drohne war? :p


    Holbee

  • ......mir krabbelte eine Biene in Kniehöhe im Hosenbein! - Sie kam durch Schütteln anscheinen wieder raus, ich sah sie nicht, aber sie war weg, ohne mich gestochen zu haben. Ob das eine Drohne war? :p Holbee


     
    .......das kenn ich :) Nur bei mir stechen sie immer :evil: Wenn es da natürlich nichts lohnenswertes gibt.....dann klettern sie hat wieder raus :cool:
    Deshalb bei solchen Aktionen immer die Hose in die Socken stecken . :wink:


    Grüße aus dem Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)