pech im ersten jahr

  • Hallo. ich hatte letztes jahr im juli meine ersten 4 völker bekommen leider scheint das erste jahr nicht mit glück gesegnet zu sein. erst mußte ich leider im frühjahr feststellen das 3 meiner 4 völker den winter nicht überstanden hatten. dazu kam das der winter hier nicht enden wollte und jetzt will irgendwie auch kein ordentliches wetter in schwung kommen. momentan sind 5 grad und regen. der löwenzahn und raps ist seit ca 1 woche offen und kein flugwetter.:roll: ich hoffe der weitere verlauf besser wird

  • Herzliches Beileid! - Aber dann kann es ja nur noch besser werden... :wink:


    Ich hoffe, Du hast einen guten Paten, der Dir hilft aus dem was schief gelaufen ist zu lernen...

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • Danke für dein Mitgefühl. Leider hat er wenig Zeit. Ein anderer Imker hat aber mal vorbeigeschaut und er hat gesagt das wahrscheinlich der Varroabefall zu groß war und es auch etwas mehr Futter sein hätte können. Ich werde es auf jeden Fall versuchen dieses Jahr besser machen. Ich werde auch mal ApiFifeVar ausprobieren statt Oxalsäure damit hat mein Pate gute Erfahrung gemacht diesen Winter.

  • Bei dem einen Volk was mir übriggeblieben ist waren auch noch ziemlich viel Varroen vorhanden für die größe des Volkes. Ich hatte letztes Jahr ende Juli mit Ameisensäure über den Naßheider Verdunster behandelt und Ende November Oxalsäure verdampft.

  • Bei dem einen Volk was mir übriggeblieben ist waren auch noch ziemlich viel Varroen vorhanden für die größe des Volkes. Ich hatte letztes Jahr ende Juli mit Ameisensäure über den Naßheider Verdunster behandelt und Ende November Oxalsäure verdampft.


    Moin , Moin aus Hamburg,
    Vergiss die Honigernte in diesem Jahr und konzentriere Dich auf Ablegerbildung. Dann wirst Du im nächsten Jahr auch keine Probleme mit Varroaschäden haben. Wenn Du jetzt ein Volk mit deutlich sichtbarem Befall an Varroa hast, so wird dieses vermutlich den Beginn des Winters nicht erleben.
    Wärme abwarten und Ableger bilden. Diese behandeln und gut füttern und sicher einwintern.
    (so würde ich es machen, ist aber nur eine Möglichkeit:wink:)


    Grüße aus Hamburg
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Danke für deinen Tip.
    Ich habe mir im Frühjahr noch ein zweites Volk dazugekauft. Das was ich über den Winter gebracht habe konnte ich gerade noch so retten. Ich habe dort ApiLifeVar streifen auf die Rämchen gelegt gegen die Varroa. Mittlerweile ist das Volk von gerade mal drei besetzten Waben auf 9 angewachsen auch das Brutnest wird größer. Der Varroabefall wird auch besser von anfangs 6 pro Tag sind es noch 3 pro Tag und ich habe die Streifen noch auf den Rämchen. Wie du das mit der Ablegerbildung geschrieben hast hatte ich auch vorgehabt aber das kleine Volk muß erst noch etwas stärker werden denke ich zumindest.

  • ...wäre auf jeden Fall mal interessant, tiefer einzusteigen, warum Deine Völker trotz der von Dir beschriebenen Behandlung, die erst einmal ok klingt, so extrem unter Varroabefall leiden!

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • Es kann sein das ich die Ameisensäurebehandlung länger hätte machen sollen, ich hatte den Verdunster 1mal gefüllt und als alles verdunstet war nochmal 1/2 voll gemacht und reingehängt. Außerdem gehe ich davon aus das sie ziemlich lang gebrütet hatten, da sie anfang November noch Pollen eingetragen haben. Im November hatte ich dann noch 4ml Oxalsäure verdampft. Bis Anfang Februar hatten 2 der drei Völker die nicht überlebt haben noch gelebt.(summen durch gitterboden gehört)(ist nochmal bis -16 Grad kalt geworden) Zum Reinigungsflug (mitte März) ist da allerdings nichts mehr geflogen nur tote Bienen drin. Das eine muß schon eher gestorben sein, es war nur noch eine handvoll Bienen in der Beute. Ich denke ich habe bestimmt bei der Behandlung einen Fehler gemacht.

