Kombination von Seifertschem Schwarmfangrohr und dem Bienensauger!

  • Beim stöbern hier im Forum stechen einen zwei Sachen ins Auge (oder waren es doch die Bienen???:Biene:).
    - Das Seifertsche Schwarmfangrohr
    - Der Bienensauger


    Wie wäre es denn, wenn man beide Prinzipien verbindet! Da kann doch beim Schwarmfang nichts mehr schief gehen, oder?


    Ich werfe diese Bienerei einfach mal so in den Raum!


    Viele Grüße aus Mainz

    Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte.

  • Hallo Schinki! Das gibt Probleme, da es zwei verschiedene Einsatzarten sind. Das Seifertsche Schwarmfangrohr bei Schwärmen, meist abseits von Stromanschlüssen und der Bienensauger bei Völkerbergung in Gebäuden. Der Bienensauger ist ja auch nicht neu, sondern wird schon länger von Insektenumsiedlern genutzt. Nur der Vorschlag des Aschekübels statt eines extra gebauten Kastens ist neu. Und als Auffang für den Schwarm ist der Kübel eindeutig zu hart! Gruß Kalle

    Ich bin im Forum um zu lernen und zu fragen, nicht um alles zu Wissen!

  • Moin, Kalle,

    Zitat

    Und als Auffang für den Schwarm ist der Kübel eindeutig zu hart!


    Nein, weil die Bienen da durch die plötzliche Volumenvergrößerung abgebremst werden - umgedrehtes Venturi-Prinzip.:wink: Im Kübel hast du nicht diesen Druck pro qcm wie im Rohr.
    Die Bienen dürfen nur keinesfalls in das andere Ansaugende kommen.
    Absolut bienenfürsorgliche Leute können aber noch ein Wäschenetz oder einen aus lose gewebtem Käseleinen genähten Sack über den Auslaß des Schlauches in den Aschekübel binden, und haben dann alle Bienis auf einem Haufen statt lose im Aschekübel.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo,
    würde es denn funktionieren, einfach aus dem guten Kärcher-Staubsauger den Beutel zu entfernen und den Sog auf klein zu stellen? Der Kärcher hat nämlich einen Filter.
    Gruß
    Mirko

  • Zitat

    einfach aus dem guten Kärcher-Staubsauger den Beutel zu entfernen und den Sog auf klein zu stellen? Der Kärcher hat nämlich einen Filter


    Und? Was hast du davon, daß die Bienen vor dem Filter rumliegen statt ordentlich im Beutel zu landen, von wo aus man sie ordentlich in eine Kiste einschlagen kann?:roll:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Du würdest deutlich mehr als einen Beutel pro Schwarm brauchen - etwa 4-10, je nach Schwarmgröße.
    Aber die Nummer mit dem Ascheabscheider ist deutlich zu favorisieren, den Bienen wird es damit mit Sicherheit besser ergehen.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Vermutlich würde der reine Kärcher mit oder ohne Beutel tote Bienen produzieren.


    Der Grund: Bei dem Ascheabscheider sitzt die Regulierung der Saugkraft HINTER dem Auffangbehälter für die Bienen, während der Kärcher die Regulierung am Saugrohr hat und dadurch die Regulierung VOR dem Auffangbehälter sitzt. Dadurch würden die Bienen im Rohr zu schnell beschleunigt und wahrscheinlich stark beschädigt.


    Ein Ascheabscheider kostet um die 10 Euro.


    Viele Grüße


    Bernhard

  • Die Ascheabscheider funktionieren. Und es gibt gute Günde sie z.B. bei Umsiedelungen von Wespen und Hornissen einzusetzen. Mit Geschick kann man sie mit der Gaze der Schwarmfangbeutel kombinieren und natürlich auch mit einem Industriesauger z.B. von Kärcher auch von Wap. Im Wap oder Kärcher läßt sich der Luftfilter entfernen und gegen Gaze oder Gitter tauschen. Dann fängt der Insekten auch ohne extra Aschetopf.


    Nur habt Ihr Euch mal überlegt, was von den Bienen übrig bleibt, wenn die durch 10-12m Busreinigungsschlauch gesaugt wurden und wie dieser Riffelschlauch an den Schwarm herangeführt werden soll und was mit Blättern oder Nadeln geschieht, wenn sie nach 12m Beschleunigung auf die Bienen treffen ...


    Ich möchte jedenfalls nicht, daß mein sanftes Bienenherunterbegleitungsgerät mit atomstrombetriebenen Viehzeugwegsaugern in Verbindung gebracht wird, mit dem Hausfrauen lustvoll Spinnen jagen und qualvoll wegsaugen. Das Seifertsche Schwarmfangrohr hat Strom und Dieselaggregate nicht nötig. Es nutzt auschließlich und direkt die Urkraft der Erde, die Großzügigkeit von OBI und die imkerliche Intelligenz.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo zusammen,
    schaut mal bei http://www.holtermann-shop.de/
    und sucht nach der Artikelmummer: 7401 oder nach: SIPA Vacuum Swarm Catch


    Das ist doch das was ihr wollt, oder????


    Der Laugsauger/-bläser kostet ca. 400,-€ bis 450,-€ und den Rest kann man selber bauen.
    Den Laubbläser setze ich für die Honigernte ein. Damit blase ich die ganzen Bienen aus dem Honigraum. Funktioniert prima!


    Gruss AJ

    Grüsse aus dem (sym)badischen Bretten

  • Ich denke in der Preisklasse spiele ich nicht mehr mit. Mein Rohr ist billig und leicht zu haben.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • ich würde das Teil auch nicht kaufen - definitiv zu teuer.
    Bei mir zuhause steht aber so ein Blas-/Sauggerät rum -> daher ist im Winter mal wieder basteln angesagt. :-)


    Gruss AJ

    Grüsse aus dem (sym)badischen Bretten