Schwimmhilfen

  • Ich verwende die Schaumglassteine im Futtermagazin. Habe mit verschiedenen Steighilfen rum experimentiert und nix hat richtig funktioniert - immer wieder tote Bienen.


    Nach der letzten Fütterung bleiben die Steine noch rund zwei Wochen drauf, dann haben die Bienen gute Arbeit geleistet. Danach lagere ich in Hobbocks ohne (!) sie vorher zu waschen und stelle Schalen mit 60%-iger Essigsäure drauf. Ergebnis ist null-komma-null Schimmel. Nur im nächsten Jahr muss man rechtzeitig dran denken die Hobbocks zu lüften.

  • Ich hatte noch einen Rest Kork-Bodenplatten. Die lassen sich wunderbar mit dem Kutter in Streifen von 5mm Breite schneiden und dann in Stücke von 4cm Länge brechen. Wer keine flaschenkorken hat oder das Flaschenkorkschnitzen scheut hat damit eine Korkschwimmer-Alternative

  • Hallo zusammen,


    die Idee mit dem Blähton finde ich gut!
    Ich würde diesen in der Kombination mit Futtertaschen anwenden.

    Bevor ich mir den Blähton besorge würde ich gerne folgende Frage loswerden:


    Wie füllt ihr die Futtergefäße wieder auf? Angenommen ich habe eine leergetrunkene Futtertasche mit den Tonkügelchen am Boden. Kann ich dann gefahrlos wieder (langsam) Sirup hineingießen? Meistens krabbeln ja doch noch einige Bienen in den Futtertaschen herum...


    Bin gespannt auf eure Erfahrungen!


    LG Bruno

  • Ich nutze Schwimmsteine - vom Prinzip das selbe wie Blähton. Leere Futtertaschen kannst du einfach auffüllen. Drin sitzende Bienen werden einfach mit angehoben ohne nass zu werden. Halt den Sirup nicht direkt auf ne Biene kippen.


    Nachteilig wird's eher wenn das Geschirr nicht ganz leer ist. Die alte Brühe rauszubekommen ist dämlich, man kann ja schlecht die Steine auskippen.


    Auch die Desinfektion der Steine ist schwierig. Theoretisch geht das im Backofen, aber der Geruch ist schon heftig finde ich.


    Insofern würde ich zukünftig wohl auf Rindenstücke wechseln, das lässt sich vermutlich prima thermisch verwerten.

  • die Desinfektion der Steine ist schwierig. Theoretisch geht das im Backofen, aber der Geruch ist schon heftig finde ich.

    geht im Dampfwachsschmelzer wunderbar. 😉

    Steingarten ist Keingarten
    Für alle die, die kein Imker sind: gemeint ist Schottergarten, reimt sich aber nicht so prickelnd...

  • Wozu desinfizieren? Die fleißigen Bienen putzen die Futtertasche + Steine doch blitzeblank wenn man es ein paar Tage drin lässt :)

    Theoretisch ja, manchmal nehmen die Bienen das Futter aber nicht ab - entweder weil genug da ist, oder weil sie eine bessere Quelle gefunden haben oder weil sonst irgendwas mit dem Volk nicht stimmt.

  • Ich werf so Taschen im Lager auf einen Haufen und sag im Rausgehen 'Faß!' zu den Wespen.

    Ja, die Biester finden recht zuverlässig jeden kleinen Krümel.


    Hatte an einem Stand ein paar 2,5 kg Beutel mit Futterteig für Notfälle in einer Hütte liegen.

    Irgendwo scheint ein minimales Loch drin gewesen zu sein, beim nächsten Mal hatten die Wespen das Loch schon vergrößert und der halbe Beutel war leer.

  • Ja, die Biester finden recht zuverlässig jeden kleinen Krümel.


    Hatte an einem Stand ein paar 2,5 kg Beutel mit Futterteig für Notfälle in einer Hütte liegen.

    Irgendwo scheint ein minimales Loch drin gewesen zu sein, beim nächsten Mal hatten die Wespen das Loch schon vergrößert und der halbe Beutel war leer.

    Die fressen die Löcher rein, hatte ich dieses Jahr mehrfach. Dachte erst ich hätte Mäuse oder Ratten.

  • Ich hab drei Wespennester in Vogelhäuschen umgesiedelt dieses Jahr. Aus Kundengärten ins Lager. Die räumen schön auf, ganz ohne Räuberei.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife