Welche Tauchpumpe?

  • Also ich zumindest wollte ja nicht über das ob diskutieren (so einiges, was imker so machen, finde ich inzwischen überflüssig, kommentiere das aber nicht). Trotzdem:

    Biosirup gab's bis vor ein paar Jahren kaum, daher haben viele Bioimker Zucker gerührt, als konventionelle das nicht mehr gemacht haben. Ich sehe da aber immer noch Vorteile:

    Trockener Zucker kann gut transportiert und gelagert werden. Bei Bedarf ist er schnell angerührt, macht eigentlich gar keine zusätzliche Arbeit. Auch mit kaltem Wasser.

    Überwinterungsprobleme hab ich damit nicht, ich füttere aber auch bis Mitte August auf, da ist Zeit genug.

    Billiger ist's wohl auch.

    Nur die Pumpe musste halt mal ersetzt werden.

    rekmi's Tip erscheint mir da hilfreich.

    Aber wie gesagt: Wer mit Sirup zufrieden ist, der soll dabei bleiben.

  • Zitat

    Bei den Dimensionen die ich hier so lese, was kostet der Zucker in der Großabnahme?

    Dann noch die Arbeit den Zucker zu lösen. Die Sättigung der angerührten Masse ist mit der des fertigen Futtersirup ja nicht zu verhleichen, oder irre ich da?

    Der Bioimker der seine Zuckellösung mit solarheißem Wasser aufsetzt handelt wirklich Bio? Was ist mit HMF Bildung bei zu hoher Wärme von Zucker, wird diese nicht dann gefördert und ist diese nicht problematisch, wenn das Futter dann auch noch abgefüllt in Kanister länger gelagert wird?

    Hallo Bergische Biene!


    Bei konventionellem Zucker muss man mit etwa dem gleichen Kilopreis wie bei Sirup rechnen. Daraus würde sich noch kein Preisunterschied ergeben. Aber aus einem Kilogramm Zucker entstehen ca. 1,3 Liter Zuckersirup (3:2) und nach dem Eindicken ca 1 kg Bienenfutter. Aus einem Kg Fertigsirup werden nach dem Eindicken aber nur ca 0,75 kg Winterfutter. Daraus ergibt sich dann doch ein Preisunterschied.


    HMF-Wert: Ich bin zwar kein Chemiker, aber von den Fachleuten wird behauptet, dass HMF nur entstehen kann, wenn eine Säure im Spiel ist. Bei einer reinen Zuckerlösung ist keine Säure enthalten.


    Zuckerlösung kann man nur sehr begrenzt lagern, das ist ein wirklicher Nachteil, aber wenn man zumindest jede Woche einmal füttert, dann gibt es auch keine Probleme mit verdorbenem Futter.


    MfG

    Honigmaul

  • Zuckerpreis: 48 Cent....! (wirklich!) Gutes Syrup..?
    Wennst wirklich gut große Mengen mischen kannst (Quirl passender Behälter) hat Syrup keinen Zeitvorteil mehr.

    Behälter auf den Hänger, Wasser rein, Zucker drauf, rühren und ab damit. 750kg keine halbe Stunde, wobei die meiste Zeit fürs Wasserlaufen lassen drauf geht:) (2 Mann zum Zucker schleppen)

    Zuckersäcke bekommst Tonnenweise im Großhandel mit dem Stapler aufgeladen, wennst jemand mit Karte kennst;)

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Zuckerlösung kann man nur sehr begrenzt lagern, das ist ein wirklicher Nachteil, aber wenn man zumindest jede Woche einmal füttert, dann gibt es auch keine Probleme mit verdorbenem Futter.

    ...allso bitte, jetzt erzählst Du hier was vom Pferd.

    Wenn wir 3:2 mischen, hält die Lösung genauso lange wie fertig gekauftes Futter.

    Bei einer 1:1 Lösung ist doch klar, dass diese sofort verfüttert werden sollte.


    Jonas

  • Als unerfahrener Jungimker frage ich mich ob es sich denn wirklich rechnet den Futtersirup selbst herzustellen?


