Auskunft der Bundesregierung: Keine gravierenden Schäden nach Maisaussaat im Rheintal

  • Meldung im Bayrisches Landwirtschaftliches Wochenblatt:



    Auskunft der Bundesregierung
    Keine gravierenden Schäden nach Maisaussaat im Rheintal
    Berlin - Der Bundesregierung sind keine ökonomischen und gravierenden ökologischen Schäden im Rheintal infolge einer Maisaussaat im Frühjahr 2008 bekannt geworden. Das berichtet sie in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen.


    Der ganze Bericht: http://www.wochenblatt-dlv.de/…nach-maisaussaat-rheintal

  • Meldung im Bayrisches Landwirtschaftliches Wochenblatt:



    Auskunft der Bundesregierung
    Keine gravierenden Schäden nach Maisaussaat im Rheintal


    Mich wundert politisch nichts mehr. Bayer ist sich keiner Schuld bewusst und die Bundesregierung weiß von nichts. Alles in bester Ordnung.
    Ein normaler Mensch versteht dies nicht mehr!!!!
    Werden die Imker in Deutschland dumm und klein gehalten?
    winolf, der langsam an sich selber zweifelt

  • Nein winolf,


    nicht an Dir selber zweifeln!


    Die Biene gehört auf die Rote Liste!


    Wie stellt man das an?


    Wenn wir Imker kleinbeigeben, stirbt auch der Rest der Bestäuber.


    Wir müssen, müssen müssen, ob wir wollen oder nicht -


    was heißt: Aufklärung - Reden - Diskussion - Belehren - Engagement - Vorträge halten - politisch werden und und und....


    Kost es, was es wolle, das sind wir "Ihnen" schuldig!


    Sie haben genug gelitten.


    Wir wissen woran es liegt!


    Gruß Simon


    Kleiner Nachtrag: Würde das Murmeltier aussterben, wär dies ein kleiner Weltuntergang,
    wenn aber das drittw. Nutztier stirbt, nimmt keiner Notiz, weils eh so klein ist und unwichtig.
    Das Schei..zeug, das unsere Bienen umbringt, läßt sich ja nicht mal nachweisen.
    Die sind schlauer als wir!
    Aber: Sterben müssen die auch! (Ich wollt mich schon zu einer sehr unflätigen Umschreibung hinreißen lassen)


    Ist doch so, daß alles letztendlich in unseren Mägen landet.
    Wenn man es genau nimmt, müsste die Chemoindustrie, die Hälfte der Krankenkassenbeiträge zahlen, wenns denn langt!

  • Frag mich gerade, wer genau da irre ist - ein Redakteur, der schlecht berichtet oder doch eine Regierung, die solche Vorfälle für nicht gravierend hält, nur weil "den Imkern (...) zum Ausgleich der entstandenen Schäden Hilfen in Höhe von 2,25 Millionen Euro durch das Land Baden-Württemberg ausgezahlt worden" sind.

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Das stützt mal wieder die Theorie der paralelen Universen.Oder: in einer Meinungsumfrage über Vertrauenswürdigkeit standen Politiker ganz weit unten- noch unter Autoverkäufern... ( will hier niemand auf den Schlips treten).
    Wer hat denn diese kleine Anfrage ausgearbeitet ?Vielleicht bräuchte es da Unterstützung für die nächste ? mit welchem Grundwissen hat da wer wie die Antwort gebastelt?Wie wurde in diesem Zusammenhang "gravierend" definiert ? usw
    Da läßt sich doch helfen. Apropos, haste denn mal ne Einladung von "unserer" Ilse Aigner bekommen ?
    Gruß Kalle

  • Eingeladen wird nur, wer der gleichen Meinung ist oder sich leicht unterbuttern lässt. Auf kritisch-konstruktive Gespräche mit selbstbestimmten Personen wird anscheinend wenig wert gelegt. Schließlich gilt es, den Industriestandort Deutschland zu sichern. :wink:


    Vielleicht sollten wir mal einladen - zum nächsten Imkerforumstreffen. Oder zum Raketenstart nach Südamerika. Da fährt die Ilse anscheinend gern mal auf Einladung hin. (=> Der war für die Insider vom Geheimdienst, die hier mitlesen. :lol:)


    Bernhard

  • Schließlich gilt es, den Industriestandort Deutschland zu sichern.


