Nektar wohin man schaut

  • Vor ein paar Wochen war mein Problem, wie auch bei den meisten Anderen hier, das ich meine Bienen füttern musste, da sie selber so gut wie nichts einbrachten.


    Jetzt stehe ich vor genau dem gegenteiligen Problem.


    Alles, aber auch wirklich alles wird mit Nektar zugeknallt. In beiden Zanderbruträumen nur noch auslaufende Brut, jede freie Zelle wird gefüllt. Die Honigräume, in denen ich nur MW habe, werden auch sehr gut ausgebaut und ebenfalls befüllt, ich setze immer wieder neue auf (Halbzargen).


    Die riesen Menge an Honig wäre eigentlich ein Problem, mit dem ich gut leben könnte, wäre da nicht die Angst, bald ohne Bienen dazustehen, wenn sich jetzt alle Bienen abarbeiten und nichts neues mehr nachkommt.


    Wie lange tragen Bienen ein, ohne sich (das Volk) selbst dabei zu schädigen.


    Und dabei hat die Waldtracht noch gar nicht begonnen, die Läuse sind hier noch nicht so weit.

  • Hallo Günther
    Ist ja nur eine Anregung und Erfahrung meinerseits ,Was andere meinen ...... bei uns funktionierts.
    Da die Trachtbienen endlich arbeiten können ,klatschen sie alles in jede freie Zelle die sie finden können ohne lange wege bis in den Honigraum meistern zu müssen .
    Bei meinen HBB wurde dazu das Flugloch im HR geöffnet,klappt wunderbar.Das selbe hab ich bei den Segeberger gemacht.
    2x BR Abspergitter dann eine Halbzarge in der ein Flugloch geschnitten wurde und in die kommen die mw darüber die anderen HZ
    Vorteil dieser Maßnahme Alle Trachtbienen fliegen das zweite Flugbrett im HR an und brauchen nicht mehr den langen Weg durch die BR
    Nachteil ich muß die waben aus der Zarge zum abschleudern in eine transportzarge umhängen
    Aber imer noch besser als ein verhonigter BR


    mfg Corinna&Stephan

  • Stimmt, bei mir wird auch alles vollgehauen; die Robinie hat es wohl so richtig gebracht. Allerdings bleiben die Honigräume noch recht leer; die haben das gute Zeug vornehmlich in den Brutraum eingelagert. Aber ich habe den Eindruck, daß sie der Königin ständig Platz schaffen. Die Königin geht auch gerne in die Bauzonen der Bautruppen und stiftet kaum daß eine Zelle bestiftungswürdig wäre. Daher sehe ich das noch gelassen; ich glaube, die Bienen organisieren das selber schon ganz gut. Flugloch im Honigraum ist natürlich mal ne Idee...noch nie probiert...


    Grüße
    Melanie

  • Hallo Miteinander
    Flugloch im Honigraum:
    Es wird zuviel Pollen eingelagert, der Im Brutraum fehlt,
    der Wassergehalt erhöht sich,
    das Beutenklima ändert sich,
    Schwarmstimmung, weil sich die oberen Bienen weisellos fühlen.
    An für sich braucht man ein Honigraumflugloch nur noch, wenn man Brutwaben hochgehängt hat und ab und zu die Drohnen aus der Gefangenschaft über dem Absperrgitter entläßt.
    Lieber das untere Flugloch ganz auf und ein ordentliches Anflugbrett davor.
    Dort kann es sich dann auch mal stauen...
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Stimmt, ich hab mir darüber auch schon den Kopf zerbrochen.
    Aber bei Volltracht ist dies "normal"??
    Die Bienen werden schon wissen was sie da machen, hoffe ich jetzt mal.
    Brutraum erweitern bei Dadant?


    Auf jeden Fall, sowas wie diese Woche habe ich noch nicht erlebt. Da wird mir der Drohn immer rätselhafter. Ich kann mir ja einiges erklären, aber das er über Wochen im Vorhin sagt" Ab dem 6. Juni geht es los". Das kann ich mir nicht erklären. Bei mir war es auf jeden Fall ein Volltreffer!!


    Ich gehe mal davon aus, dass diese Woche etwas ruhiger wird und die von unten den ganzen frischen Nektar nach oben bringen und die Holde gleich alles bestiftelt!


    Grüße
    schlumpf

  • Hallo Lothar
    Dieses mal muß ich dir wiedersprechen
    Pollen tragen sie nur unten ein ,ich habe jedenfalls noch keine Biene mit pollenhöschen gesehen die das obere Flugloch benutzen haben.
    Schwarmstimmung steigt ,genau das gegenteil ist eingetreten .
    Der Wassergehalt war gestern 18,2% also nix mit mehr wasser.
    Die segeberger haben keinen Pollen im Honigraum nur bei meinen HBB ist etwas pollen nach oben getragen weil unten kein platz dafür ist ,alles voller Brut
    mfg Corinna&stephan

  • Hallo,


    ganz so toll ist es bei uns nicht mit dem Necktar, das könnte schon noch besser werden.


    Bei den normalen HBB das Honigraumflugloch zu öffnen, muss nicht optimal sein. Das Hauptflugloch muss voll geöffnet sein, dafür aber öfter schleudern, ist meiner Meinung nach die bessere Lösung. Bei meinen HBB 4-etagern habe ich jetzt auch in der 4 Etage das Flugloch ganz klein geöffnet. Auch bei den Segebergern würde ich maximal ein "Deckelflugloch" empfehlen. Es ist gut wenn mal jemand was neues ausprobiert, der Wassergehalt des Honigs beim Honigraumflugloch würde mich mal interessieren.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Na da ist ja schon die Antwort, war wieder mal zu langsam mit dem Schreiben. Bei 18,2% ist doch alles super, dann weiterhin viel Erfolg.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo Corinna&Stephan,
    wie lange habt Ihr denn das Honigraumflugloch schon auf?
    Ist der Honig in diesem Zeitraum eingetragen worden?
    Und mit dem Polleneintragen wartet mal einige Zeit ab.
    Viele Grüße
    Lothar

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    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Günther,
    wie wäre es, wenn Du aus dem Brutraum Waben als Vorratswaben für Ableger entnimmst und Leerwaben (brutfähige) dafür einhängst?
    Notfalls kann man ja Brutraumwaben ausschleudern und wieder einhängen.
    Wer keinen Honig aus dem Brutraum möchte, gewinnt eben so Futterhonig.
    Viele Grüße
    Lothar

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