    Der Bioimker der seine Zuckellösung mit solarheißem Wasser aufsetzt handelt wirklich Bio? Was ist mit HMF Bildung bei zu hoher Wärme von Zucker, wird diese nicht dann gefördert und ist diese nicht problematisch, wenn das Futter dann auch noch abgefüllt in Kanister länger gelagert wird?


    ...dann mach Dich mal schlau...Du 'unerfahrender Jungimker'.

    Schon mal überlegt, wie schnell der Zucker das heiße Wasser abkühlt? Muß man halt etwas rechnen um die Massen - Wasser : Zucker - vergleichen/im Verhältnis setzten.

    und

    HMF-Bildung bei hochreinem Zucker?

    Schau bei Honig nach, unter welchen Bedingungen dort der HMF-Wert steigen könnte.

    und

    warum sollte das selbstangerührte im Kanister nicht haltbar sein?

    Kurz, mach' Dich mal schlau... Literatur lesen, macht aber etwas Mühe.


    Jonas

  • Es nützt aber nun nix, du willst das ja nicht hören, und/oder nur das hören was du als persönliche Bestätigung hören willst, und wo anders schon mal gesehen oder gehört aber nicht mit Wissen bedacht und beseelt hast........

    Das haben wir schon immer so gemacht und gelernt ist nicht immer die richtige Einstellung.


    denkt


    Wasi:p_flower01:

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

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    W. Churchill

  • So, kurzes Fazit meinerseits:

    Habe den Tip von rekmi befolgt und mein Futter dieses Jahr mit dieser Pumpe angerührt. Danke.

    Bin sehr zufrieden, wirklich eine andere Liga als die billigen Baumarktpumpen, wie sie auch in den entsprechenden youtube-Filmchen vorkommen.

    Diese hat Gewicht.

    Die steht im Fass, trudelt nicht und rührt den Zucker komplett innerhalb einer Viertelstunde an ohne aus der Puste zu kommen. Im kalten Wasser.

    Im Kanister oder der Futterzarge setzt sich später null Bodensatz ab, das kam bei mir früher schon mal vor.

    Schön, dass es manchmal auch konstruktiv geht hier im Forum.

  • Hallo Bergische Biene!


    Bei konventionellem Zucker muss man mit etwa dem gleichen Kilopreis wie bei Sirup rechnen. Daraus würde sich noch kein Preisunterschied ergeben. Aber aus einem Kilogramm Zucker entstehen ca. 1,3 Liter Zuckersirup (3:2) und nach dem Eindicken ca 1 kg Bienenfutter. Aus einem Kg Fertigsirup werden nach dem Eindicken aber nur ca 0,75 kg Winterfutter. Daraus ergibt sich dann doch ein Preisunterschied.

    Hmm, Fertigsirup muss nicht mehr eingedickt werden, der wird so wie er ist eingelagert, mit geringen "Reibungsverlusten". Zuckersirup muss aber noch invertiert werden und du verlierst damit etwa 20%.
    Arbeit ist nicht umsonst, weder in der Kiste noch draussen ;-)

  • Hallo Bergische Biene!


    Bei konventionellem Zucker muss man mit etwa dem gleichen Kilopreis wie bei Sirup rechnen. Daraus würde sich noch kein Preisunterschied ergeben. Aber aus einem Kilogramm Zucker entstehen ca. 1,3 Liter Zuckersirup (3:2) und nach dem Eindicken ca 1 kg Bienenfutter. Aus einem Kg Fertigsirup werden nach dem Eindicken aber nur ca 0,75 kg Winterfutter. Daraus ergibt sich dann doch ein Preisunterschied.

    Hmm, Fertigsirup muss nicht mehr eingedickt werden, der wird so wie er ist eingelagert, mit geringen "Reibungsverlusten". Zuckersirup muss aber noch invertiert werden und du verlierst damit etwa 20%.
    Arbeit ist nicht umsonst, weder in der Kiste noch draussen ;-)

    Fertigfuttersirup enthält 25% Wasser und wird auf 20-15% eingedickt.


    Invertierung von Sacharose kostet keine 20%, die Verluste sind ziemlich marginal, die Produktion von Invertase wird beim Konsum von Sirup nicht gehemmt.