  • ...Ameisensäurebehandlung ist durchaus temperaturkritisch. Kann also auch daran liegen. OS-Bedampfung bei vorhandener Brut erwischt natürlich einen ganzen Teil der Varroen nicht... Waren die Völker denn bei der Einwinterung richtig stark oder bereits geschwächt?

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • Ja die waren stark gewesen. Bei der Ameisensäurebehandlung waren so um die 25 Grad wenn ich mich noch recht erinnere. Ist auch gut verdunstet. Ob bei der OS wirklich noch Brut vorhanden war und wieviel weiß ich nicht, da ich zu diesen Zeitpunkt die Völker nicht mehr öffnen wollte, was ich weiß ist das sie kurz vorher noch Pollen geholt haben. Aber ich denke wenn was bei der Ameisensäurebehandlung etwas schiefgelaufen ist könnten schon zuviel geschädigte Bienen vorhanden gewesen sein als ich mit OS behandelt habe. Mein Pate hat mit ApiLiveVar statt Os behandelt und hat das auch den ganzen Winter drin gelassen glaub ein oder zwei Völker von 17 sind ihm eingegangen. Wie ich so mitbekommen hab muß es dieses Jahr ziemlich viel ausfälle gegeben haben. Manche Totalverlust.

  • J...Mein Pate hat mit ApiLiveVar statt Os behandelt und hat das auch den ganzen Winter drin gelassen...


    Hallo Erzgebirgsbiene,


    das ist keine gute Idee. Die ALV`s müssen nach Vorschrift früher wieder raus.
    Sonst müffelt evtl. der Honig im nächsten Jahr sehr nach provenzialischer Spezialabfüllung...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Er hat das nach dem Reinigungsflug rausgenommen zumindest da wo es noch drin war.( Ich muß aber auch dazusagen er hat die Streifen schon im Frühherbst reingelegt.) Manche hatten das anscheinend schon selbst rausgeschafft zumindest waren keine mehr drin. Das habe ich aber auch schon festgestellt. Bei meinen kleinen Volk hatte ich ein Blatt in 3 Stücke gebrochen und auf die Rämchen gelegt, es sind aber nur noch 2 vorhanden die niemand rausgenommen hat. Da ich auch gern rückstandsfreien Honig haben möchte frage ich mich nun warum dann in den Katalog steht Zitat: "Der Gebrauch von AbiLifeVar schließt daher jedes Rückstandsrisiko für den Honig und die anderen Bienenprodukte aus. Wartezeit 0 Tage." Bitte nicht falsch verstehen wähernd der Zeit wo sie Nektar eintragen und ich den Honigraum drauf habe ist es mir auch klar das man da das ApiLifeVar nicht drin hat. Ich wäre für eine genauere Erklärung dankbar.

  • ...Da ich auch gern rückstandsfreien Honig haben möchte frage ich mich nun warum dann in den Katalog steht Zitat: "Der Gebrauch von AbiLifeVar schließt daher jedes Rückstandsrisiko für den Honig und die anderen Bienenprodukte aus. Wartezeit 0 Tage."


    Hi,


    stimmt, die raspeln das klein und schmeißen es raus.


    Ich habe das Datenblatt im Moment nicht vorliegen.
    Aber ich denke mal, "Rückstandsrisiko = Null" bei sachgemäßer Anwendung, also nach Gebrauch raus.
    Das ist noch vor dem Winter.
    Der nächste Honig kommt ja erst wieder im Mai - insofern keine Wartezeit.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.