richtiger Zeitpunkt für den zweiten Honigraum

  • hallo miteinander,


    ich verfolge die Diskussion ob der zweite Honigraum untergesetzt wird oder nicht. Für mich wäre interssant zu wissen, zu welchem Zeitpunkt man den 2. Honigraum dazusetzt. Bewirkt denn ein zweiter Honigraum nicht gleichzeitig, dass der Honig - auf Grund des größeren Raumvolumens - weniger (schnell) trocken wird ? Ich habe ein Volk, bei dem in der Mitte die Honigwaben gefüllt sind, die äußeren Waben auf beiden Seiten aber momentan noch fleißig ausgebaut werden. Soll man da schon den zweiten Raum aufsetzen?


    Herzliche Grüße
    Bonzo

  • Moin , Moin aus Hamburg,
    ich erledige das auch eher frühzeitig. M.E muß der Bien sich auch an die Raumveränderung gewöhnen. Er muß "Erwachsen" (schönes Wortspiel :wink:).
    Mit der erhöhten Leistungsanforderung wird diese "wachsen" :wink:
    Wenn wenig Arbeit = wenig Leistung und sie kommen auf dumme Gedanken.
    So eine Biene ist ja schließlich auch nur ein Mensch .....:wink:


    Grüße aus dem Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Moin,
    Honigräume so früh wie möglich drauf, und immer einen mehr, als man meint zu brauchen.
    Oder, für die mit wenig Material: wenn die Unterträger des einen belaufen werden, muß der nächste drauf, sonst wird das nix.:wink:
    Außerdem hilft es, die Waben in der Honigzarge mal durchzutauschen - der ganze Nektarverkehr geht mitten durchs Brutnest, ergo sind die in der Mitte schneller voll als die an den Seiten...:wink::Biene:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • N`Abend!


    Schließe mich meinen Vorrednern an, ich habe größtenteils mehrere HR auf den Völkern und bin ebenfalls der Meinung, dass das Aufsetzen derselben so früh wie nötig und möglich geschehen sollte wegen des "bien`schen" Raumgefühls und der damit einhergehenden Volksstärke und -leistungsfähigkeit.


    Gruß
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Moin , Moin aus Hamburg ,
    Da werden Dir die meisten auch zu raten. Achte darauf , das die Wabengassen schön übereinander liegen


    LG
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo !


    Okay, wir haben bei der Hälfte der Völker seit fast einer Woche den dritten HR drauf.
    Der Drohn sagt immer neuer HR oben auf ... den Himmel klauen ... !
    Wir setzen den HR auch dazwischen !


    Die meisten Völker haben innerhalb von einer Woche zwei Räume voll gemacht ... wo vorher der HR kaum angenommen wurde und sie lieber den Brutraum verhonigt haben.


    Mal schauen wie die Woche wird ... dann wird es Mengenmäßig eng mit Zargen !


    Gruß
    B.K.

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Also...
    ich setze HR nur noch drauf.
    Erstens, weil der Drohn das sagt:wink: und zweitens, weil ich im vergangenen Jahr versuchsweise bei einigen Völkern untergesetzt, aufgesetzt und zwischengesetzt habe. Ich habe keine gravierende Unterschiede feststellen können, außer, dass es mich genervt hat, erst alle vollen HR abzuheben , nur um einen leeren unterzusetzen.:roll:


    Sabi(e)ne schrieb:

    ...und immer einen mehr, als man meint zu brauchen.


    Das habe ich letztes Jahr praktiziert....mit dem Ergebnis, dass mein Wassergehalt im Honig deutlich höher war, als die Jahre zuvor.
    Vielleicht lag es am "nassen" Jahr oder an den zu großzügig aufgesetzten HR ?
    Deshalb habe ich dieses Jahr die Völker im HR "eng" sitzen und es wurden auch keine Honigwaben getauscht.
    Mal schauen wie´s dieses Jahr wird....


    Herzliche Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • Hallo Miteinander,
    Hallo Regina,
    Verhältnis Brutraum zu Honigraum maximal eins zu eins, dann stimmt auch der Wassergehalt.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Sabine,
    hast Du vielleicht noch eine Beute über, die Du mir für ein bis zwei Jahre leihen könntest?
    Ich würde gerne mit Deinem Spezialmaß "Probeimkern".:lol:


    Herzliche Grüße
    Regina


    P.S.
    Lothar
    Danke für den Tipp!!

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • :lol: mitschleppen, .......Du wirst entzückt sein ob der Handlichkeit.:lol:


    Das ist jetzt die Form weiblicher Logik die sich meinem Verständnis entzieht. :wink::p_flower01:
    Wer damit keine Probleme hat und an seine Grenzen möchte : http://www.familie-ahlers.de/witze/dunkel_wars.html


    Helle Grüße aus dem dunklen Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)