    Das dürfte auch eine zentrale Erklärung für den Mist sein, den wir auf den Feldern beobachten können - da wird mit der Industriedenke im Kopf über Leben und dessen Handling entschieden.
    Die einen können nicht anders, weil sie ein nur eingeschränktes Vorstellungsvermögen haben, die anderen wollen nicht anders, weil sie dort sonst nix verkauft kriegen und wieder andere machen schulterzuckend mit, weil sie tolle bunte Anzeigen im Landwirtschaftsblatt gelesen haben oder ihre tägliche Arbeit durch Hightech und Co vermeintlich aufgewertet sehen.

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Wentorfer () aus folgendem Grund: vermeintlich ergänzt

  • Die zentrale Erklärung ist für mich wie folgt:


    1) Die Schuldenberge nehmen zu. Nicht erst seit der Krise, sondern seit Jahrzehnten.


    2) Das bedeutet: Es muss gespart werden.


    3) Sparen geht aber nur durch Erhöhung der Erträge und durch Senkung des Aufwands.


    4) Erhöhung der Erträge bedeutet bei Staaten = Erhöhung der Steuern.


    5) Da die großen Konzerne sehr gut wissen, wie Geld immer in Fluss gehalten wird, damit Staaten keinen Zugriff darauf haben, sind es die kleinen Steuerzahler, welche die Erträge nun bringen müssen.


    6) Weil die Steuerzahler aber sowieso schon wenig Geld haben, müssen die Lebenshaltungskosten gering gehalten werden, damit der Staat ihnen noch mehr Kohle aus der Tasche ziehen kann.


    7) Damit die Lebenshaltungskosten gering sind, werden die Lebensmittelpreise gering gehalten.


    8) Um die Lebensmittelpreise gering zu halten, wird die Nahrungsmittelproduktion industrialisiert.


    Folge: Industrielandwirtschaft ist alternativlos, um das Volk mit billigem Brot noch mehr bluten lassen zu können.


    Deswegen hat die Industrie auch ein solches Gehör bei allen staatlichen und überstaatlichen (EU) Institutionen.


    Viele Grüße


    Bernhard

  • Der Staat wird alles tun, um die Lebensmittel billig zu halten. Er würde sogar in den Krieg ziehen dafür.


    Bernhard

  • Aber Bernhard, das sind doch Verschwörungstheorien...
    Ich behaupte, dem Staat entgehen 2-stellige Milliardenberträge durch Mindereinnahmen an MwSt wegen zu billiger Nahrungsmittel und fehlender Steuereinnahmen wg. niedriger Gewinne bei den Produzenten. Auch nur ne Theorie...


    cu

  • Hallo Zusammen,
    Brot und Spiele!
    Billige (nicht preisgünstige, der wirkliche Preis [Folgekosten] liegt höher) (Über-)Lebensmittel;
    und ab und zu mal eine Weltmeisterschaft ins Land holen...
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Stichwort Weltmeisterschaft: Achtet mal darauf, was von den Regierungen an unliebsamen Entscheidungen gefällt wird während alle gespannt den Spiele zuschauen und die WM das Hauptthema in den Nachrichten ist.


    Gruß
    Werner

  • Panem et circenses,
    heißt eigentlich Brot und Wagenrennen.
    Vielleicht gibt es auch noch ein paar Formel 1 Rennen.


    Gruß
    Schilling

    Es ist schwieriger ein Vorurteil zu zertrümmern, als ein Atom.