Futter auf- oder untersetzen

  • Hallo zusammen,


    beim Füttern habe ich bisher immer eine Futterzarge aufgesetzt oder eine Tasche eingehängt und mir keine Gedanken über andere Möglichkeiten gemacht - und wenn es hier Thema war, auch nicht weiter mitgelesen.


    Heute kam es mir in den Sinn, daß hin und wieder auch vom Futter untersetzen die Rede war, was ich wie gesagt, nicht verfolgt habe.


    Frage nun: Wann setzt man auf und wann unter?

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Wird wohl an den Gegebenheiten der Beute liegen. Habe in den hohen Boden auch schon mal probeweise ne Folie mit Futterteig eingeschoben, weil in dieser Beute kein Beespace oberhalb der Rähmchen war und der Deckel flach auflag.
    Fand es nicht sehr empfehlenswert, verdreckt unheimlich, auch Bienen blieben kleben. Von Räubereigefahr wird auch gesprochen.


    Die heidjer sollen wohl untersetzen in ihren Körben. Geht ja dort auch nicht anders.


    Gruß
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Also ich kenne eigentlich nur aufsetzen bei Fütterung - untersetzen mag bauartbedingt mal erforderlich sein aber bei den Segebergern fällt mir mal grad keine Situation ein wo ich das versucht habe oder hätte. Natürlicherweise ist das Futter oben, die Bienen streben nach oben und unten ist es immer eher schmutzig, kühl und räubereigefährdet...


    Melanie

  • Wenn ich mich recht erinnere, ging es beim Untersetzen auch um`s "Umtragen".
    Kann mich aber auch irren... :roll:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Moin
    Untersetzten kenn ich nur aus den alten Hintebehandlern zur Reizfütterung.
    Wurde als Reizgefüttert von unten mit heißem Bienentee gemacht. (siehe Guido Sklenar)


    In Magazinen von oben, oder in einigen Ablegerkästen, hinter den Waben. (z.B. Sipa Kiste in DNM)


    Gruß
    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935